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Challenge Roth 2024: Gut – besser – Roth! Rekordtag im Frankenland

07. Juli 2024


Anne Haug stellt neuen Weltrekord beim Challenge Roth auf

Im zweiten Jahr in Folge sorgt der Challenge Roth für gleich zwei Einträge in die Triathlon-Geschichtsbücher und toppt sich damit (nicht nur) in sportlicher Hinsicht selbst. Ein historisches Ergebnis, zwei Profis, die in eigenen Klassen unterwegs sind und eine Veranstaltungsbilanz, die sich sehen lassen kann – unterm Strich: Chapeau! (Text: Lena; Bild: Tom Meyr)

Wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der nächste Challenge Roth daher – das mag zwar etwas dahergeredet klingen, aber es passt eben zu diesem Challenge Roth 2024. Denn, wenn wir ganz ehrlich sind: Dass es Rekorde in allen Bereichen regnen würde oder gar könnte, damit hatte man nicht unbedingt gerechnet. Schließlich hatte ja schon die Austragung 2023 neue Maßstäbe gesetzt. 

Aber mal wieder zeigt sich: In der fränkischen Triathlon-Traumfabrik muss man mit allem rechnen. Auch damit, dass zwei neue Weltbestzeiten über die volle (!) Langdistanz aufgestellt werden – die damit die Zeiten in den Schatten stellen, die am selben Ort vor gut einem Jahr zum neuen Maß der Triathlon-Dinge wurden.

Ein Tag für die Geschichtsbücher

Zum Notieren: Mit 7:23:24 Stunden korrigierte Magnus Ditlev seine eigene 2023 aufgestellte Bestzeit um eine gute Minute nach oben. Trotz angepasster und nun definitiv 180 Kilometer langer Strecke. Und mit 14 Minuten (!) Vorsprung auf den Zweitplatzierten Tom Bishop.  Dritter Start, dritter Sieg, dritte Wahnsinns-Leistung – willkommen im Club der Triathlon-Roth-Legenden! Nur Chris McCormack (insgesamt vier Siege) und Lothar Leder (insgesamt fünf Siege) gewannen den Frankenland-Klassiker im Laufe ihrer Karriere dreimal in Folge. Magnus ist jetzt einer von ihnen – und gerade einmal 26 Jahre alt. Wo soll das nur hinführen?

Wo Magnus in dem Alter stehen wird, das Anne Haug tatsächlich in ihrem Personalausweis führt? Das bleibt abzuwarten. Was wir aber schon wissen, ist, dass die 41-Jährige hier und heute nichts weniger als einen Meilenstein-Tag erleben konnte. Und damit einen Haken setzen konnte, von dem andere nur träumen können: Mit 8:02:38 Stunden toppte sie die Ryf’sche Wow-Zeit aus dem vergangenen Jahr um gute sechs Minuten. Klare Sache: Diese Frau ist in ihrer ganz eigenen Triathlon-Klasse unterwegs und feierte einen “Sahne-Tag”, wie sie es selbst beschrieb. Eine Performance, auf die auch Daniela Ryf per Instagram-Kommentar mit einem herzlichen “Very Impressive!” (Dt.: Sehr beeindruckend!) reagierte. Wie auch nach Magnus, kam nach Anne ebenfalls lange nichts und niemand. Die Zweitplatzierte Laura Philipp folgte elf Minuten nach ihr.

Große Namen, große Zahlen!

Und apropos Laura Philipp: Platz zwei und eine neue persönliche Bestzeit nimmt die Top-Athletin mit nach Hause. Aber auch die Gewissheit, dass das Rennen bei der Startlisten-Fassung von vor gut einer Woche sicher einen anderen Verlauf genommen hätte. Im Rahmen der Pressekonferenz fand sie wertschätzende Worte für ihre Mitstreiterin: “Es war klar, dass – wenn Anne mit großem Vorsprung auf die Laufstrecke geht – da nicht viele Athletinnen auf der Welt mithalten können”, bilanzierte sie. Aber der Plan für die Zukunft ist damit gesetzt: “Letztes Jahr war ich Dritte, dieses Jahr Zweite – also arbeite ich mich jedes Jahr ein bisschen nach vorne.”

Magnus Ditlev Weltrekord beim Challenge Roth
Bild: Lena

Machen wir das Damen- und das Herrenpodium komplett: Auf Platz drei bei den Herren landete Rudy von Berg mit einer starken Nervenkitzel-Performance, den dritten Podiumsplatz der Damen sicherte sich Els Visser – mit niederländischem Rekord und mit Ansage.

Und neben der Strecke? War es auch der Tag der Rekorde beim Challenge Roth: Mehr als 300.000 Zuschauende gaben sich das Spektakel – laut Polizeiangaben, wie Felix Walchshöfer erklärte, somit noch einmal mehr als je zuvor. Trotz Regen und fehlenden Hochsommer-Gefühlen.

So viel zur Elite. Aber der Challenge Roth lebt bekanntlich nicht nur davon. Die wahren Heldinnen und Helden kommen erst noch. Also heißt es hier: See you at the finish line party! Mehr zu diesem besonderen Race-Day in Kürze …

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