Nach was suchst du?

Gute Trainingsfortschritte im Januar

Jans Tagebuch – Mit Improvisation die Schlagzahl langsam erhöhen

Eine Woche im Leben eines Hobby-Triathleten – da kann viel passieren. Nicht immer schafft man es, das geplante Training auch exakt wie geplant durchzuführen. Es gibt Tage da ist Improvisation gefragt, denn manchmal gibt es wichtigere Dinge im Leben – sei es der Partner, die Familie, der Beruf – die dann vorgehen. Trotzdem gibt es meistens einen Weg nachhaltig an der eigenen Form zu arbeiten.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
24. Januar 2018 Training Triathlontraining

Nicht verkrampfen – Mit etwas mehr Rücksicht gegenüber sich selbst gelingt es besser

Peu à peu steigert sich die Trainingslast im Plan vom Coach. Von meiner Seite aus – also aus Athletensicht – bedeutet das, dass ich mir so über die letzten Wochen eine gute Routine für die Trainingstimings angewöhnen konnte.

Grundsätzlich genieße ich den Luxus, dass ich meine Arbeitszeit recht flexibel gestalten kann. So hält mich beispielsweise keiner davon ab, um halb 6 Morgens schon am Laptop zu sitzen, um dafür dann am frühen Nachmittag mal ein bis zwei Stunden „raus“ zu sein.

Trotzdem habe ich durchaus öfter Verpflichtungen in Form von Meetings mit dem Team oder Termine und oder Gespräche mit und bei Kunden, die sich dann natürlich nicht verschieben lassen. Genau so erging es mir in der letzten Woche ein paar Mal und ich wurde zeitlich etwas in die Mangel genommen.

Wichtig ist, dass ich gelassen an solche Tage herangehe und mich nicht selbst runter mache, wenn ich mal eine Einheit sausen lassen muss.

Sowas führte in der Vergangenheit schon mal zu schlechten Entscheidungen, welche dann deutlich mehr „Unheil“  verursachen, als eine einzelnen ausgefallene Einheit.

Montag: Es wird immer besser mit dem Kettlebelltraining

Hat mir die erste Kettlebelleinheit in der Woche davor noch ziemlich den Stecker gezogen, merkte ich schon in der zweiten Einheit, dass mein Körper den Reiz deutlich besser verarbeitet und er nicht so arg überfordert ist. Der Muskelkater hielt sich also tatsächlich in Grenzen. Fazit: Geht doch… jetzt am Ball bleiben.

Dienstag: Leider eine Trainingspleite

Das war er, der Tag an dem mich andere Verpflichtungen so in Anspruch genommen haben, dass ich die geplante Laufeinheit habe ausfallen lassen. Ich war erst spät wieder zuhause. Zuerst kam mir der Gedanke: „Komm, die Einheit machst du jetzt eben noch“. Aber die Vernunft sagte mir: „Nein, lass gut sein. Du willst morgen früh schwimmen“.

Ich hätte die geplante Einheit natürlich noch irgendwie durchziehen können. Wäre dann allerdings viel, viel zu spät ins Bett gekommen. Zusätzlich wahrscheinlich noch total aufgekratzt. So hätte diese Entscheidung mit einer hohen Wahrscheinlich dafür gesorgt, dass ich die Schwimmeinheit am nächsten Morgen hätte ausfallen lassen müssen.

Mittwoch: Schwimmen, Rolle & Stabitraining

Dadurch dass ich am Dienstag nicht noch mit dem Messer zwischen den Zähnen losgezogen bin, konnte ich am Mittwoch wie geplant im Training richtig angreifen. Morgens mit 3,5 Kilometern im Becken gestartet, am Nachmittag eine halbe Stunde intensives Stabi- und Krafttraining und Abends noch eine Stunde auf der Rolle drangehängt. Fazit: Ein richtig guter Trainingstag. Geht doch!

