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Midlife Tri-this statt Midlife Crisis

Moin! Der faulste unter den Limit-Pushern ist nun auch aus seiner medialen Versenkung verschwunden. Ich freue mich wirklich, hier an Bord zu klettern. Nase in den Wind und so. Oder Sturm? Ich habe nämlich einiges vor: das Dickschiff soll Fahrt aufnehmen. Tri-this!

Nis Sienknecht
Echter Hamburger Jung

02. Dezember 2017 Blog Training Ziele

Ja, richtig gehört. Sportboot war einmal. Jetzt stehe ich da, wo man typischerweise als Mann ja komplett durchdreht: 40, verheiratet, Kind, selbständig, so fett wie noch nie und so unfit wie nie zuvor.

Also ein klarer Fall für die …

… Klapse
… Psychotherapie
… Midlife Crisis

Da ist es: das Wort (eigentlich eher der Zustand), dass den Triathlon zum Hype unter Jungs im fortgeschrittenen Alter hat werden lassen. Der Grund dafür, dass Ironman immer reicher wird, eine eigene Industrie mit teilweise absurden Angeboten sich halten kann – und dafür, dass gestandene Kerle sich in hautenge und neonfarbene Stoffgewänder pressen. So wie ich.

Ich werde jetzt wieder Triathlet. Be Iron. Mit richtigem Training und Wettkämpfen und pipapo.

Allerdings fühle ich mich gar nicht so sehr nach Crisis. Ich hatte in den letzten Jahren einfach andere Prioritäten, habe den Sport bewusst hinten angestellt, weil er kein zusätzlicher Stressor sein sollte. Jetzt will ich ihn wieder zurück. Aber mit ganz klaren Vorgaben. Als Versuch an mir selbst und für euch.

Tri-This statt Crisis

So sieht mein Projekt aus:

  • Familie ist die Nummer 1!
  • Der Sport soll nur ein Teil meines Lebens sein und keinen zu großen Raum einnehmen
  • Das Erlebnis ist mir wichtiger als ein Ergebnis
  • Rennen maximal bis zur Mitteldistanz. Langdistanz mit dem entsprechenden (Trainings-)Aufwand halte ich nicht für Familien- und Jobkompatibel!

Deshalb will ich nicht einfach drauflos trainieren, sondern einen Plan mit einigen Grundpfeilern verfolgen:

  • Nie mehr als zehn Stunden Training pro Woche
  • Laufeinheiten müssen auch mit dem Babyjogger möglich sein
  • Ich will auch mal spontan aufs MTB oder lieber draußen fahren als auf der Rolle
  • Es muss job- und familienbedingt möglich sein, einzelne Einheiten zu verschieben oder ausfallen zu lassen
  • Die maximal zehn Trainingsstunden sollen so effektiv wie möglich genutzt sein. Es braucht also ein individuelles und zeitsparendes Konzept
  • Ich lasse an dieser Stelle komplett die Lauf- und Radhosen runter und zeige im Detail, wie das Training aufgebaut ist, warum so trainiert wird und ob es mich voran gebracht hat

Lasset die Trainersuche beginnen

Ganz schön hohe Anforderungen. Ich weiß genau, dass ich diese allein nicht erfüllen kann und deshalb ist mein erster Schritt die Trainersuche.

Ich brauche jemanden, dessen Konzept mich zu 100 % überzeugt und der/die bereit ist, den Trainingsaufbau und die -inhalte hier für alle transparent zu machen. In Blogs, Videos und auf Bildern.

Ich werde nerven! Denn ich bin Fachidiot, habe selbst Trainerlizenzen und als Triathlet ja sowieso stets ein Weisheitsgel in der Aeroflasche. Ich werde hinterfragen und eigene Ideen einbringen. Ziemlich sicher.

Ich werde der maximal anstrengendste Schützling sein, den ihr euch vorstellen könnt. Versprochen.

Es gibt so viele verschiedene Ansätze im Training. Das fasziniert mich – und verwirrt. Was passt zu mir? Was bringt mich voran? Was macht mir Spaß? Phew! Dafür müsste ich die Konzepte erstmal kennen.

Deshalb rufe ich alle interessierten Trainer dazu auf, auf der Pushing-Limits-Facebookseite in den Kommentaren in wenigen Worten ihren Ansatz zu beschreiben.

Selbst, wenn dieser nichts für mich persönlich ist, fühlt sich vielleicht ein anderer Leser davon angesprochen – und wer weiß: Wenn genug mitmachen, können wir auf Pushing Limits mal eine Übersicht über alle eure Angebote bringen!?

Wenn ihr mögt, haltet euch an diese Aufstellung:

  • Basis (Leistungstest, Diagnostik, Feldtest, Laktattest …)
  • Konzept (lang-locker, Technikbetont, Intervalllastig …)
  • Betreuung (Telefon, Mail, persönlich)
  • Trainingsplan (wie detailliert, wie oft, welche Feedback-/Anpassungsmöglichkeiten)
  • Wie teuer
  • Welche Erfahrungen liegen zugrunde

So, und nun – mit den Worten von Herrn Böcherer: AndiArbeit

2 Kommentare

  1. Lieber Nis, was Du machen möchtest hört sich so ziemlich wie das an, was ich viele Jahre lang gemacht habe. Es hört sich gut an. Nur, einen Trainer benötigst Du dafür nicht. Möchte ich wetten.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg. mathias

  2. Pingback: Nis Sienknecht bloggt: Auf den Trainer-Flash folgt die Trainer-Wahl

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