Nach was suchst du?

Ein schlapper Sack bin ich geworden

Jans Tagebuch – Ein ganz schön schlapper Sack bist du geworden

Yes! Ich schreibe wieder. Ich muss sagen in den letzten Wochen war mein Kopf einfach nur leer. Kein Funken von Kreativität war zu spüren. Puh, garnicht so leicht aus diesem „Kona-Loch“ wieder raus zu kommen. Doch nun sitze ich hier und schreib‘ meinen ersten Tagebuch-Blog seit dem Ironman Frankfurt. Der Plan: Ich schreib‘ mir die Kreativität wieder in die eigene Rübe hinein. Oben drauf noch eine kleine Prise Disziplin und dann wird das schon. Tschakka!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Stillstand ist Rückschritt
04. November 2018 AmLimit NoShortcuts Offseason

Oh du liebe Form, wo bist du nur geblieben?

Ich trainiere wieder! Naja, gut… ich tue mich noch ein bisschen schwer das, was ich da aktuell körperlich auf die Reihe bekomme wirklich Training zu nennen. Aber hey, immerhin kann ich sagen, ich hab die letzte Woche komplett durchgezogen.

Der Lauf am Dienstag war trotz absolutem Scheißwetter ein schönes Ding! 15 x 100 Meter die Beine laufen lassen, nicht im vollen Sprint, aber mit ordentlich Zug. Einfach mal wieder merken, dass die Beine doch noch mehr können, als nur im Bummeltempo durch die Gegend zu eiern.

Mittwoch dann ins Becken. Ei, ei, ei… das erste Mal wieder Schwimmen seit dem Ironman Frankfurt. Das war vor fast 4 Monaten. Das muss man erstmal sacken lassen. Vier, 4, VIER Monate. Genauso hat sich die Einheit dann auch angefühlt.

Meine Schwimmform: Als würde man einen nassen Sack mit Klamotten durchs Wasser ziehen.

Das war kein schönes Gefühl muss ich gestehen. Dennoch, ich war zu Stur, um die Einheit nicht nach Plan zu beenden, sondern erst nach 3.100 Metern. Auch wenn ich etwas schummeln musste und nach einem Kilometer der, die, den Pullbuoy zur Hilfe nehmen musste.

Wie sagt man: Aller Anfang ist schwer. Das ist kein Grund direkt wieder aufzugeben.

Haken wir direkt noch Tiefpunkt Nummer Zwei ab. Der Lauf am Tag nach dem Schwimmen. 10 Kilometer locker laufen standen an. Das Schwimmen am Vortag hat mich aber so übel geschlaucht, dass der Lauf sowas von zäh wurde. Der Puls ging hoch und die Pace ging runter und runter.

Manchmal gibt es Dinge, da muss man wohl einfach durch. In dem Wissen, dass hinter diesen Dingen auch wieder sowas wie eine Form wartet.

Mentale Prüfung bestanden: Dann wurde es besser

So kam es dann auch. Das zweite Schwimmen am Freitag lief schon viel besser. Ich muss nicht mogeln, um mich über die Distanz von 2.900 Metern zu befördern. Zwar immer noch unfassbar  langsam, aber immerhin ging die Einheit nicht mehr mit dem Gefühl des nahenden Todes zu Ende. Ich war ein bisschen stolz auf mich.

Am Samstag war dann sogar das Wetter auf meiner Seite und ich hab mich zwei Stunden aufs Rad gesetzt. Draußen – nicht auf der Rolle – ich harter Hund. 😀 Nein, Spaß beiseite, was war das tolles Wetter? Wenn auch etwas kalt. Die Sonnenstrahlen taten gut und es macht immer noch Spaß auf dem Rad.

Trainingsplan zu 100% erfüllt. Jawoll!

Am heutigen Sonntag hab ich dann die 100%-Woche voll gemacht. Ein lockerer Lauf mit Schrittfrequenz-Spielchen für die Motorik. Lief gut, nur mordswindig war’s. Dennoch: Ich freu‘ mich, dass ich einen Haken hinter die erste Woche Training machen kann.

Gestern konnte ich Aylin beim Spaziergang sogar von einem wieder angenehmeren Körpergefühl berichten. Das zeigt: Es geht in die richtige Richtung.

Auch wenn es noch kein genaues Ziel für die neue Saison gibt, hat mir Coach Mario ein paar feine Einheiten in den Plan gesetzt. Denn es gilt schließlich erstmal wieder fit zu werden.

Quo Vadis 2019: Kein Tam-Tam – Der pure Sport

Was für mich im nächsten Jahr ansteht ist noch nicht ganz klar. Aber die Tendenz geht dahin, die großen Rennen von Ironman und Challenge zu meiden und mal zu schauen, was für tolle, kleine, familiäre Langdistanz-Events es so in Deutschland gibt.

Ich hab den Anspruch an mich selbst, herauszufinden wie ich dem Triathlon genau gegenüber stehe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich allein im Sport, in der Auseinandersetzung mit den Disziplinen und mir selbst Erfüllung finde. Das will ich für mich selbst untermauern, indem ich dem Tam-Tam aus dem Weg gehe und herausfinde, ob ich in dem Sport auch ohne den Hype und das Statusgetue um die großen Events aufgehe.

Das soll’s für diese Woche gewesen sein. Weniger schwafeln, mehr machen. Ich wünsch euch ebenfalls einen guten und eventuell etwas leichteren Wiedereinstieg ins Training.

Jan

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