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Gefangen in der Plätzchenhölle – Woche 3 von 32

Das war eine harte Woche! Dafür hauptverantwortlich war aber nicht das Sportprogramm…  die Ursache war kulinarischer Natur.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
16. Dezember 2014

Hier auf dem Sofa, am sonntäglichen Abend, hab ich gerade das Gefühl, dass mein Körper nach dieser Woche zu einem großen Weihnachtsplätzchen mutiert ist. Vielleicht ist es aber auch eher eine Plätzchenvergiftung. Vom Ernährungsstandpunkt aus wird es wirklich ganz dringend Zeit, dass die Weihnachtszeit schnell vorüber geht. Ich kann überhaupt nicht so viel Sport machen wie ich ungesunde, leckere, schokoladige Süßigkeiten in mich rein stopfe.

### Genau das ist die Stelle an der ich dann am Sonntag Abend einfach auf dem Sofa eingeschlafen bin, daher geht’s hier jetzt am Dienstag erst weiter 😉 ###

Zwischenzeitlich hab ich einfach mal entschieden bis zum 24.12. komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Die Hoffnung ist, dass ich so nicht schon vor dem eigentlichen großen Fressen so viel zugenommen habe um dann ein schlechtes Gewissen haben zu müssen und dann auch voll zuschlagen zu können.

Bis dahin sammel ich die Schokolade aus meinem Adventskalender artig in einem kleinen Schälchen und werde sie zu gegebener Zeit genüsslich verdrücken.

Ab jetzt geht’s aber wieder um Sport:

In der letzten Woche gab es drei Schwimmeinheiten, vier Laufeinheiten, drei Abende im Fitnessstudio und eine Rad-Session am Sonntag. Das Wasser ist mittlerweile zu meinem Element geworden, man könnte sagen „Läuft bei mir“. Im Vergleich zu meinen Schwimmkünsten und dem dazugehörigen Wassergefühl von vor ein paar Monaten hat sich, seit dem ich mit meinem Coach Mario trainiere, echt einiges getan.

Ein neues Gefühl im Wasser

Ich fühl mich wohl beim Training im kühlen Nass, ich habe anscheinend einen Punkt erreicht, an dem die Muskulatur jetzt soweit ist auch über längere Zeit mal Gas geben zu können. Das war sonst immer anders, da schmerzten relativ schnell die Schultern und die Performance nahm nach einer gewissen Zeit im Becken deutlich ab. Nun habe ich das Gefühl das Tempo mal bewusst forcieren und auch schleifen lassen zu können, je nachdem was der Trainingsplan vorsieht, fast so wie es beim Laufen auch funktioniert… wuhuuuuu!

Achja, die nötige Überwindung sich Morgens um 5 Uhr aus dem Bett zu quälen, um dann um 6 am Beckenrand zu stehen ist leider noch genau so groß wie früher auch. Dafür fühlt man sich nach dem Schwimmen dann umso besser gerüstet für den Tag!

Neu entdeckt: Training auf der Laufbahn in der Leichtathletik-Halle

Das war aber natürlich nur die erste Erkenntnis dieser Woche. Die zweite ist, dass ich eine neue Lieblings-Trainingslocation gefunden habe. Am Samstag standen nämlich eeeeendlich mal wieder Lauf-Intervalle auf dem Plan. Hab mich schon vorher tierisch gefreut mal wieder richtig Gas geben zu können nach den vielen GA1 Laufeinheiten der letzten beiden Wochen.

Offen war allerdings noch die Frage nach der Location. Klar, draußen in eisiger Kälte geht das auch, aber ich dachte ich schau mir einfach mal die Leichtathletik-Halle im Norden von Düsseldorf an. Mir hatten schon ein paar Leute davon erzählt und für meine Einheit sollte sie mit einer 200m Tartan-Bahn perfekt ausgestattet sein. Also ging es am Samstag Morgen erst ins Schwimmbad und von da dann direkt in die Straßenbahn Richtung Messe, wo sich die Halle befindet.

Drei Euro Eintritt kostet der Spaß, dafür betritt man dann eine gefühlt riesige Halle, ausgestattet mit anscheinend allem was das Leichathletik-Herz begehrt. In der einen Ecke trainierte eine Gruppe am Weitsprung – und die konnten wirklich weit springen, puh! Mitten in der Halle war eine weitere Gruppe an der Stab-Hochsprunganlage. Dann gab es noch ein paar weitere Läufer die auf der Runde ebenfalls Intervalle liefen. Sah also alles hoch professionell aus, genau das richtige für mich 😉 Die Laufbahn hat sogar angeschrägte Kurven… perfekt, so flieg ich bei meinem enormen Tempo nicht direkt aus der Bahn 😉

Leichtathletikhalle

Also los ging’s… kurz 10 Minuten Warmlaufen, dann ging’s ab! 10x 200m Sprint + 200m traben. Am Anfang natürlich alles easy, aber nach Intervall Nummer fünf fing es an, dass gegen Ende der Sprints immer mal wieder die Arme taub wurden und mein Sichtfeld sich merklich verkleinerte… So muss das sein! Am Ende war ich einfach nur platt, aber dafür glücklich mal wieder richtig ans Limit gegangen zu sein. Auslaufen gab es ganz brav natürlich auch noch. Dann ging es wieder nach Hause und als Belohnung gab es: Nein, keine Plätzchen, sondern einen Burger… what a day!

Und jetzt geht’s auch schon weiter: Ohne Kekse und Schokolade, zumindest noch ein paar Tage!

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