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Das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Experiment Mikronährstoff-Optimierung: Der Status Quo – Teil 1 von 3

Seit einiger Zeit bin ich dabei mich  tief in das Thema Mikronährstoffe zu vergraben und alles an Informationen, Fallbeispielen und auch kontrovers diskutierten Ansichten aufzusaugen. Wofür sind sie wichtig, woraus bestehen sie und was stellen sie im Körper an… viele, viele Grundlagen? Jetzt ist aber genug der Theorie, es ist Zeit für ein Selbstexperiment: Ich will wissen wie überhaupt mein eigener Status in Bezug auf die Mikronährstoffversorgung aussieht, wo meine Schwachpunkte liegen und wie ich diesen, durch Optimierung von Lebensstil, Ernährung und durch eventuell sinnvollen Ergänzungen gegensteuern kann. Willkommen zu Teil 1 von 3 meines Mikronährstoffexperiments.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
19. Oktober 2017 Ernährung Gesundheit Nerd

Das Ziel ist mehr als die schlichte Abwesenheit von Krankheit

Mein Ziel ist es, die perfekten Bedingungen für sowohl mentale als auch körperliche Leistungsfähigkeit zu schaffen. Konzentrationsfähigkeit, Ausdauerleistung und natürlich auch schnelle Regeneration und ein optimal funktionierendes Immunsystem.

Diese Fragen stelle ich mir:

  1. Welche Mikronährstoffe gibt es überhaupt?
  2. Welche Rolle spielen sie für die oben aufgezählten Faktoren?
  3. Wie wirkt sich der intensive Sport auf den Verbrauch aus?
  4. In welchen Nahrungsmitteln kommen welche Mikronährstoffe vor?
  5. Wo liegt nicht nur der Normbereich, sondern der Optimalbereich?
  6. Ist es möglich alle wichtigen Mikronährstoffe in diesen Bereich zu bringen?

Um diese Fragen zu beantworten, will ich mich nicht allein auf mein bisher gesammeltes Halbwissen verlassen, daher hab ich mich auf der Suche nach Expertenwissen einfach mal proaktiv an den Hersteller meiner bisherigen Nahrungsergänzungsmittel gewendet und ihnen erklärt was ich vor hab. Glücklicherweise waren die lieben Menschen bei Pure Encapsulations ziemlich schnell angetan von meiner Idee und unterstützen mich bei meinem Experiment.

Nun hab ich einen direkten Ansprechpartner in der Wissenschafts- und Entwicklungsabteilung bei Pure, den ich mit allen meinen – teilweise sehr nerdigen – Fragen löchern kann. Ebenso unterstützt Pure die Erhebung meines Mikronährstoffprofils durch ein externes Labor und stellt mir die eventuell nötigen und sinnvollen Supplements für den Experimentzeitraum zur Verfügung.

Nur noch kurz zur Klarstellung: Die Artikel zu meinem Experiment sind KEINE bezahlte Aktion zur Bewerbung von Nahrungsergänzungsmitteln. ICH selber bin aktiv auf PURE zugegangen mit meinem Vorhaben. Dennoch werden die Artikel zu meinem Experiment daher als „gesponsert“ markiert.

Der Ablauf des Experiments:

Bevor es an die eigentliche Arbeit gehen kann muss natürlich erst einmal der Status Quo ermittelt werden. Mittels Blutentnahme und anschließender Labordiagnostik wurde bereits mein Mikronährstoffstatus ermittelt. Somit wartet jetzt die eigentlich Aufgabe: Durch die richtige Ernährung, den richtigen Lebensstil und eventuell sinnvolle Nahrungsergänzung an meinen Werten arbeiten. Dabei werde ich versuchen möglichst gut die spürbaren mentalen und körperlichen Auswirkungen und Änderungen zu dokumentieren. In zwei bis drei Monaten gibt es dann die Stunde der Wahrheit, die zweite Analyse wird dann zeigen in welchen Bereichen ich messbare Unterschiede bewirken konnte und wenn ja, ob ich diese Unterschiede auch durch ein subjektives Empfinden bestätigen kann.

Mein Status-Quo: Meine Blutwerte zum Ausgangszeitpunkt

Herzlich Willkommen zum intimen Blick unter meine Haut. Ich werde alle meine Daten die für das Experiment eine Rolle spielen offen mit euch teilen. Hier der Screenshot des Schreibens des Labors mit den Ergebnissen der ersten Analyse.

Jans Laborbefund aus der ersten Blutanalyse

So sieht es also in meinem Blut aus. Die zusammenfassende Gesamtbeurteilung lautet wie folgt:

Die Mehrheit der Ergebnisse liegen im Normbereich. Natrium ist defizitär;  Kupfer, Zink und Magnesium liegen im unteren Grenzbereich. Vitamin A, Beta-Carotin, B6 und Vitamin E liegen über den Referenzbereichen.

