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Wiedereinstieg ins Training – Woche 1 von 32

Es ist vollbracht, die erste Trainingswoche nach dem Wiedereinstieg ins Training liegt hinter mir. Gut zusammengefasst wird die erste Woche vom Muskelkater den ich hier auf der Couch deutlich in Armen und Beinen spüre. Man könnte meinen ich hätte zu wenig für den Rumpf getan… denn der schmerzt nicht.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
30. November 2014

Der Einstieg am Montag

Aber von vorne: Montag ging es los – auf dem Plan stand eine längere Einheit im Fitnessstudio. Ganzkörper-Workout und zum Abschluss noch ein intensives Dehn- und Beweglichkeitsprogramm. Aber noch bevor es wirklich losgehen konnte gab es schon den ersten Dämpfer, 15 Minuten Warmup auf dem Ergometer. Gefühlt dauerte es keine zwei Minuten da zeigte der Pulsmesser 150 Schläge die Minute an. Puh… ich bin eine ganz schöne Lusche geworden in den paar Wochen Pause. Ich kannte das Gefühl schon fast nicht mehr und der Plan ist, es auch schnell wieder los zu werden, zumindest wenn es ums Warmup geht.

Aber da sollte man sich natürlich nicht verrückt machen lassen. Egal ob man kompletter Sportanfänger ist oder nach ein paar Wochen Pause wieder ins Training einsteigt – Bleibt man am Ball stellt sich nämlich in dem Bereich schnell der erste Trainingseffekt ein und man fühlt sich deutlich fitter.

Die ersten Ausdauereinheiten

Am Dienstag Morgen stand noch vor dem Frühstück die erste kurze Laufeinheit auf dem Plan. Zum Glück nur 30 Minuten, denn das reichte um mich ordentlich aus der Puste zu bringen. Weiter ging es am Nachmittag mit dem ersten Schwimmtraining, ähnlich wie mit der Luft beim Laufen verhielt es sich beim Schwimmen mit der Schultermuskulatur. Nach ca. zwei Bahnen im 25m-Becken meldete sich diese ziemlich deutlich… aber gut… Augen zu und durch, der Körper konnte das ja früher auch schon mal.

Die Rückkehr zur Routine

So ging es dann weiter, zwei weitere Lauf- und Schwimmeinheiten gab es bis zum heutigen Sonntag. Dazu noch zwei Besuche im Fitnessstudio mit dazugehörigem Muskelkater. Was aber in der ersten Woche schwerer fiel als das Training an sich, war die Rückkehr zur Trainingsroutine und die damit einhergehende Selbstverständlichkeit das Training entsprechend in der Tagesplanung zu berücksichtigen. Das betrifft hauptsächliche das Zeitmanagement – in den letzten 4 Wochen hatte ich mich daran gewöhnt Abends und am Wochenende nichts konkretes auf dem Plan zu haben und entsprechend entspannt in den Tag zu leben, was in der Saisonpause ja auch so sein soll. Das ist ab jetzt aber wieder anders

Ab Mitte der Woche war es schon wieder normal Morgens einen Blick auf den Trainingsplan zu werfen, um zu sehen was heute und auch an den nächsten Tagen so ansteht. So lässt sich die Zeit gut planen und wenn man es richtig macht, bleibt noch genug Zeit für das was man „Privatleben“ nennen könnte… wenn man das Training da mal nicht zu zählt.

Das beste zum Schluss

Samstag Morgen, 11 Uhr, 5 Grad Celsius und ordentlicher Wind. Was steht auf dem Plan? Richtig, die erste Radeinheit nach 6-7 Wochen ohne eine Minute auf dem Rad. Also ab in die warmen Klamotten inklusive Mütze, Halstuch, Windbreaker und Thermo-Radschuhen und dann los zum Treffpunkt, denn die erste Radeinheit wollte ich nicht alleine machen, so traf ich mich mit Martin, Alex und Hendrik um eine lockere Runde zu drehen.

Ganz so locker war es dann aber irgendwie nicht. Ich musste feststellen, dass die lange Rad-Abstinenz doch ein bisschen was an Substanz hat schwinden lassen. So hatte ich nach knapp 85km ganz schön schwere Beine und war dazu noch komplett durchgefroren. Gut dass ich nicht alleine unterwegs war, so haben mich die anderen gut mitgezogen und ich war öfter dankbar über einen schönen Platz im Windschatten. Spaß gemacht hat es trotzdem und ich bin froh wieder zurück auf dem Rad zu sein. Denn lieber bei 5 Grad draußen radeln als sich zuhause auf der Trainingsrolle abzuquälen.

Weiter geht’s!

Jetzt wo der Wiedereinstieg ins Training geschafft ist und ich mich an den täglichen Blick in den Trainingsplan gewöhnt habe, wird sich das Training in den nächsten Wochen sicher ordentlich steigern. Ich bin gespannt was mein Coach so alles für mich auf Lager hat.

Meine abschließenden Tipps für den Wiedereinstieg ins Training:

  • Sich nicht nach den ersten Einheiten demotivieren lassen, die Erfolge werden kommen!
  • Das Training zur regelmäßigen Routine machen und als Bestandteil der Tagesplanung sehen!
  • Wichtig dazu: Lasst euch einen Trainingsplan machen den ihr dann durchzieht. Denn ohne Plan auch keine Routine!
  • Sucht euch Trainingspartner für die ein oder andere Einheit, gemeinsam macht es manchmal einfach mehr Spaß!

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