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Leistungsdiagnostik bei Komsport

Bikefitting & Leistungsdiagnostik… Wow… – Woche 11 von 32

Eine spannende Woche liegt hinter mir. Direkt zwei Premieren standen diese Woche an und Beide wurden direkt in einem Abwasch erledigt. Ich war am Dienstag in Köln bei den Jungs von Komsport und hatte meine erste Leistungsdiagnostik mit Laktatmessung und ebenso mein erstes Bikefitting.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
08. Februar 2015

Bikefitting: Eins mit dem Bike!

Wie das so ist mit neuen Dingen, sie sind ist immer furchtbar aufregend und ich war gespannt wie ein Flitzebogen. So schnappte ich mir mein schönes neues Giant Trinity und packte es ins Auto, um mich auf den Weg nach Köln zu machen.

Bevor ich neue Grenzerfahrungen mit meinem Körper bei der Leistungsdiagnostik machen durfte stand erstmal das Bikefitting an, schließlich sollte ich den Test später auf dem perfekt eingestellten eigenen Bike absolvieren.

Ab in die Radklamotten und dann wurde ich erstmal begutachtet. Körperstatik und so… nach der Beurteilung war ich innerlich irgendwie schon froh, dass ich überhaupt in der Lage bin alleine zu stehen, bei dem was alles irgendwie „schief“ ist an mir. Ich konnte aber direkt wieder beruhigt werden: „Alles ganz normal“. Also bin ich wohl nicht der Einzige der so „schief“ durchs Leben kommt. Die Begutachtung war aber hieb- und stichfest und deckte sich mit den eigenen Erfahrungen vom Laufen und Radfahren.

Erster Teil des Bikefittings war die richtige Einstellung von Sattel und Sattelstütze und zwar mit dem Ziel, die Auf- und Ab-Bewegungen der Hüfte beim Treten zu eliminieren und gleichzeitig den optimalen Druckpunkt auf dem Pedal zu finden. Ich war ein bisschen stolz als der Sattel am Ende noch knapp 2cm nach oben musste. Das man Frauen ein Kompliment machen kann indem man ihnen lange Beine attestiert ist ja bekannt, aber auch ich fühlte mich irgendwie etwas geschmeichelt. 😉

Bikefitting Jan
Bikefitting bei Komsport

Die größere Herausforderung war aber die Einstellung des Vorderbaus rund um den Lenker. Die Armauflagen mussten ein ganzes Stück nach hinten, da das Oberrohr des Giant für mich doch etwas zu lang war. Das Problem war die absolut kompromisslose Bauweise des Rads, hier bleibt mit den Standard-Anbauteilen wenig Spielraum. Es musste also improvisiert werden: So wurde auf einige Einzelkomponenten von Profile Design zurückgegriffen, bis die Armauflagen in der richtigen Entfernung und in richtiger Breite montiert waren.

Wie gesagt, es war mein erstes Bikefitting und ich muss sagen, eine tolle Sache. Ich fühlte mich gut beraten und das Gefühl auf dem Rad ist ein ganz Neues. Eine offene Baustelle habe ich noch: Mir wurde nahe gelegt es mal mit einer kürzeren Kurbel zu probieren, so könne man noch eine etwas bessere Sitzposition erreichen… ich schau da mal was sich machen lässt.

Bikefitting Giant Trinity Zipp Bikefitting Profile Design Pads

Leistungsdiagnostik: Immer her mit dem Laktat

Wie gut mein Bike jetzt eingestellt ist durfte ich direkt selbst, bis hin zu meiner eigenen körperlichen Maximalbelastung, testen. Kurzerhand wurde das Rad im Nebenraum, in dem der Test stattfinden sollte, montiert.

Ich entloss spontan noch schnell alle überschüssigen Kleidungsstücke direkt weg zu lassen… wird schließlich warm. Ich startete mit einer Leistung von 100 Watt, alle 4 Minuten steigerte sich fortan die Leistung um weitere 40 Watt. Zum Ende einer jeden Stufe wurde mir am Ohr mit einem kleinen Piekser Blut abgenommen für die Laktatmessung. Auf einem Bildschirm direkt vor mir konnte ich alle Werte wie Trittfrequenz, Leistung, Zeit und meinen Puls sehen.

Die ersten paar Stufen waren auch noch entspannt, erst als die Leistung jenseits von 250 Watt lag wurde ich so langsam stiller… und stiller… und stiller… und wieder lauter… und lauter, das allerdings nicht in Form von Worten sondern in Form eines japsenden Geräuschs, welches entsteht wenn ich versuche irgendwie noch genug Sauerstoff in meinen Körper zu bekommen kurz bevor gefühlt die Ohnmacht einsetzt.

380 Watt war am Ende die Marke, die ich nicht mehr bis zum Ende bewältigen konnte. Als ich so langsam anfing Sternchen zu sehen durfte ich es dann bei einem Puls von 188 Schlägen pro Minute gut sein lassen. Puh, das war ne harte Nummer, aber gut… deswegen war ich ja hier! Mein Rad war nun von einem flächendeckenden Film von Schweiß überzogen und die Beine brannten abartig. Ausfahren war angesagt, damit ich mich später am Tag auch noch bewegen kann.

Leistungsdiagnostik Komsport Köln

Das Resulat: Potential vor allem im Grundlagenbereich

Nach einer entspannten Dusche und ein paar Schlücken Wasser aus der Flasche gab es dann das Resultat der Laktatmessung. Soweit so gut, dafür das es ja erst Januar ist sind die Werte wohl ganz ordentlich, aber vor allem im Grundlagenausdauerbereich gibt es noch einiges an Potential. Schlimm wäre es ja auch wenn nicht. 😉

Jetzt hängt das Resultat bei mir in der Wohnung an der Magnetwand und erinnert mich regelmäßig daran, dass immer genug Potential da ist um sich noch zu verbessern.

Ein toller Tag der Motivation bringt

Es hat Spaß gemacht und die Leistungsdiagnostik ist eine gute Standortbestimmung. Besonders freuen tue ich mich aber über das nun genau auf mich eingestellte Triathlon-Rad. Ich kann es kaum erwarten bis das Wetter draußen besser wird und ich das gute Stück endlich durch die Landschaft scheuchen kann.

An der Grundlagenausdauer konnte ich den Rest der Woche auch noch arbeiten. Ich achte nun wieder verstärkt darauf in diesen Einheiten nicht zu viel Gas zu geben, da muss ich mich leider immer etwas zügeln. Gas geben konnte ich dafür bei den drei Schwimmeinheiten der letzten Woche, was soll man von einer Einheit mit dem Namen „Lungenbrenner 1“ aber auch anderes erwarten. I love it! 🙂

Bis nächste Woche!

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