Nach was suchst du?

Dieses komische Gefühl vorm Wettkampf: Jetzt ist alles zu spät!

So… Ende aus… das Ding ist durch! Nix geht mehr. Heute in einer Woche um diese Uhrzeit bin ich hoffentlich schon lange im Ziel, trink‘ ein schönes kaltes Weizen und hab dabei die Beine hochgelegt. Aber noch ist es nicht so weit, also nicht zu viele Gedanken an die Belohnung nach dem Ironman in Zürich verschwenden. Erstmal das Rennen!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!

Die Form ist eingetütet!

Mein Trainingsabschluss war heute eine lockere 2,5 Stunden Radtour und im Anschluss ein lockerer 40 Minuten Koppellauf. Damit bin ich jetzt also durch mit dem Training. Waren ja auch nur knappe 10 Monate 😀 Ich denke aber es passt nun mit der Form, auf dem Bike fühlt sich alles sehr gut an, beim Laufen stimmen die Werte, Puls und Speed sind auf einem guten Niveau… das Schwimmen, wie immer eine kleine Blackbox bei mir, aber ich bin zuversichtlich 🙂

Dieses Jahr bin ich ein anderer Athlet

Dazu habe ich mir in letzter Zeit häufiger diese Frage gestellt: „Was ist anders als im letzten Jahr? Wieso sollte ich dieses Jahr besser sein?“. Am Ende lautet meine Antwort: Weil ich ein „anderer“ Athlet bin.

Ich mache Triathlon nicht mehr nach dem Motto: Schwimmen und Radfahren irgendwie überleben, um dann beim Lauf hoffnungsweise „Alles“ rauszureißen. Ich würde sagen ich bin in diesem Jahr zum ersten mal ein echter Triathlet. Ich habe ein Gefühl für die Gewichtung der Disziplinen, ein Gefühl für die Auswirkung vom Radfahren aufs Laufen und ich bin in der Lage das auch zu steuern! Wie mein Coach immer sagt: Triathlon ist nicht einfach Schwimmen, Radfahren und Laufen.

Letztes Jahr hab ich diese Aussage natürlich genauso abgenickt wie dieses Jahr. Nur habe ich sie dieses Jahr erst wirklich verstanden. Dazu brauchte es zwei Wettkämpfe dieses Jahr, beide haben sich gänzlich anders angefühlt, nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf. Ich hatte viel mehr das Gefühl von Kontrolle über das Geschehen als letztes Jahr noch. Das macht mir Mut und fühlt sich nun richtig nach Triathlon an!

Dieses verdammte „komische“ Gefühl

Ganz ohne diese kleine Rest-Nervosität geht es aber irgendwie doch nicht. Egal wie sehr man sich den Arsch ab trainiert hat, egal wie lange man schon gezielt auf diesen einen Tag hin arbeitet. In der letzten Wochen vor dem Rennen, wenn es darum geht eigentlich nur noch die Beine hoch zu legen, dann kommt man doch noch ins Grübeln. Hab ich auch Dieses oder Jenes im Training richtig gemacht? Hätte ich mehr schwimmen müssen? Hätte ich härter und länger Laufen müssen? Hätte ich mehr Radintervalle fahren müssen?

Ich weiß selber: Nein, nein und nochmal nein. Ich hab im Training alles mir Mögliche getan. Mein Coach hat mir einen optimalen Plan an die Hand gegeben und ich hab mich so strikt wie möglich dran gehalten. Ich hab mein Equipment komplett zusammen und bestens präpariert! Ich hatte so gut wie keine körperlichen Probleme. Keine Verletzungen, keine Grippe, es lief echt gut! Es gibt keinen Grund zu zweifeln!

Ich hab’s drauf! Geht nicht anders!

Klingt jetzt irgendwie anmaßend, so ist es nicht gemeint. Ich weiß aber was ich investiert habe und das tolle an einem Ironman ist ja, dass er absolut ehrlich ist: Wer viel investiert bekommt auch ziemlich sicher viel zurück. Ich bin niemand der sich auf Glück oder Talent verlassen will oder kann. Meine Resultat basieren einzig allein auf der Arbeit die ich im Training in diesen tollsten Sport der Welt, meinen Sport, stecke.

Zeit für den Zahltag!

Und nächste Woche… da ist für mich Zahltag… denn wer viel arbeitet, der bekommt auch viel Lohn! Dazu muss natürlich am Tag X noch Alles so zusammen kommen, wie ich es gemeinsam mit dem Coach geplant hab. Ich spüre dieses gewisse Kribbeln und die leichte Anspannung und sie wird bis zum Wettkampftag auf jeden Fall noch ansteigen – Dennoch: Ich freue mich darauf dass es endlich los geht! Let’s kick some ass!

3 Kommentare

  1. Lieber Jan, ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß in Zürich! Genau….jetzt ist Zahltag, lass es rocken. Ich bin schon gespannt, was du raushaust und danach zu berichten hast. Ich drücke dir die Daumen, bleib verletzungsfrei und freue dich auf den Sommerurlaub. Grüße aus Franken Michaela

  2. Pingback: Die 10 besten deutschen Laufblogs - Sportlich unterwegs ?

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