Nach was suchst du?

Sportoutfit für den Winter

Sportoutfits für den Winter – Woche 2 von 32

Jetzt ist hinter Trainingswoche zwei auch ein Haken! Vom Trainingspensum her war sie quasi identisch zur ersten Woche, nur musste ich den Ablauf etwas umändern, da am Dienstag Abend das Marteria Konzert in Düsseldorf auf Plan stand, welches übrigens absolut überragend war. Mein Konzerttipp für diese Woche steht also schon fest!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
07. Dezember 2014

Aber zurück zum Sport! Die etwas improvisierte Umstellung des Trainingsplans stellte kein großes Problem dar. Wesentlich problematischer war diese Woche die einsetzende Winter-Kälte – und das wird wohl vielen Outdoor-Ausdauersportlern bei um die 0 Grad Celsius so gehen. Daher werde ich mich heute mal mit dem Thema „Sportoutfits für den Winter“ beschäftigen. Dazu noch vorweg, ich habe mich entschlossen nun jeder Woche ein entsprechendes Motto zu verpassen und mich etwas tiefer damit zu beschäftigen… also, los geht’s!

Das Laufoutfit – Zeit für lange Ärmel!

Wir starten mit dem Laufoutfit, denn hier ist alles noch halb so wild. Bei circa 0 Grad wird es auf jeden Fall Zeit sich ein paar Gedanken darüber zu machen, wie man sein Laufoutfit aufbaut. Das Prinzip ist dabei eigentlich bei jeden Temperatur das Gleiche: Man geht, wie es die oft fröstelnden Mädels so vormachen, nach dem Zwiebelprinzip vor. Je kälter es wird, desto mehr Lagen kommen dazu. Mein Laufoutfit für den Winter sieht dabei so aus:

1. Basis-Schicht
Das Shirt:
Die Basis-Schicht ist immer die erste Schicht auf der Haut. Wichtig dabei: Das Shirt sollte hauteng anliegen und unbedingt aus entsprechender Funktionsfaser, die den Schweiß schnell vom Körper weg transportiert, bestehen. Wer etwas stärker zum frieren neigt kann gerne schon beim Base-Layer auf ein Langarmshirt zurückgreifen. Ganz dringend beachten: Unbedingt auf Baumwolle verzichten! Die saugt sich voll und sorgt somit gerne mal fürs Auskühlen, wenn Zug von außen dazu kommt. Ich trage eigentlich immer ein ärmelloses Compression-Shirt von Adidas, das passt in meinem Fall super, aber hier bietet quasi jeder Hersteller entsprechende Produkte.

Die Hose:
Das Gleiche wie beim Shirt gilt auch für die Laufhose: Eng anliegend und aus Funktionsfaser soll sie sein. Ich trage im Winter konsequent eine lange, eng anliegende Laufhose von Nike. Und da ich kein Freund von Männern in engen Hosen bin, trage ich darüber entweder noch eine herkömmliche kurze Laufhose oder, wenn es besonders kalt ist, auch eine lange Jogginghose.

2. Wärme-Schicht:
Über der Basis-Schicht kommt nun die Schicht, die für das eigentliche Wärmen zuständig ist. Hier wählt man je nach Temperatur eine entsprechend „dicke“ Schicht. Vom einfachen Langarm-Shirt bis zum Fleece-Pullover ist alles erlaubt – aber auch hier sollte auf Baumwolle verzichtet werden.

3. Außen-Schicht
Da für die Wärme jetzt gesorgt ist, muss nun drauf geachtet werden, dass sie nicht einfach wieder weggepustet wird, denn der kalte Wind beim Laufen kann schon echt fies sein. Daher nutzt man dafür, wie der Name schon sagt, einen Windstopper. Eine entsprechende Softshell-Jacke oder auch Weste verrichtet für diesen Fall perfekte Dienste. Sie schützt gut vor Wind ist aber trotzdem in der Lage den Schweiß nach außen verdunsten zu lassen.

