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Race Briefing beim Ironman Frankfurt

Jans Tagebuch – Briefing und Co. Der Freitag vor dem Rennen

Es ist Freitag Abend, somit zwei Tage  vor meinem Start beim Ironman Frankfurt am Sonntag. Ich bin noch recht gelassen. Den Tag über ist nicht sooo viel Spektakuläres passiert, allerdings gibt’s ja auch hier Pflichttermine. Ich war beim Race-Briefing, hab ein paar Regenerations-Maßnahmen genossen und am Abend mein Bike und die Wechselbeutel vorbereitet.

Jan Peiniger von Pushing LimitsJan Peiniger
Stillstand ist Rückschritt
06. Juli 2018 Ironman MindOverBody

Was bisher geschah: Der Donnerstag

Nachdem ich gestern in Frankfurt angekommen bin und meine Sachen alle ins Hotelzimmer geschleppt hatte ging es eine Runde auf die Messe. Nach nur wenigen Metern kam ich am Stand von FE226 vorbei, wo mich Nis mit einem breiten Grinsen begrüßte. Ein bisschen gequatscht und dann festgestellt, dass nur ein paar Meter weiter Niclas und Tamara – die in Frankfurt ihren ersten Ironman macht – über die Messe schlenderten.

Kurzer Zwischensprint rüber zu den Beiden. Gemeinsam haben wir uns, nachdem wir einmal über die Messe geschlendert sind, einen Snack beim Bäcker gegönnt. So langsam wollen schließlich die Kohlenhydratspeicher aufgeladen werden. Natürlich wurden auch noch die Startunterlagen und auch die Beutel für die Wechselzone noch abgeholt.

Nicht zu viele Entscheidungen am Rennwochenende treffen

Ich tendierte in den letzten Jahren dazu, mir ein paar kleine Equipment-Entscheidungen noch für das Rennwochenende aufzuheben. Dieses Jahr hab ich das anders gemacht. Mit der leichten Anspannung und Nervosität treffe ich nämlich sicher keine besseren Entscheidungen, als in Ruhe zuhause in den Wochen vor dem Rennen. Das betraf in diesem Jahr zum Beispiel die Schuh-Wahl, ich hatte überlegt zwei verschiedene Paar mitzunehmen. Nach kurzem Hinterfragen dieser Idee war aber klar… Blödsinn… ich traf die Entscheidung vorab und packte auch nur das eine Paar ein.

Das soll nur ein Beispiel sein, für die vielen Dinge die mir durch den Kopf gingen. Man könnte es so machen, oder so, oder so, oder so… am Ende muss man Entscheidungen treffen und diese sollte man, aus meiner Sicht, wenn möglich bereits in Ruhe und mit einem kühlen Kopf „zuhause“ treffen.

Race-Briefing: Alles wie immer mit längerer Radstrecke

Zurück zu meinem Tagesablauf hier in Frankfurt. Erster Pflichttermin war das Race-Briefing. Wer schon einmal bei einem Ironman-Briefing war, weiß dass das Ganze nicht sonderlich spannend ist. Eigentlich ist es sogar immer genau das selbe Prozedere. Etwas genauer hinhören sollte man, wenn eventuell neue Regeln erklärt werden, die erst seid diesem Jahr gelten.

Ganz so einfach war es mit dem Briefing dann aber trotzdem nicht, denn erst wurde das Briefing um eine Stunde nach hinten geschoben und dann galt es eine ganze Stunde in der prallen Sonne auf der Tribüne auszuharren. Danach war ich wirklich erstmal durch.

Ansonsten gibt es eigentlich nur zwei Dinge, die im Vergleich zu meinem Start in 2015 hier anders sind. Beim Schwimmen gibt es seit 2016 einen Rolling-Start und die Radstrecke ist in diesem Jahr auf Grund einer Baustelle insgesamt circa 5 Kilometer länger. Dinge die eben so sind wie sie sind… passt für mich.

Bei JEDEM Race-Briefing steht irgendwann jemand auf und fragt ob mit oder ohne Neo geschwommen werden darf.

Ja, ich würde auch lieber mit Neo schwimmen. Vielleicht kommt es so, vielleicht nicht. Leute was für ein Sinn liegt überhaupt in der Frage? Ihr könnt das Ergebnis sowieso nicht beeinflussen. Wir werden alle gemeinsam am Sonntag Morgen Klarheit haben. 🙂

Regeneration am Stand von REBOOTS

Nach dem körperlich anstrengenden Race-Briefing brauchte ich erstmal eine Stärkung. Nach zwei Flaschen Erdinger Alkoholfrei ging‘ es mir schon wieder besser und ich konnte man dem Stand von Reboots einen Besuch abstatten. Die Jungs da am Stand waren so liebt mich knapp 40 Minuten in eines ihrer Regenerations-Geräte zu stecken. Es war für mich das erste Mal, dass meine Beine in solch „schicke“ Riesen-Luft-Stiefel gesteckt wurden.

Reboots Regeneration

Ich muss sagen: Fühlt sich richtig gut an. Die Dinger bringen richtig Druck auf die Beine und wenn man dann wieder aus den übergroßen Stiefel raus schlüpft fühlt man sich wie auf Wolke 7.

Während ich da so lag konnte ich dann auch vom Kopf her mal ein wenig entspannen. So gesehen hab ich ja alles zusammen. Was soll mich also noch davon abhalten am Sonntag einen guten Tag zu haben? Wenn ich cool bleibt wahrscheinlich nicht viel. 🙂

Fazit: Cool bleiben, an die eigene Stärke glauben in dem Wissen, dass man gut trainiert hat und dann am Sonntag einfach den Tag als Belohnung für die ganze Mühe feiern.

Bike und Equipment präparieren

Zum Abschluss des Tages hab ich noch mit dem Lappen über mein Rad gewischt, den Di2- und Wattmesser-Akku geladen und die Startnummern aufgeklebt. Alles andere am Bike ist schon seit ein paar Tagen bereit für den großen Tag. Die Kette glänzt, das Werkzeug ist verstaut und die Flaschen für die Verpflegung haben ihren festen Platz, sind aber natürlich noch nicht befüllt.

Die Kette ist rennbereit

Das war’s nun von mir für heute. Vielleicht gibt es Morgen am letzten Tag vor dem Rennen nochmal ein kleines Update. Also… gute Nacht!

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