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Ohne Sport, ohne mich

Jans Tagebuch – Ohne Sport, ohne mich! So geht’s sportlich weiter.

Ich hau’s direkt raus: Ich werde dieses Jahr keine Langdistanz machen! Die Gründe sind vielfältig. Ein Hauptgrund ist aber sicherlich, dass der Kopf in den letzten Monaten durch viele andere Dinge – total positive Dinge – stark gefordert war und eine Langdistanz nimmt man eben nicht in Angriff, wenn man nicht den nötigen mentalen Fokus auf dieses Unterfangen legen kann. Sind damit nun all meine sportlichen Ziele für dieses Jahr gestrichen? Mit Nichten!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
16. März 2019 Motivation Ziele

Kopfsache: Erst den Alltag sortieren, dann den Sport

Ich habe bisher sieben Langdistanzen in Angriff genommen und alle sieben erfolgreich ins Ziel gebracht. Dabei ist eine Bestzeit von 9:27 vom ICAN Gandia aus 2017 als Bestzeit stehen geblieben. Das geht sicher noch besser, aber auch deutlich schlechter. In der Hinsicht habe ich mir selber nichts mehr zu beweisen.

Dann begann das Jahr 2019. Vieles war neu. Pushing Limits ist zu meinem Arbeitgeber geworden und nun ein echter Fulltimejob! Die große Herausforderung, vor allem auch mental, mit diesem Unterfangen auch den eigenen Lebensunterhalt sicher zu stellen, kostete und kostet immer noch viel Energie. Nicht falsch verstehen: Das ist kein Gejammer.

Es ist der Hammer, dass wir jetzt hier diese Platform betreiben und das nun unser Job ist… Geile Scheiße!

Bei der Arbeit
Work, Work, Work! 😀 Für mich ein absoluter Traumjob!

In diese Neufindungsphase nun noch eine Langdistanz-Vorbereitung zu quetschen wäre sowas von nach hinten los gegangen, da bin ich mir ziemlich sicher. Von daher kann ich auch vollkommen ohne schlechtes Gefühl im Hinterkopf sagen: Dieses Jahr ist in meinem Kopf kein Platz für eine eigene Langdistanz.

Coach Mario hatte auch direkt Verständnis für meine Gedanken und so bin ich aktuell auch ganz ohne Trainingsplan unterwegs.

Spaß am Sport: Das gute Gefühl von Fitness und Power

Das ich mich von der Langdistanz verabschiedet habe, bedeutet aber nicht, dass ich nich total Lust auf Sport habe. Nachdem die ersten beiden Monate im Jahr generell sehr improvisiert abliefen und eben mehr einer Findungsphase glichen, so sind mittlerweile daraus neue Routinen und Abläufe entstanden, so dass ich nun im Kopf auch wieder die Energie habe sportliche wieder richtig aufzublühen.

Gerade in der letzten Woche hab ich ordentlich reingehauen und ich genieße es wahnsinnig!

Gut, das Wetter ist hier in Düsseldorf im Moment einfach nur große Scheiße, aber so hab‘ ich dann halt zwei mal Intervalle auf dem Laufband im Fitnessstudio rausgeballert. Generell genieße ich es gerade auch sehr, im Fitnessstudio an der Kraft zu arbeiten. Eine Baustelle die vor allem im letzten Jahr doch stark gelitten hat und ich merke sofort, wie gut mir die schnell wieder zurückkehrende körperliche Kraft tut.

Auch das Rad ist wieder auf der Rolle eingespannt und von nun an wieder regelmäßig in Benutzung. Ich freu‘ mich aber auch schon auf besseres Wetter und echte Touren in der Natur, unter anderem auch, weil kurzum New-Bike-Day ansteht. 😀

Wie für mich ein wenig typisch, ist das Einzige was gerade noch zu kurz kommt das Schwimmen. Ich muss selber schmunzeln. Allerdings hat mich der Podcast mit Chris über die earlybirdswimmer schon wieder ordentlich gekitzelt und so behaupte ich jetzt mal, mein Wiedereinstieg ins Schwimmen wird nicht mehr soooo lange auf sich warten lassen.

Fazit: Ich verspüre endlich wieder ein echtes Gefühl von Leichtigkeit beim Sport. Ich hab‘ einfach Lust auf Bewegung und Verausgabung!

Sportliche Ziele: Ohne Herausforderung kann ich nicht

Wer mich kennt, der weiß dass ich ohne die ein oder andere Challenge nicht kann und auch nicht will. So heißt also der Verzicht auf die Langdistanz nicht, dass ich generell auf sportliche Ziele in diesem Jahr verzichte. An dieser Stelle werde ich allerdings noch nicht verraten, was sich da gerade in meinem Kopf zusammen braut.

Sobald die Gedanken dazu entsprechend ausgereift sind, werde ich es euch natürlich wissen lassen.

Haut rein! Jan.

 

2 Kommentare

  1. Hi Jan,
    ich wird mich auch hier nochmal verewigen.
    Es freut mich echt das es Dir wieder besser geht und Du einen Weg
    aus Deinem Tief gefunden hast.
    Ich finde mich in vielem was Du schreibst wieder. Zwar nicht in dem was
    den Sport angeht, aber das was das Leben betrifft. Ich bin auch sehr
    kofplastig was das Leben angeht bzw. das was das Auskommen angeht und der
    ewige Zwang sein Leben ja irgendwie bestreiten zu müssen.
    Aber auch ich werde immer mehr eins mit mir und meinem Leben.
    Es tut echt jedes mal gut Deine Beiträge zu lesen, denn ich merke jetzt,
    das ich nicht alleine bin.
    Mach weiter so. Und wenn s im Leben läuft, dann läuft s auch wieder im Sport.
    Ein Spruch der mich schon sehr lange begleitet ist folgender:
    Vermeintliche Rückschläge sind nur ein kleiner Umweg auf dem Weg zum Ziel.
    Freu mich schon auf kommende Blogbeiträge von Dir.

    Lg
    Sandra

  2. Pingback: Best of Bocki #33 - Im Wandel der Zeit: Der Triathlon-Sport und ich

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