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Zwei Monate bis zum Ironman Frankfurt

Jans Tagebuch – Zwei Monate vor dem Ironman Frankfurt

Junge, Junge… ich das Gefühl, als wäre der Ironman Frankfurt beim letzten Blinzeln noch gut über ein halbes Jahr entfernt gewesen. Und nun… nun sind es nur noch ziemlich genau zwei Monate. Kein Wunder, dass das Training irgendwie anstrengend ist aktuell. 😉 Hätte man mir ja mal sagen können.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
05. Mai 2018 Blog Equipment Ernährung

Was man so zwei Monate vor einem Ironman macht

Wenn es sowas wie eine „heiße Phase“ im Training für einen Ironman überhaupt gibt, dann geht selbige wohl circa zwei bis drei Monate vor dem Wettkampf los. Bedeutet: Die Radfahrten überschreiten regelmäßig die 4 Stunden Marke – die langen Läufe werden gewürzt mit Erweiterungen wie der Endbeschleunigung und die Schwimmsets sind gerne auch mal um die 4 Kilometer lang. In TSS ausgedrückt bedeutet dass in meinem Fall größer 1.000 Punkte.

Der Blick zurück auf das bisherige Training

Blicke ich auf das bisherige Training zurück und nehme meine CTL(Chronic Training Load)-Entwicklung unter die Lupe, bin ich sehr zufrieden. Neben dem sehr positiven Körpergefühl, welches ich aktuell habe, sehe ich dazu passend eine ausgewogen ansteigende Kurve fast komplett ohne Rückschläge. Der einzige wirkliche Knick datiert rund um meine Tokioreise im Februar. Ansonsten bin ich dieses Jahr einfach mal super konstant und vor allem super gesund!

Letztes Jahr war ich zwei Mal im Trainingslager… danach war ich einmal krank und beim zweiten Mal dann körperlich ziemlich angeschlagen. Nicht so dieses Jahr… kein Trainingslager, keine Überlastungsprobleme. Nach den reinen Zahlen zu urteilen bin ich meiner Form aus dem letzten Jahr zu diesem Zeitpunkt deutlich voraus. I like!

Ich bin mit dem bisherigen Trainingsverlauf suuuuuper zufrieden. Es geht definitiv auch ohne Trainingslager… vielleicht sogar besser!

P.S. Ich bin aktuell sogar drei Mal die Woche im Becken. Da bin ich glatt ein bisschen stolz auf mich selbst. Ich alter Schwimm-Drückeberger!

Der Blick nach vorne: Der erste Test in Hagen

Was ich bisher in dieser Saison noch nicht hatte: Einen richtigen Formtest. Keinen 10er, keinen Halbmarathon oder Ähnliches… NIX! Finde ich aber auch nicht weiter schlimm, mein Gefühl sagt mir: Passt! Wirklich wissen wo ich stehe werde ich aber erst nach dem ersten Wettkampf.

Dieser ist nun auch garnicht mehr weit weg, denn es steht der Triathlon in Hagen auf dem Programm. Es wird mein sechster Start in Hagen. Seit dem ich mit Triathlon angefangen habe, bin ich jedes Jahr dort gestartet. Es ist ein toller Triathlon!

Wenn der Hintern schmerzt – oder – Akzente im Training setzen

Das ist schön ausgeruht oder wie man als cooler Triathlet sagen „getapert“ in den Wettkampf in Hagen gehen kann werde ich mir garnicht erst einbilden. Ich kenne es ja schon aus dem letzten Jahr… dieser Test wird aus dem vollem Training raus bestritten. Denn dort wird es auch die nächsten Wochen weiter zur Sache gehen. Mein Hintern hat noch ein paar Schwierigkeiten sich an die immer länger werdenden Radausfahrten zu gewöhnen, der schmerzt gerade auf dem Rennrad immer mal wieder, wenn es länger als 3 Stunden wird. Vielleicht müsste ich mal über einen Sattelwechsel nachdenken.

Besonders reizvoll sind aktuell allerdings die Einheiten auf dem TT-Bike. Ich mag Race-Pace-Intervalle auch auf Touren die länger als 4 Stunden sind. Das Geschwindigkeitsgefühl auf denn Wettkampfgefährt ist einfach sagenhaft.

Einheiten die ich aus dem letzten Jahr noch im Kopf habe und auf die ich mich schon freue. Hau doch mal deine Lieblingseinheiten in die Kommentare.

  1. 21 x (oder sogar 25 x ?) 800 Meter / 200 Meter Intervalle im Laufen
  2. 3 x Eine Stunde Race-Pace auf dem TT-Bike
  3. Big Training Day – Alle Disziplinen – Alles ziemlich lang 😀

Last but not Least: Equipment – Ernährung – Organisation

Was natürlich in den nächsten beiden Monaten auch zum Pflichtprogramm gehört ist die finale Zusammenstellung des Equipments, das Finetuning und das Testen der Wettkampfernährung, sowie jede Menge Organisation für das Rennwochenende an sich.

In Sachen Equipment stehen nur kleinere Entscheidungen an. Ich starte natürlich wieder mit meinem Trinity und wahrscheinlich auch wieder im PA-Suit. Helm bleibt der MET-Drone. Bei den Reifen bin ich noch nicht schlüssig. Aktuell fahre ich den Schwalbe Pro One Tubeless und der fährt sich wirklich toll. Aber mit Tubeless habe ich auch noch keine wirklichen Erfahrungen im Pannenfall, daher wäre der Fallback der Conti 4000S.

Die Wahl der Laufschuhe ist auch noch nicht entschieden. Hier warte ich aktuell erstmal noch auf den neuen ASICS Roadhawk und den DynaFlyte 3, um mir ein abschließendes Urteil bilden zu können.

Beim Neoprenanzug bin ich aktuell ebenso noch etwas unschlüssig. Grundsätzlich spricht hier aber auch nichts gegen meinen Sailfish One. Lediglich etwas mehr Flexibilität in den Schultern würde ich mir wünschen, aber das tut wohl jeder. 😉

In Sachen Ernährung teste ich aktuell auf dem Rad ein paar Produkte von Vitargo und bin bisher sehr zufrieden. Wie gut es wirklich passt wird sich aber in den nächsten Wochen noch zeigen.

Langweilig wird mir also grundsätzlich sicher, sicher nicht in den nächsten Wochen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Bis dahin!
Jan

Danke an Christian für das coole Foto.

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