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Achtung, Stylepolizei: Stilsicher durchs Training

19. Mai 2018


Stylepolizei

Sind wir mal ehrlich: Triathlon ist ein Lifestyle-Sport. Die Zeiten, in denen Triathleten als Paradiesvögel berühmt berüchtigt waren sind vorbei. Längst. Mittlerweile sind sie (also wir alle irgendwie) zu Trendsettern geworden. Aber worauf kommt es an und worauf gilt es zu achten, um stilsicher durchs Training zu kommen? Eine Checkliste.

Understatement goes first

Neonfarben sind so gestern. Inzwischen gilt: Weniger ist manchmal mehr. Eine Zeit lang war das Ziel noch das genaue Gegenteil. Möglichst bunt, möglichst auffällig sollte es sein. Allerdings hat sich das in den letzten Jahren geändert und die Designs der Rad- und Laufbekleidung sind deutlich zurückhaltender geworden. Schwarze oder graue Grundfarben mit leichten Farbakzenten sind angesagt und sehen auch deutlich weniger albern aus. Beim Schwimmen hinkt diese Trendentwicklung noch etwas hinterher und knallige Bademode ist nach wie vor noch immer ziemlich cool und hübsch anzuschauen.

Bitte blickdicht

Radtraining in der Gruppe kann richtig schön sein und jede Menge Spaß machen! Getrübt wird die Stimmung nur, wenn die Aussicht auf den Allerwertesten des Vordermannes mehr Einblick zulässt als gewünscht. Daher: Auch Radhosen haben irgendwann ihren Dienst getan und dürfen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet werden. Ist die Hose „durch“ und vor allem „durchsichtig“ darf sie getrost in den Untiefen des Kleiderschranks verschwinden. Die Trainingsgruppe dankt!

Ein bisschen Retro: Die Bike-Cap

Das wichtigste Kleidungsstück im Radtraining ist natürlich der Helm. Und drunter gehört eine Bike-Cap! Das hat auf jeden Fall Stil und verleiht dem oben genannten „Understatement“-Look ein bisschen Pepp (dazu gleich unten mehr).

Bügel über Riemen: So muss die Brille

Eigentlich nur ein Detail, aber ein wichtiges: Zuerst den Helm aufsetzen, dann Kiemriemen schließen und danach die Brille auf die Nase – und die Bügel über die Riemen! Warum? Keine Ahnung. Aber ist so.

Strumpf ist Trumpf

Ob beim Laufen oder beim Radfahren: Hohe Socken gehören quasi zum guten Ton. Der Trend ist irgendwann irgendwie vom Radsport zu den Triathleten geschwappt. Worauf gilt es zu achten? Die Socken sollten nicht zu hoch sein (Kompressionssocken bis zur Kniekehle wären zu hoch) und trotzdem deutlich ein paar Zentimeter über den Knöchel reichen. Allerdings ist es ein schmaler Grat zwischen „sieht cool aus“ und „sieht bescheuert aus“. Hier solltet ihr einer euch nahestehenden Person vertrauen und um ehrlichen Rat fragen: Kann ich das tragen?

Highlights nicht vergessen

Socken, die oben angesprochene Bike-Cap, eine richtig starke Sonnenbrille. Diese Details können richtige feine Highlights sein. Die Cap kann zum Beispiel mit einem Spruch oder einem Wortspiel auf dem Schirm hervorstechen. Die Brille kann das sonst eher zurückhaltende Outfit mit auffälligem Design oder fett verspiegelten Gläsern ergänzen. Gleiches gilt für die Socken: Bunt, gutes Muster, auffällig. Kann lässig werden!

Das Material muss sauber sein

Eigentlich müsste dieser Punkt selbstverständlich sein: Die Sportkleidung muss sauber sein. Schweißränder – schon vor dem Training – sind nicht so der Knaller. Und ein ungepflegtes Rad tut nicht nur in der Seele weh, sondern gehört auch nicht auf die Straße, sondern unter den Putzlappen.

Mit Höflichkeit punkten

Triathleten und Ausdauersportler verbindet die Liebe und die Leidenschaft zum Sport im Freien. Ein kurzes „Hallo“ beim Laufen oder ein Gruß beim Radfahren ist keine Schwierigkeit und eine nette Geste. Eisernes Vor-sich-starren ist uncool und wirkt leider arrogant. Nun ja, die Leute, die es nicht schaffen kurz zu grüßen werden es wohl nötig haben… Freundlichkeit und Höflichkeit hat Stil und verdient 100 Punkte!

In diesem Sinne: Immer Haltung bewahren!

3 Kommentare

  1. There are no rules – zieh an was dir gefaellt.
    Das „Neon ist out“ ist dazu auch noch zu erwidern mit „In Neonfarben sieht man dich im Winter und Herbst viel besser auf der Strasse“ – Neon Helm, Neon overshoes, Neon Laufshirt, ich werde lieber frueh erkannt als grau in grau in der Landschaft unterzugehen und unter die Raeder zu landen.

  2. Was die Neinfarben betrifft gebe ich Don recht. Eher gesehen zu werden, kann mein Leben retten.

  3. Pingback: Wir blicken zurück: Ein Jahr im Rausch