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Meine verrückte Familie – Woche 5 von 32

Jetzt muss ich mich erst mal für die zweitägige Verspätung meines Wochenberichtes entschuldigen. Der weihnachtliche „Herr der Ringe“-Marathon hat einfach zu viele Abende gekostet und so lief am Sonntag noch der dritte und letzte Teil bis spät in die Abendstunden und mein Beitrag musste warten.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
30. Dezember 2014

Die Weihnachtswoche: Zwischen Familie, Essen und Sport

Sieben Tage lang gab es eigentlich nur drei Dinge: Familie, Essen und Sport. Die Ausgewogenheit zwischen allen Dingen war dabei ein kleiner Balanceakt. Mein Plan: Ich mache über diese Tage einfach so viel Sport, dass ich beim Essen ordentlich reinhauen kann und komme so durch die Woche ohne zuzunehmen.

Gut, schon wenn ich diese Zeile jetzt lese, springt mir die Naivität quasi mit Anlauf ins Gesicht. Immerhin hab ich es aber probiert, funktioniert hat es natürlich nur so semi gut.

An dieser Stelle möchte ich mal anmerken: Wer denkt, dass ich beim Sport ganz gut bin, der liegt etwas daneben. Klar, ich mache super gerne und viel Sport, aber meine Fähigkeiten beim Essen stellen meine Möglichkeiten im sportlichen Bereich mal ganz locker in den Schatten, sowohl was Dauer als auch Tempo angeht. Vielleicht wird irgendwann ja mal ein Duathlon bestehend aus Laufen und Torte essen als olympische Sportart etabliert… ich wär dabei!

Zurück zum Thema: Am Ende der Woche standen also trotz Sport zwei Kilo mehr auf der Waage, aber das ist zu verkraften, dafür war es eine äußerst schöne Woche. Als Special werden also diese Woche auch die Weihnachtsfeierlichkeiten mit in die Trainingszusammenfassung aufgenommen.

Die Weihnachtswoche

Der Start in die Woche

Los ging es am Montag direkt mit der Agentur Weihnachtsfeier. Ihr erinnert euch sicher, dass ich einen Kuchen gebacken habe, dazu brachte der liebe Marius, auf Grund seines kürzlichen Geburtstages, eine große Ladung Donuts mit und der Tobi, seines Zeichens semiprofessioneller Plätzchenbäcker, hatte Cakepops gemacht. Klar war also: An dem Tag kann wenig schief gehen. Am späten Nachmittag ging es mit der ganzen Truppe in die Kochschule, dort wurden in Teams fünf verschiedene Gänge den ganzen Abend über zubereitet und verzehrt. Ein absolut gelungener Abend, an dessen Ende ich auch bequem hätte aus der Lokalität gerollt werden können. Nach dem Essen ging es dann mit dem größten Teil der Kollegen noch in die Altstadt auf ein paar weitere Drinks.

Sportbilanz Montag: Etwas Kraft- und Mobilitätstrainings am Morgen.

Dienstag stand eigentlich eine Schwimmeinheit auf dem Trainingsplan, aber komischerweise war ich nicht so richtig fit und schaffte es so leider nicht mich im Wasser zu tummeln. Wahrscheinlich wäre ich auch auf der Stelle untergegangen.

Sportbilanz Dienstag: Null!

Der etwas andere Einstieg in die Weihnachtszeit mit der Familie

Mittwoch war die Zeit gekommen sich wieder ordentlich zu bewegen, nach 12 Stunden Schlaf fühlte ich mich auch entsprechend fit um loszulegen. Also ging es direkt früh Morgens zur Sache, denn um 14 Uhr wartete die Familie in Ennepetal. Schließlich war Heiligabend. Einheit 1 war ein 50-minütiger Lauf mit ein paar Schrittfrequenzübungen. Kaum jemand außer mir war Morgens draußen unterwegs und als ich los lief war es noch leicht dunkel. Als die Sonne aufging war es dann richtig schön den Rhein entlang zu laufen.

Zuhause ging es direkt weiter: Raus aus den Laufsachen, rein in die Fahrradhose und ab auf die Trainingsrolle. Eine Stunde Kraft-Intervalle, da fließt ordentlich der Schweiß. Auf der Rolle sind mir anstrengende Einheiten mit viel Abwechslung aber viel lieber als lockere Ausdauerfahrten, denn die sind auf der Rolle einfach nur öde und psychisch ermüdend. Aber so konnte ich mich richtig auspowern. Toll!