4. Das Drum und Dran
Was natürlich nicht fehlen darf sind Handschuhe und Mütze. Besonders wichtig dabei ist die Mütze, denn über unseren Kopf geben wir einen sehr großen Teil der Wärme des Körpers ab, also immer schön die Mütze aufsetzen. Ich habe eine Mütze aus Funktionsfaser und eine aus Baumwolle. In diesem Fall muss ich sagen, dass ich die Baumwollmütze lieber trage, zumindest bei Läufen von weniger als einer Stunde. Sie fühlt sich etwas wärmer an, man schwitzt unter ihr aber auch mehr. Umso länger die Läufe werden umso sinnvoller wird die Funktionsmütze, da die Baumwollmütze irgendwann voller Schweiß ist und somit ihre Funktion etwas einbüßt.

5. Special: Multifunktions-Halstuch
Mein Lieblings-Equipment für den Winter ist neben dem ganzen anderen Kram allerdings mein neues Multifunktions-Halstuch. Es wärmt perfekt den Hals, lässt sich aber auch über Mund und Ohren ziehen und kann sogar zur leichten Mützen umfunktioniert werden. Mittlerweile gibt es viele Anbieter für diese Tücher. Ich will es nicht mehr missen also hab ich hier auch den Link für euch:
• Multifunktionstuch bei Amazon

Das Radoutfit – Fuck ist das kalt!

Beim Laufen ist auch bei 0 Grad noch alles recht easy – Aber beim Radfahren… puh, da wird’s richtig kalt. Der Fahrtwind kann verdammt fies sein und kühlt einen mit der Zeit immer weiter aus. Wenn man sich nach einer Stunde noch recht gut gewärmt fühlt, heißt es nämlich nicht, dass das nach 2-3 Stunden immer noch so ist. Da fühlen sie die Füße gerne man an wie zwei Eisblöcke und lassen jegliches Gefühl vermissen.

Klar, für’s Radfahren tauschen wir natürlich die Laufhose gegen eine lange warme Radhose. Aber wir brauchen ein bisschen mehr an extra Equipment: Dazu zählen Windstopper-Überzüge für die Radschuhe, eine Neopren-Mütze und dem Radhelm und schön warme Handschuhe. Allerdings habe ich trotz der Windstopper über den Radschuhen mit abgefrorenen Füßen zu kämpfen. Daher habe ich mir ganz frisch ein paar beheizte Einlege-Sohlen zugelegt und hab sie heute direkt getestet. Leider waren nach 1,5 Stunden Fahrt direkt die Batterien leer. Bis dahin haben sie aber schön warm gehalten. Beim nächsten Mal werde ich es mit stärkeren Batterien probieren und hier demnächst nochmal berichten.
Hier bekommt ihr die Sohlen: Ultrasport Thermosohlen-Set

Ansonsten trage ich auf dem Rad noch eine etwas dickere Jacke um den Fahrtwind besser zu bekämpfen, alternativ kann man auch zur Windstopper-Weste ein paar Neopren-Armlinge tragen.

Abschließen muss ich aber sagen: Bei 0 Grad wird’s mir auf dem Rad irgendwann immer kalt, da kann ich noch so dick eingepackt sein. Nach 2-3 Stunden fahrt freue ich mich einfach nur noch auf eine ewig dauernde heiße Dusche! Aber da kann man wohl einfach nichts machen.

Übrigens wurde abseits von Laufen und Radfahren natürlich auch jede Menge geschwommen. Gefühlt mache ich in dem Bereich im Moment die größten Fortschritte. Aber im Wasser ist es im Vergleich zur Außenwelt ja auch mollig warm und angenehm.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Wintertraining – hoffentlich ohne abgefrorene Hände und Füße.

Weitere Artikel zum Thema Laufen im Winter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Der Newsletter: "5 Dinge am Dienstag"

So heißt das neue wöchentliche E-Mail-Format für euch. Wir teilen ein Mal die Woche fünf nützliche Tipps und Erfahrungen mit euch. Dazu gibt es auch einen Überblick über alle Artikel der vergangen 7 Tage. Meld dich an und sag uns was du davon hältst:

Unser Newsletter enthält Informationen zu unseren Produkten, Angeboten, Aktionen und unserem Unternehmen. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf, Protokollierung sowie der von der Einwilligung umfassten Erfolgsmessung, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Getting Social!

Schau doch auch mal in den Social Networks bei uns vorbei. Wir freuen uns über nerdige Diskussionen und den stetigen Austausch mit euch!