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Der perfekte saftige fertige Burger

Cheatday Deluxe: Burger selber machen… Und wie!

Herzlich willkommen, du bist wahrscheinlich hier gelandet, weil du das Verlangen nach einen traumhaften Burger hast. Burger selber machen heißt hier: Für den perfekten Burger-Patty wird das Fleisch eigenhändig durch den Fleischwolf gedreht und das Burger-Brötchen wird selbstverständlich selbst gebacken! Am Ende bekommt man für den Aufwand einen traumhaft saftigen Burger mit einem tollen Brötchen, welcher jedes Supermarkt- und Fastfood-Produkt für immer vergessen macht.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
21. Januar 2015

Alle Burger Zutaten in der Übersicht

Hier sieht man die Zutaten die ich einsetze. Als Zeitaufwand vom Start bis zum fertigen Burger kann man gut eine Stunde einplanen. Starten wir direkt mit den beiden Hauptkomponenten. Zu weiteren Dingen wie den Toppings und Soßen kommen wir später.

Das selbstgemachte Burger-Brötchen

Zutaten für circa 6-8 Brötchen (je nach gewünschter Größe):

  • 1000g Weizenmehl Typ 550
  • 100g Butter
  • 450ml Wasser
  • 250ml Milch
  • 1 Päckchen frische Hefe (Würfel)
  • 1 Esslöffel Salz
  • 5 Esslöffel Zucker
  • eine Handvoll Sesam-Körner
  • 1 Eiweiß

Zuerst Milch, Wasser und Butter zusammengeben und leicht erhitzen, so dass sich die Butter in der Flüssigkeit beim Umrühren auflöst. Relativ einfach geht das zum Beispiel in der Mikrowelle auf der Auftau-Stufe.

In einer anderen Schüssel das Mehl mit Salz und Zucker mischen und die Hefe hinein bröseln und ebenfalls durchmischen.

Nun gebt ihr die Flüssigkeit langsam zur Mehl-Mischung in die Schüssel und knetet sie ordentlich durch. Ihr startet in der Schüssel und könnt gut und gerne 15 Minuten kneten. Das macht ihr so lange bis der Teig schön gleichmäßig ist und nicht mehr klebt. Sollte das nicht direkt gelingen gebt noch etwas Mehl nach bis der Teig perfekt ist.

Sobald der Teig die entsprechende Konsistenz hat, könnt ihr auch auf einem Küchenbrett weiter kneten, ich finde das deutlich angenehmer als in der Schüssel.

Teig der Burgerbrötchen in der Schüssel Teig der Burger Brötchen auf dem Brettchen Rohe geformte Burger Brötchen auf dem Blech Fertige Burger Brötchen

Teig fertig geknetet? Dann 6 bis 8 Kugeln formen und schonmal ab damit aufs Backblech. Ich lege einfach normales Backpapier unten drunter, damit nichts anbackt. Nun lasst ihr den Teig gut 30 Minuten gehen. In dieser Zeit kann man sich perfekt um die Burger-Patties kümmern, aber hier gehts jetzt erstmal mit den Brötchen weiter.

Gebacken werden die Brötchen bei 200 Grad Ober/Unterhitze. Heizt den Ofen bitte kurz vor, dann dauert es nicht länger als 10 bis 15 Minuten bis die Brötchen fertig sind. Um die Brötchen zu perfektionieren nehme ich sie 2 bis 3 Minuten vor dem Ende einmal kurz aus dem Ofen und streiche mit einem Pinsel etwas Eiweiß von oben auf die Brötchen.  Dann streue ich etwas Sesam oder auch andere Körner drauf.

Jetzt nurnoch 2 – 3 weitere Minuten in den Ofen bis die Brötchen perfekt Goldbraun sind. Nun raus aus dem Ofen mit ihnen und etwas abkühlen lassen bevor sie aufgeschnitten werden.

Der selbstgemachte Burger-Patty

Für 6-8 Burger-Patties benötigt man circa 1000g – 1200g Fleisch, je nachdem wie groß man seinen Patty gerne mag. Eine Portion hat dann zwischen 175g und 200g, das ist eine ordentliche Portion und erlaubt es den Burger dick genug zu formen, damit man ihn schön medium braten kann.

  • 1000g – 1200g American Beef Nacken
  • Schweine-Schmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Fleischwolf mit grober Scheibe

Im Optimalfall ruhen eure Burger-Brötchen gerade für 30 Minuten. Zeit die Patties zu machen. Dazu habt ihr rechtzeitig das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen, damit es Zimmertemperatur für die Verarbeitung hat. Nun wird es in circa 4 Zentimeter große Würfel geschnitten, so kann der Fleischwolf das Fleisch besser verarbeiten.

