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Oh mein Gott! Es ist die verdammte letzte Woche! – Woche 31 von 32

Es ist die letzte Woche… die verdammte letzte Woche! Zeit schreiend im Kreis zu laufen…

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Stillstand ist Rückschritt
29. Juni 2015

Ne, so schlimm ist es dann doch nicht. Ab jetzt gibt es Trainingseinheiten nur noch in homöopathischer Dosierung, Zeit dass der Körper komplett regeneriert und am Ende der Woche in Höchstform zur Verfügung steht. Es liegen 8 Monate gezielte Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt hinter mir. Jetzt in der letzten Woche noch zu versuchen irgendwie einen Formsprung machen zu können wäre ein Irrglaube.

Daher gilt es: Entspannt bleiben, das Wissen um die gute Vorbereitung verinnerlichen und in Selbstvertrauen für den Wettkampf umwandeln. Klar… ich habe auch nicht alles 1:1 umsetzen können von dem was ich mir Ende letzten Jahres vorgenommen hatte. Allerdings würde ich sagen, dass ich zu gut 90% meine und auch die Pläne vom Coach in die Tat umsetzen können.

Letzte intensivere Einheiten vor dem Tapering

Bevor jetzt in dieser Woche so richtig runtergefahren wird, galt es in der letzten Woche noch mal ein paar Belastungsspitzen zu setzen. Die Einheiten waren kürzer, dafür aber ein Stück intensiver. Dazu zählten ein 2 Stunden Grundlagenlauf mit 30-minütiger Endbeschleunigung auf eine Pace von 4:25 min/km, ebenso 8 mal 800 Meter Intervalle gekoppelt an eine einstündige Radrunde, sowie am gestrigen Sonntag eine dreistündige Tour auf dem Rad mit 3 mal 20 Minuten Wettkampftempo und einem anschließenden lockeren 30 Minuten Koppellauf.

Um mich auf das bevorstehende Freiwasserschwimmen in Frankfurt einzustimmen ging es am Samstag außerdem schon mal für eine Stunde im Neoprenanzug in den Kaarster See. Im lockeren Tempo reichte es in der Zeit für 3300 Meter… zumindest laut meiner Garmin. Die tut sich bei der GPS-Messung im Wasser allerdings eher schwer, aber wird schon grob passen… 😉

Im Kopf ist kaum noch Platz für andere Themen

Körperlich bin ich also ganz gut drauf im Moment. Im meinem Kopf überschlagen sich dafür die Gedanken. Hab ich auch wirklich an alles gedacht? Muss ich noch was erledigen? Was könnte ich vergessen haben? Neben diesen Fragen gehe ich quasi stündlich in meinem Kopf den Ablauf vor Ort durch. Ich lege Checklisten mit Equipment an. Ich plane die gesamte Wettkampfernährung durch, werfe alles wieder um und plane nochmal. Ich schaue quasi jede Stunde mindestens ein mal auf den Wetterbericht.

Jetzt wird es auch noch heiß

Da ist er endlich… der Sommer! Juhu! Pünktlich zu meinem ersten Ironman sollen es dezente 32 bis 36 Grad werden. Na das kann ja was geben, als wäre es nicht so schon schweißtreibend genug 😉 Die erste Sorge: Hoffentlich darf trotzdem im Neoprenanzug geschwommen werden. Ab 24,9 Grad Wassertemperatur wäre der Anzug verboten. Die letzte Temperaturmessung im Langener Waldsee vom 25.06. zeigte noch 18,2 Grad… sieht gut aus… ich vermute aber das wird noch ’ne knappe Kiste bis Sonntag. Aber selbst im Fall der Fälle, ich bin auch in der Lage ohne Neoprenanzug 3,8 Kilometer zu schwimmen, nur halt nicht ansatzweise so schnell 😉

Mentale Akklimatisierung vor Ort

Damit ich noch ein wenig Zeit habe mich vor Ort mental zu akklimatisieren reise ich bereits Donnerstag Morgen nach Frankfurt an. Frei habe ich schon ab Mittwoch, den Tag brauche ich um sämtliche letzten Vorbereitungen abzuschließen und auch noch meine Sachen zu packen. Bis dahin müssen es die Kollegen im Büro noch mit mir in leicht hibbeliger und nervöser Form aushalten.

Mit Famlie und Freunden ist alles leichter

Es haben sich bereits diverse liebe Menschen angekündigt die vorbei kommen werden um mich lautstark zu unterstützen: Meine Freundin, meine Eltern, meine Geschwister, die verrückten Jungs aus unserer Triathlon-WhatsApp-Gruppe, Freunde aus Düsseldorf und Ennepetal und natürlich ist auch der Coach da. Ich werde mein Allerbestes geben euch nicht zu enttäuschen und meine beste Leistung abzuliefern. Ansonsten habt ihr halt die Chance mich einfach mal richtig leiden zu sehen… 😉

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