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Schwimmen

Schwimmen, Schwimmen, Schwimmen! Am Ende wartet die Sonne – Woche 12 von 32

Was für eine Woche… Alles war dabei: Motivationstief, viel Arbeit, richtig coole Einheiten und ein perfekter Ausklang in der Sonne, aber wir fangen Vorne an.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
15. Februar 2015

Vorarbeiten im Schwimmbad

Klar war schon zu Beginn der Woche, am Samstag Morgen wird früh aufgestanden, denn dann wartet der Flieger, um mich für 5 Tage ins hoffentlich schöne, sonnige Mallorca zu bringen. Das bedeutete, dass das Training diese Woche etwas anders organisiert war, schließlich hatte mein Coach schon einen schönen bikelastigen Trainingsplan für Mallorca ausgetüftelt. So hieß es diese Woche beim Schwimmen etwas vorzuarbeiten. Es standen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils morgendliche Schwimmeinheiten auf dem Plan… ufff… das heißt drei Tage in Folge um 5 Uhr aufstehen, da wusste ich eigentlich vorher schon: Das wird hart!

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Einen Tag Schonfrist hatte ich am Montag noch, da ging es Abends ins Fitnessstudio, um erst was für die Muskulatur zu tun und danach nochmal ein Stündchen an der Beweglichkeit zu arbeiten.

Männer die sich dehnen? Ist doch lächerlich, oder?

Beim Krafttraining im Studio ist man in der Regel Einer unter Vielen, geht es aber auf die Matte, für eine knappe Stunde Dehn- und Beweglichkeitsübungen, bin ich meist der einzige Mann weit und breit. Was es von den anderen Jungs höchstens mal gibt, ist ein skeptischer Blick aus Richtung der „Pumperecke“.

Aber Jungs: Ich kann euch nur empfehlen, traut euch mal auf die Matte, auch wenn es ein ungewohntes Bild abgibt 😉

Es zeigte sich zu Beginn relativ klar und deutlich, dass gerade die unteren Extremitäten stark eingerostet, und die Muskeln reichlich verkürzt waren. Mit der Zeit kam es aber, dass ich durch das regelmäßige Dehnen vor allem beim Laufen einen großen Unterschied spürte. Bei mir besonders „schlimm“ betroffen war der hintere Oberschenkelmuskel bis hoch über den Hintern. Daran habe ich gearbeitet und die neue Beweglichkeit sorgt anscheinend für einen deutlichen geringeren Widerstand in der Muskulatur und wirkt sich spürbar auf die Anstrengung und Geschwindigkeit beim Laufen aus: mir gefällt’s!

Schluss mit lustig: Jetzt wird früh aufgestanden!

Ein kühnes Unterfangen, der Plan drei Tage in Folge um 5 Uhr Morgens aus dem Bett zu kriechen um ins Becken zu hüpfen, aber was sein muss, muss sein!

Tag 1: Der Wecker klingelt, etwas mürrisch aber fest entschlossen drücke ich nur ein einziges Mal die Snooze-Taste und stehe 10 Minuten später auf. Anziehen, Zähne putzen, Banane essen, Kaffee trinken, Tasche schnappen und ab zur Bahn in Richtung Schwimmbad! Das hat schonmal geklappt. Nach etwa einer Stunde im Becken wurde es leider sehr voll, so dass ich nicht mehr komplett im geplanten Tempo zu Ende schwimmen konnte. Aber hey, sowas passiert, immerhin bin ich überhaupt im Becken. Fertig geschwommen, ab zur Arbeit.

Tag2: Der Wecker klingelt… klingelt… klingelt… puh, das Teil nervt. Gestern war das irgendwie einfacher. Irgendwann ging es dann trotzdem raus aus dem Bett, leider etwas spät. Angekommen im Schwimmbad… toll… halbe Stunde zu spät, alle Bahnen rappelvoll, argh?!#*! Naja, quetsche ich mich irgendwo mit rein und versuch‘ mein Training durchzuziehen. Wie man sich vorstellen kann hat das super funktioniert, ich hab ungefähr die Hälfte des geplanten Pensums geschafft. Es wird natürlich nicht einfacher wenn einem der eigene Kopf dazu immer sagt „So ne Scheiße, was wollen die Alle hier, Alles doof, kann doch nicht sein… grrrr“. So war es eine Mischung aus vollem Becken und „angeknackster“ Motivation an diesem Morgen, nicht mein bester Tag. Abends durfte ich noch ein Stündchen locker Laufen gehen, da gibt’s zum Glück keine vollen Bahnen, nur Wind, aber davon lasse ich mich ja nicht aufhalten.