Donnerstag: Der längere Grundlagenlauf + Seilspringen

Kein richtig langer, aber ein durchaus schon etwas längerer Grundlagenlauf. 80 Minuten in bewusst gedrosseltem Tempo. Draußen war es trocken und es kam zwischendurch sogar mal die Sonne raus. Ein schöner Lauf! Im Anschluss wurde noch 5 mal eine Minute Seil gesprungen für die motorische Spritzigkeit.

Freitag: Gas geben im Schwimmbad

Der Freitag war exklusiv dem Schwimmen vorbehalten. 3500 Meter waren angesagt, dabei wurden in Pyramidenform von 200 Metern abwärts Intervalle geschwommen. Ziemlich oft tauchte dabei die Bezeichnung „all out“ im Plan auf. Fazit: Harte Einheit auf die man stolz sein kann.

Samstag: Meine liebsten Intervalle

Here we go again… 10 mal 800 Meter im GA2 Bereich gefolgt von jeweils 200 Metern Traben. „Komisch“ dachte ich mir, da ist gar keine Tempoangabe dabei. Die Aufgabe war: „Versuch mal selbst das richtige Tempo für diese Einheit zu finden“ … ohne dass ich mich dabei komplett aus dem Leben feuer. Ich ging die 800er in einem 4:10er Tempo an und lag damit ziemlich richtig. Fazit: Ich mag diese kurzweiligen Einheiten einfach, auch wenn sie hart sind.

Sonntag: Radfahrt mit Wasser von unten

Es war nass? Es hat doch garnicht geregnet. Richtig, von oben war es trocken aber von unten gab es ganz schön viel „Nass“. Denn die Straßen waren noch vom Regen der Nacht zuvor ziemlich geflutet. Ich konnte die Einheit trotzdem genießen, denn ab und zu bahnte sich sogar die Sonne ihren Weg zwischen den Wolken hindurch. Fazit: Es wird Zeit für Sommer!

Always on? Vergiss nicht Körper und Geist auch mal eine Pause zu gönnen!

Ich kann mich über den Trainingsfortschritt im Januar bislang wirklich nicht beklagen. Vielleicht gerade, weil ich mit einer für mich neuen Portion Gelassenheit an das Thema ran gehe. Dennoch merke ich in den letzten Tagen ab und zu, dass ich ein wenig im „Always On“-Modus gefangen war oder noch bin. Nicht unbedingt was das Training angeht, mehr was ein paar meiner anderen Leidenschaften angeht: Agentur, Blog, dies und das.

Daher werde ich in nächster Zeit vermehrt darauf achten, dass auch der Kopf mal seine Sendepausen bekommt. Das Stress-Entspannungs-Verhältnis muss schließlich stimmen.

Mit der relativ großen Freiheit was die zeitliche Einteilung angeht entsteht bei mir auch die Gefahr des Übertreibens und des Vernachlässigens von Pausenzeiten – sowohl für den Körper, als auch für den Geist.

Daher zum Abschluss ein Hinweis an mich selbst:

Nimm‘ dir bewusst Auszeiten und gönne Körper und Geist die verdienten Pausen. Nach der Pause wieder mit voller Energie angreifen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Der Newsletter: "5 Dinge am Dienstag"

So heißt das neue wöchentliche E-Mail-Format für euch. Wir teilen ein Mal die Woche fünf nützliche Tipps und Erfahrungen mit euch. Dazu gibt es auch einen Überblick über alle Artikel der vergangen 7 Tage. Meld dich an und sag uns was du davon hältst:

Unser Newsletter enthält Informationen zu unseren Produkten, Angeboten, Aktionen und unserem Unternehmen. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf, Protokollierung sowie der von der Einwilligung umfassten Erfolgsmessung, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Getting Social!

Schau doch auch mal in den Social Networks bei uns vorbei. Wir freuen uns über nerdige Diskussionen und den stetigen Austausch mit euch!