Das erste Fazit bevor es im zweiten Artikel an die Detailauswertung geht

Meine Laieninterpretation der Ergebnisse:

Schaut man sich die Werte in ihrer Gesamtheit an steht es wohl garnicht so schlimm um mich. Dennoch gibt es ein paar wichtige Baustellen zu bearbeiten. Der niedrige Natriumwert wird eventuell in Zusammenhang mit dem intensiven Ironman Training und dem damit verbundenen starken Schwitzen hängen. Hier könnte ich vermehrt auf die Elektrolytzufuhr im Training achten.

Neben den oben erwähnten Werten, bin ich als Ausdauersportler besonders sensibel beim Ferritinwert, da es einen direkten Zusammenhang mit der Fähigkeit zum Sauerstofftransport über das Blut gibt. Hier ist mir besonders wichtig nicht nur im Normbereich sondern im absoluten Optimalbereich zu liegen. Aktuell liege ich da ziemlich mittig in der Norm… also kommt der Wert mit auf den „Merkzettel“.

Die Überschreitung bei Vitamin A, Beta-Carotin, B6 und Vitamin E kann ich mir selber gerade nicht wirklich herleiten. Eventuell sollte ich meinen Mörenkonsum einschränken. 🙂 Da muss ich mich auf jeden Fall aber näher mit beschäftigen.

Ansonsten freue ich mich, dass mein Vitamin D Wert in einem super Bereich liegt. Hier hatte ich in der Vergangenheit öfter mal Schwierigkeiten. Bei Kupfer und Zink werde ich mich aber auch noch tiefer reinwuseln müssen, die genaue Auswirkung der beiden Werte ist mir aktuell noch nicht klar genug, um da schon eine genaue Idee zu haben.

Die Empfehlung auf Basis meiner Werte:

„Der gemessene Coenzym Q10 Wert liegt im oberen Normbereich, jedoch kann für Intensivsportler und bei begleitendem Stress ein höherer CoQ10- Zielwert (>1) angestrebt werden.

Die Blutspiegel zeigen bei Vitamin A, E und Beta-Carotin eine überdurchschnittliche Versorgung. Der ermittelte Serumwert von Vitamin D liegt im oberen Normbereich. Ebenso befindet sich der Vitamin B6 Wert über dem Normbereich.

Bei Kupfer ist ein Mangel, bei Zink eine Versorgung im unteren Normbereich festzustellen. Eine verbesserte Versorgung mit Kupfer und Zink über einen Zeitraum von 8 Wochen ist empfehlenswert.

Magnesium liegt im unteren Normbereich, allerdings wird das als „Anti-Stress-Mineral“ geltende Magnesium in Zeiten hoher Belastung vermehrt verbraucht. Magnesium unterstützt eine normale Muskel- und Nervenfunktion.

Für Natrium lässt sich ein eindeutiges Defizit erkennen. Ursachen dafür könnten salzarme Ernährung sein sowie den vermehrten Natrium-Verlust durch starkes Schwitzen.“

Die Grundlage ist da, jetzt geht’s ans Eingemachte

Der einfache Teil ist geschafft. Ich weiß jetzt was die Ausgangsbasis ist. Nun heißt es sich mit jedem einzelnen Nährstoff genauer zu beschäftigen, sich damit auseinanderzusetzen, wie sich die Defizite und Überschreitungen subjektiv bemerkbar machen. Welche Nahrungsmittel oder auch Lebensumstände können eventuelle Ursachen darstellen… und… und… und… also: Jetzt wird’s spannend. Im nächsten Artikel werde ich für euch jeden einzelnen Werte genauer auseinandernehmen und darlegen für welche Funktionen er eine Rolle spielt und wie ich gedenke an dem jeweiligen Wert zu arbeiten.

Wenn du auch mit dem Gedanken spielst, deine Mikronährstoffe mal genauer unter die Lupe nehmen zu lassen, dann such dir am besten einen Arzt mit dem Schwerpunkt Orthomolekulare Medizin, der wird dir dann weiterhelfen können. Ich achte bei der Auswahl meiner Ärzte außerdem noch darauf, ob sie versiert im Umgang mit Sportlern sind, so dass der Arzt auch meine, ja schon recht spezielle, Zielsetzung nachvollziehen kann.

Weiterführende Links:

  1. Zur Webseite von Pure Encapsulations

Gesponsert: Bei meinem Selbstexperiment zur Mikronährstoffoptimierung werde ich unterstützt von Pure Encapsulations®. Neben der fachlichen Beantwortung meiner Fragen und dem Support bei der Umsetzung meines Blutbildes stellt mir Pure die empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel für den Zeitraum des Experiments zur Verfügung.

6 Kommentare

  1. Pingback: Woche 42 – Das Loch nach dem Ironman Rennen?

  2. Dur redest von „Norm“ – Werte, aber ist das die Norm fuer Otto-Normalverbraucher, der ja der Couch-Potato naeher ist als dem durchschnittlichen Langstreckentriathlet? Oder ist deine Norm schon auf (Ausdauer-)Sportler ausgerichtet?

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