Tag 3: Bäm! Da ist sie wieder, die Motivation! Es war Donnerstag, bedeutete dass es nurnoch zwei Tage bis Mallorca sind. Die Laune samt Motivation hüpfte mit dem Klingeln des Weckers quasi direkt unter die Zimmerdecke. Ab ging’s ins Becken! Achja, es war nicht nur irgendein Donnerstag, es war Weiberfastnacht, was dafür sorgte, dass in Düsseldorf, außer mir und ein paar verlorenen Seelen, absolut niemand auf die Idee kam schwimmen zu gehen. Perfekt! Eine ganze Bahn nur für mich. Komplettes Pensum weggeballert! Mit einem breiten Grinsen und innerer Zufriedenheit ging es zur Arbeit.

Mich gibt’s jetzt auch online beim Triathlon Magazin

Ein tolle Sache hab ich noch zu vermelden: Ebenso diese Woche ist mein erster Beitrag beim Triathlon Magazin online gegangen. Über meinen eigenen Blog, den ihr gerade lest, habe ich eine gewisse Freude am Schreiben gefunden und so hab ich vom Triathlon Magazin die Chance bekommen, dort regelmäßig vom Weg zu meinem ersten Ironman zu berichten. Anders als hier, wo ich jede Woche eine Art „Trainingsbericht“ schreibe, wird es sich dort mehr um die Hintergründe, subjektive Eindrücke, und die Sicht eines Nicht-Profis wie mir drehen: Im optimalen Fall passiert das jeweils anhand eines konkreten Themas. Ich denke mein Tri-Mag-Blog wird sich wunderbar mit meinen Beiträgen hier ergänzen und ich freue mich sehr über diese Chance. Die Reaktionen und das Feedback was ich bereits bekommen habe ist toll, dabei darf es auch gerne kritisch sein, ich freue mich auf jede Diskussion. 🙂

Hier geht’s zum Beitrag: Jan Peiniger bloggt – Mein Weg zum ersten Ironman

Da war die Woche auch schon rum: Ab in den Flieger!

Zurück zum Thema: Am Freitag gab es noch eine letzte Laufeinheit, danach dann früh ins Bett um Samstag auch fit zu sein. Das vierte Mal diese Woche um 5 Uhr aufstehen, klingt bitter, aber am Samstag war es mir eine Freude. Das Rad war bereits im Koffer verpackt, das Taxi bestellt, die Sonnenbrille lag im Handgepäck bereit: So ging es los zum Flughafen. Zwei Stunden nach Abflug war ich in Palma de Mallorca angekommen und was soll ich sagen… ein Traum, es scheint die Sonne, es sind 17 Grad. Bedeutet: Jacke aus, Pulli aus, Sonnenbrille auf! Kumpel Lars wartete schon mit dem Mietwagen, er war eine Stunde früher gelandet, da er direkt aus München kam.

Ich will euch jetzt noch nicht zu viel erzählen, denn den kompletten Bericht zu unserem Kurztrainingslager gibt es nächstes Wochenende. So viel sei aber verraten: Wir haben schon zwei wunderbare, sonnige Tage hinter uns, haben sympathische neue Bekanntschaften gemacht und geradelt wurde in kurzer Hose und mit Sonnenbrille!

Bis nächste Woche! Jetzt wartet ein Berg Nudeln beim Abendessen.

Die Sonne wartet

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1 Kommentare

  1. Sehr amüsant zu lesen und das macht richtig Vorfreude auf meine kommenden Trainingseinheiten.

    Ich hau mal noch nen kleinen Spruch von Herrn Frodeno in die Runde…
    „(…) am Ende des Tages zählt nur eins. Du tust das Ganze, weil du es liebst!“ (nehm ich mir auch manchmal als kleinen reminder, wenns ab dem 7. / 8. Intervall mal wieder ordenlicht brennt 😛
    hau rein!

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