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Back to Business… Der Kampf mit der Trägheit! – Woche 29 von 32

Nur noch 3 Wochen! Die Test-Wettkämpfe sind nun vorbei, der letzte Formtest in Hannover war erfolgreich und auch die Auswahl des Rennequipments ist zu 90% abgeschlossen. Nach zwei Wochenenden mit jeweils einem Wettkampf heißt es jetzt „back to business“… zurück ins konzentrierte Training also… noch sind es drei Wochen bis zum Ironman in Frankfurt… drei Wochen die es zu nutzen gilt.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
14. Juni 2015

Müdigkeit und Trägheit nach dem Wettkampf

Auf Grund des Wettkampfes in Hannover stand unter der Woche erstmal ein leicht reduziertes Trainingsprogramm an. Schließlich muss auch nach einem Testwettkampf an Regeneration gedacht werden. Also am Montag erstmal nur Stretching, Beweglichkeit und Blackroll… klingt entspannt, ist aber irgendwie jedes Mal sehr schweißtreibend. Grundsätzlich fühlte ich mich nach dem Wettkampf viel lockerer und besser als ich es vor dem zu Bett gehen am Sonntag Abend vermutet hätte. Bis ich feststellte, dass der Körper doch ein bisschen härter „angeschlagen“ ist als vermutet gingen ein paar Tage ins Land.

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Am Dienstag ging es erstmal für etwas über 2 Kilometer ins Becken und am nächsten Abend für zwei Stunden im lockeren Grundlagenbereich aufs Rad. Alles easy so weit… Am Mittwoch dann direkt wieder ab ins kühle Nass. Dieses Mal für 3,4 Kilometer in 100 Meter Blöcken mit ein wenig mehr Intensität. Das war wohl die subjektiv schlechteste Schwimmeinheit, die ich je gemacht habe. Es fühlte sich an, als ob ich die gesamte Zeit über noch eine Lage durchnässte Kleidung am Körper tragen würde. Mit jedem Zug musste ich mich mit viel Kraft durchs Wasser hieven. Umso frustrierender, dass auf der Nebenbahn der Schwimmverein mit seiner Jugend trainierte. So zogen die Jungs und Mädels mit wahnwitziger Leichtigkeit an mir vorbei… immer und immer wieder… ich war eh schon langsam unterwegs, aber das war wirklich mies 😀

Die Arme waren schwer… die Luft war irgendwie raus… aber mit dem Ziel in Frankfurt ein gutes Schwimmergebnis abzuliefern war der Wille stärker als der Schweinehund. So hab ich die Einheit durchgezogen und als Belohnung gab’s ein Eis vom Freibad-Kiosk.

Am Wochenende zurück zu größeren Umfängen

Freitag Abend durfte ich dann zum ersten mal wieder die Laufschuhe schnüren… endlich! Eine Stunde Grundlagenlauf… locker weg. Es lief ganz gut, der Puls blieb niedrig und das Tempo war absolut ok. Irgendwie aber fühlten sich die Beine immer noch etwas schwer an. Zum Glück wartete am Abend ein ordentliche Stärkung in Form von Pizza und Tiramisu. Ich war mit Lars und Oliver zum Essen verabredet, wo dann ausführlich über die Wettkampfergebnisse der letzten Wochenenden philosophiert wurde! Ein super Abend… danke Jungs!

Ab Samstag war dann wirklich wieder „business as usual“ angesagt. 5 Stunden auf dem Rad am Samstag und 4 Stunden mit Intervallen im Wettkampftempo und anschließendem Koppellauf am heutigen Sonntag. Aus den 5 Stunden gestern wurden am Ende nur 4:30, da wir erst Abends zur Tour gestartet waren, um dem morgendlichen Gewitter auszuweichen. Doof, dass es dann selbst jetzt im Juni noch zu früh dunkel für eine 5 Stunden Tour am Abend wird ;-). Aber auch diese Zeit hat gereicht, um die Beine ganz gut Müde zu fahren. Einen Tag später fühlen sich die Beine aber schon wieder gut an, die Spuren des Wettkampfes sind so langsam raus aus meinem Körper. Daher werde ich gleich, zum krönenden Abschluss, direkt nachdem ich diesen Beitrag hier fertig geschrieben habe, los zur geplanten 4 Stunden Tour.

Fazit für diese Woche: Immer locker bleiben, vor allem im Kopf!

So ein Wettkampf sitzt doch tiefer in den Knochen als man es denkt. Und auch wenn der Kopf will, ist der Körper danach gerne erstmal faul und träge. Wenn man versucht sich über ihn hinweg zu setzen bestraft er einen dafür mit noch mehr Faulheit und Trägheit. Von daher: Einfach mal Fuß vom Gas wenn der Körper es signalisiert, dann klappt’s auch mit den lockeren Beinen.

Also bis Frankfurt jetzt immer schön locker bleiben… vor allem im Kopf. Nicht zu viel wollen und die letzten drei Wochen für den letzten Feinschliff nutzen. Nächste Woche wird dann auch mal wieder geballert bei ein paar Koppel-Intervallen… freu mich drauf!

 

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