Im Anschluss ging es dann schon direkt los zum Bahnhof in Richtung Heimat. Wer jetzt aber denkt da wartet ein gemütliches Familienessen der kennt meine Familie nicht 😉 Meine kleine Schwester, ihres Zeichens unter anderem Hot Iron Instructor, hatte die Idee ein kleines mittagliches Familienworkout zu initiieren. Alle waren da, bis auf einer. Die Quote 6 von 7 klingt jetzt nicht so schlecht, aber die Ausrede „Ich häng hier leider noch beim Shopping in der Stadt fest“ kann so natürlich nicht stehen gelassen werden. Enterbung wurde kurz in Erwägung gezogen, dann aber darauf entschieden es bei einem „Strike“ zu belassen 😉 Ich muss da etwas aufpassen, vor zwei Jahren hab ich einmal das Essen am ersten Weihnachtstag verpasst, weil der Heilige Abend doch etwas zu feucht-fröhlich war, also kenne ich das mit dem „Strike“ schon aus eigener Erfahrung 😉

Nichtsdestotrotz hatten wir ein tolles Familienworkout. Eine Stunde Iron Cross: Kniebeugen, Burpees, Crunches und viele weitere tolle Sachen warteten auf uns. Im Anschluss fühlte sich mein Körper dann doch etwas mitgenommen an und der Muskelkater im Hintern dauerte auch drei Tage an, aber schön war’s trotzdem! So hatten wir uns das Raclett am Abend alle mehr als verdient. Wie am Montag Abend konnte ich im Anschluss wieder raus gerollt werden, dieses Mal direkt ins Bett.

Am Donnerstag war dann sportfrei, es stand nochmal Familie auf dem Plan und damit natürlich auch Essen. Ein langer Spaziergang war aber auch dabei, trotz leicht fieser Wetterbedingungen tat das bisschen Bewegung gut.

Freitag durfte ich dann wieder. Bevor es in die letzte Runde des Weihnachtsessens am 2. Weihnachtsfeiertag ging, standen Laufintervalle auf dem Plan. 10x 200m mit 200m Trabpause. Normalerweise absolviere ich die Einheit in der Leichtathletikhalle, aber die hat über Weihnachten geschlossen, also ging es dieses mal den Weg am Rhein hoch und runter. Darauf folgte nochmal leckeres Essen und als ich Abends zurück zuhause war, stand noch etwas Stabilitäts- und Beweglichkeits-Training auf dem Plan.

Am Samstag ging es dann endlich wieder ins Schwimmbad. Eine harte Einheit mit abschließend zwanzig 50m Sprints, da brannten die Schultern ganz schön. Noch fieser als die Einheit an sich war allerdings das Wetter: Eine Mischung aus Regen und Schnee wurde zu „schönem“ Matsch – windig war es dazu auch noch. Also alles andere als Rennrad-Wetter, daher war dann eine Stunde auf dem Rad auf der Rolle angesagt. Wieder Intervalle, dieses Mal aber nicht auf Kraftausdauer sondern auf die Trittfrequenz ausgelegt. Das heißt: Im Wechsel mal 85 mal 110 Umdrehungen pro Minute, da kommt man gut ins Schwitzen!

So langsam werden die Läufe wieder länger

Zum Abschluss der Woche stand am Sonntag der erste längere Lauf seit dem Wiedereinstieg ins Training vor 5 Wochen auf dem Programm. 80 Minuten Grundlagenausdauer allerdings mit der Variation, dass es alle 5 Minuten einen 100m Steigerungslauf gab. Das sorgte für eine gute Abwechslung und trieb den Puls gut nach oben – was bei minus 3 Grad Außentemperatur auch eine sehr gute Sache war. Am Ende wurde es dann nämlich schon etwas kühl auf der Haut, gerade nachdem man einmal die Klamotten komplett durchgeschwitzt hatte. Am Ende war ich aber sehr zufrieden auf den 15 Kilometern recht „locker“ eine Pace von 5:15 hinbekommen zu haben.

Weihnachten überlebt!

Rückblickend war es eine schöne Weihnachtswoche mit viel leckerem Essen, einigen guten Trainingseinheiten und einem etwas verrückten Familienworkout. Jetzt freue ich mich auf Silvester. Dann ist nämlich Silvesterlauf in Neuss, dort wird sich das Essen am Abend bei der Familie verdient. Wie jedes Jahr schmeißen wir den Grill an und brutzeln selbstgemachte Burger, auch bei Minusgraden.

Ich hoffe ihr hattet auch alle eine schöne Weihnachtszeit und ich wünsche euch einen guten Rutsch! Wir sehen uns in 2015!

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