Essentiell wichtig ist die Auswahl eines Fleisches mit entsprechend hoher Qualität. Ich kaufe bevorzugt American Beef Nacken aus der Metro. Es hat eine schöne Fettmarmorierung und sorgt somit für ein saftiges Ergebnis. Optimal ist ein Fettgehalt von circa 20%. Außerdem gefällt mir der intensive Geschmack des American Beef ausgezeichnet. Ihr bekommt American Beef Nacken übrigens nicht nur in der Metro sonder auch hier online.

American Beef Nacken im Stück Burger Fleisch in Würfel geschnitten Fleisch im Fleischwolf Salz und Pfeffer für das Fleisch fertig geformte Burger Patties

Damit das Fleisch eine schöne Konsistenz bekommt, rüstet ihr den Fleischwolf mit einer groben Scheibe aus (Ich nutze eine 7mm Scheibe). Wer noch keinen Fleischwolf hat bekommt übrigens absolut vernünftige Geräte zu einem kleinen Preis hier bei amazon.
Jetzt ab mit den Fleischwürfeln durch den Fleischwolf. Im einfachen Fall ist es ein elektrischer Fleischwolf, ansonsten müsst ihr halt ordentlich von Hand kurbeln.

Habt ihr das Fleisch erfolgreich gewolft, würzt ihr es nach eurem eigenen Geschmack ganz simpel mit Pfeffer und Salz. Optional kann man natürlich noch weitere Gewürze seiner Wahl hinzufügen, ich rate aber vorsichtig damit zu sein, um nicht den tollen Fleischgeschmack zu sehr zu verfälschen. Dann wird das Ganze schön gefühlvoll durchgemischt, das Fleisch will schließlich liebevoll behandelt werden.

Formt eure Burger-Patties in der Größe eurer Wahl, in der Regel zwischen 175 und 200g Fleisch pro Burger. Ich empfehle ich sie gut und gerne 2 – 3 Zentimeter dick zu machen, so bekommt ihr sie gleich in der Pfanne schön medium gebraten.

Ab in die Pfanne

Perfekt zum Braten ist zum Beispiel eine gute Steak Pfanne zu gebrauchen. Ich kann euch diese Eisen-Bratpfanne empfehlen.

Als Fett verwendet ihr Schweine-Schmalz oder ein gutes temperaturstabiles Pflanzenöl. Die Pfanne muss ordentlich heiß sein bevor ihr die Burger hinein gebt. Dann bratet ihr die Patties von beiden Seiten schön kross an und dreht dann die Temperatur runter, so dass die Burger entspannt zu Ende ziehen können bis sie perfekt Medium sind. In der Regel sollte das nicht länger als 5-10 Minuten dauern, hängt aber natürlich von der Dicke des Burgers ab.

Burger Patties braten in der Pfanne

Das Finale – Zusammenbau, Toppings und Soße

Es ist Zeit Alles zusammen zu bringen. Jetzt liegt es ganz an eurem Geschmack was sonst noch auf den Burger kommt. In der Variante wie er hier auf den Fotos zu sehen ist, habe ich folgendes puristische Setup verwendet:

  • Saint Albray Klosterkäse
  • Feldsalat
  • Rucola
  • geröstete Paprika
  • Salatgurke
  • Rispentomaten
  • Heinz Bio-Tomatenketchup

Ich mag würzigen Käse sehr gerne – zu milder Käse geht vom Geschmack leider oft komplett unter. Außerdem stehe ich auf Feldsalat und Rucola. Die geröstete Paprika gibt noch eine schön dezente rauchige Note. Der Rest ist dann ganz klassisch. Dem Thema Soßen kann man sicherlich auch mal noch einen eigenen Artikel widmen, aber in diesem Fall war ich ganz puristisch mit klassischen Tomatenketchup unterwegs, da kann man nichts falsch machen.

Aufgeklappter fertiger Burger Aufgeklappter fertiger Burger mit Käse

Ketchup und Salat auf die Brötchen Unterseite, dann das perfekt gebratene Patty direkt da drauf. Es folgt die Käsescheibe. Entweder ihr legt den Käse schon in der Pfanne mit drauf damit er anschmilzt oder ihr helft mit einem Creme-Brulee-Brenner etwas nach und schmelzt den Käse perfekt zu Ende. Zum Abschluss Tomaten, Gurke und Paprika drauf, gefolgt von einer weiteren kleinen Schicht Ketchup.

That’s it: Das ist er, mein absoluter Lieblings-Burger

Deckel drauf, kurz den wunderschönen Anblick genießen… und jetzt lasst es euch schmecken.

Der perfekte saftige fertige Burger

Übrigens sind alle Fotos die ihr hier seht nicht bei irgendeinem speziellen Fotoshooting entstanden, sondern einfach mit etwas Liebe zum Detail in unserer kleinen Küche. Also Alles echt und es hat traumhaft geschmeckt!

saftig und einfach lecker

So geht also „Burger selber machen“. Ich freu mich auf euer Feedback!
Jan

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