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Bike Details: Wechsel auf Shimano SPD SL Pedale

Die Zeit der ersten Triathlon Wettkämpfe kommt immer näher. Zeit so langsam auch das Bike Setup final zusammen zu bekommen. Daher geht es jetzt auch an die kleinen Details. Auf der Liste der Dinge die ich mal genauer unter die Lupe nehmen wollte standen natürlich auch die Pedale. Die finale Entscheidung fiel auf das Shimano SPD SL System und die Dura Ace PD-9000 Pedale.

Jan Peiniger
Stillstand ist Rückschritt

01. Mai 2016 BikeNerd NoShortcuts RoadToZurich

Ein einfaches System mit viel Stabilität

Bisher war ich mit Look Keo Pedalen unterwegs… ein ganz simples System und ich kam gut damit zu recht.  Teilweise hatte ich aber das Gefühl, dass die Verbindung von Schuh zu Pedal trotz der „härtesten“ Cleats, etwas schwammig war.  Die erste naheliegende Alternative war das Shimano SPD SL System. Vom Prinzip des Ein- und Aussteigens her quasi identisch zu Look, allerdings mit einer deutlich breiteren Kontaktfläche zwischen Pedal und Cleat. Ein paar Rechercherunden unter Freunden und ebenso vielen Online-Testberichten später war meine Entscheidung gefallen. In der näheren Auswahl der Pedalsysteme war übrigens auch noch Speedplay aber ich konnte dazu einfach keine verlässlichen Informationen aus dem direkten Bekanntenkreis bekommen.

Meine neuen Dura Ace PD-9000 Carbon Pedale

Die finale Wahl fiel auf die Dura Ace PD-9000 Carbon Pedale. Beim Wettkampfrad will ich keine Kompromisse bei Gewicht und Steifigkeit eingehen. Die Ergebnisse der Testberichte zu diesem Pedal waren durchweg richtig gut und das Datenblatt spricht eigentlich für sich:

  • Produktname: Shimano Dura Ace PD-9000 SPD-SL Pedal
  • Material Pedal: Carbon-Verbundwerkstoff mit Edelstahl Verstärkungen
  • Material Achse: CroMoly Stahl
  • Gewicht: 126 Gramm pro Pedal
  • Shimano Dura Ace PD-9000 SPD bei Amazon

Shimano SPD SL PD-9000 Carbon Pedale Set

Shimano SPD SL PD-9000 Carbon Pedal einzeln

Einfache Montage, super direktes Fahrgefühl

Die Montage war maximal einfach. Die Pedale werden, wie bei vielen anderen Modellen auch, per Innensechskant-Schlüssel befestigt (Imbus). Die deutlich breitere Kontaktfläche im Vergleich zu den Look Pedalen fällt direkt ins Auge. Jetzt nur noch die Cleats an den Schuhen tauschen. Umbedingt darauf achten, dass man sich die Cleat-Achse der alten Cleats mit einem Stift markiert, damit die Neuen nach dem Tausch auch wieder an der richtigen Stelle sitzen.

Shimano SPD SL Cleats

Nach circa 15 Minuten Umbauzeit war das Rad auch schon wieder bereit für die Ausfahrt. Direkt mal 4 Stunden auf die Straße um die neuen Pedale zu testen. Die erste Umgewöhnung gab’s direkt beim „Einklicken“. Im Vergleich zu meinen Look Pedalen erfordern die Shimano etwas mehr Nachdruck beim Einstieg. Direkt war aber auch klar… hier gibt’s kein „Wackeln“ und Spiel mehr. Der Schuh und das Pedal bildeten direkt eine perfekte Einheit. Die breitere Kontaktfläche sorgt für ein gutes Gefühl was die Kraftübertragung angeht. Inwiefern es einen tatsächlichen Einfluß auf die Leistung hat kann ich so nicht sagen und ist wohl auch nur schwer messbar – Ich fühl mich sehr wohl mit den neuen Pedalen und dem sehr direkten Fahrgefühl.

Shimano SPD SL PD-9000 Carbon Pedal montiert

Etwas länger gedauert hat es auch beim „Ausklicken“. Nach ein paar Versuchen ging es dann aber wieder so routiniert wie mit den alten Pedalen auch. Ebenso bedarf es definitiv deutlich mehr Druck… da hat man sich aber schnell dran gewöhnt. Wie sagt man… „Was nicht mit Gewalt geht, geht mit mehr Gewalt“. 😀

Fazit: Super Pedal mit sehr direktem Fahrgefühl

Den 4 Stunden Praxistest haben die Dura Ace PD-9000 perfekt gemeistert… somit mache ich einen Haken hinter den Punkt „Pedale“ auf meiner Bike-Details-Liste. In den nächsten Wochen gibt es aber noch ein paar weitere Punkte auf dieser Liste abzuarbeiten. Freut euch auf meine Experimente zu:

  • Die richtige Aero-Trinkflasche für meine Gel-Mischung
  • Mein Ironman-Hydration-Setup: Was muss mit, was kann man sich sparen
  • Werkzeug und Ersatzschlauch auf minimalen Raum verstauen
  • Den Antrieb wettkampfbereit machen: Kette, Ritzel, Schaltröllen preparieren
  • Die letzten Details: Optimierung von „Kleinigkeiten“

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