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Sonnenuntergang in Marbella

Woche 12 – Für die Familie muss das Training auch mal weichen

Man könnte meinen es ist Jetset Zeit. 😉 Vor ein paar Wochen noch auf Fuerteventura, letzte Woche dann Marbella und jetzt schreibe ich euch diese Zeilen aus dem wunderschönen Zypern. Verrückte Welt… so geplant war das eigentlich garnicht – irgendwie hat es sich einfach ergeben. Die letzte Woche in Marbella stand dabei ganz im Zeichen der Familie… und es war richtig, richtig schön.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!

Ja… einfach mal echter Urlaub mitten in der Ironman-Vorbereitung

Es war Urlaub angesagt… ja… ihr lest richtig. In Marbella war ich nicht im Trainingslager, sondern im Urlaub mit der Familie. Und mit Familie meine ich die GANZE Familie. Mein Papa ist nämlich letzte Woche 60 geworden und da bei ihm die Familie immer im uneingeschränkt im Mittelpunkt steht, sind wir alle zusammen für eine Woche nach Marbella geflogen – meine Eltern, alle meine vier Geschwister samt besserer Hälften – um einfach eine schöne Woche miteinander zu verbringen und viel Spaß zu haben.

Spaziergang am Strand
Das Leben könnte schlimmer sein 😉

Familienurlaub bedeutet bei uns aber auch nicht, dass alle nur faul in der Sonne liegen. Normalerweise werden ordentlich Meter zu Fuß zurück gelegt und so glänzte meine Fitbit-Schritte-Statistik in der letzten Wochen mal so richtig! Etliche Kilometer haben wir am Strang zurück gelegt und bei den schönen Bergen und Hügeln direkt hinter Marbella durfte natürlich auch die ein oder andere bergige Wanderung nicht fehlen. So gab es wunderschöne Ausblicke und viel Zeit, um einfach mal über alles Mögliche zu quatschen und wie wir es gerne machen: Ideen zu haben und Pläne zu schmieden.

Die ganze Familie auf dem Gipfel
Da war der Gipfel mit der ganzen Familie und Guide Ralf von mimind erklommen.

Am Mittwoch war dann der große Geburtstag. Im Frühstücksraum bekamen wir extra einen riesigen Tisch für alle Aufgebaut. Meine Mama hatte eine große Geburtstagstorte und 60 Kerzen besorgt! Wir hatten einen richtig schönen Tag und insgesamt eine richtig tolle Familienwoche.

Ihr könnt euch aber vielleicht denken: Der Verzicht auf Mehlprodukte und Zucker wurde spätestens bei der Geburtstagstorte über Bord geworfen… und das ist auch vollkommen ok so, denn wenn der Genuss irgendwann komplett auf der Strecke bleibt… wofür macht man das Ganze dann überhaupt? 🙂

So eine Geburtstagstorte ist jawohl die legitimste und beste aller Sünden! 🙂

Die leckere Geburtstagstorte mit Erdbeeren
Lecker, lecker, lecker…

Da muss das Training halt mal nur die zweite oder dritte Geige spielen

Logischerweise hab ich mir aber auch ein paar Gedanken gemacht, wie ich ein klein wenig Training in der Woche unterbringen kann. Ich wollte aber natürlich nicht die ganze Woche sprengen und definitiv die meiste Zeit mit der Familie verbringen. So bin ich dann eigentlich immer direkt Morgens losgezogen.

In der richtigen Umgebung wird aus Training purer Genuss

Einfach schön, wenn man Morgens aus der Hoteltür raus kann, um dem Sonnenaufgang entgegen die Strandpromenade entlang zu düsen. So kam ich ohne Probleme mit ein paar morgendlichen Läufen auf mein läuferisches Wochenpensum… und das in einer Umgebung die schöner nicht sein konnte!

Kleines Manko beim Schwimmen: Eine kurze Recherche im Vorfeld der Reise ergabt, dass das Hotel einen 25m Außenpool besitzt. Ein bisschen doof war nur… als ich den Pool vor Ort in Augenschein nahm war kein Wasser drin. 🙁 Da wurde das Schwimmen schwierig bis unmöglich.

Andalusien ist auch für Radfahrer ein absoluter Traum

In Absprache mit meiner Liebsten und den anderen hab ich mich dann auch an zwei Morgenden für kleine Radausfahrten aus dem Staub gemacht. Praktischerweise konnte ich direkt an der Hotelrezeption ein Leihrad ordern, dass wurde dann direkt Morgens um 9 sogar angeliefert vom super netten Bikedealer um die Ecke. Gratis oben drauf wurde ich noch per Stravaprofil mit den besten Strecken vor Ort versorgt. Ein riesiges Dankeschön dafür!

Eins kann Marbella aber nicht: Flach. Dafür sind die Hügel aber um so schöner. Auf den zwei Touren die jeweils 2:45 und 3:20 Stunden lang waren ging es Serpentinen hoch, durch grüne Landschaften und kleine malerische Dörfer. Oben angekommen wurde man mit einem atemberaubenden Ausblick bis runter zur Küste belohnt. So fühlte sich selbst das eingeschobene kurze Training überhaupt nicht wie Training an.

Radfahren in Andalusien
Hoch, hoch, immer höher… aber super schön

Fazit: Glücklich sein hängt nicht am Trainingspensum

Was nehme ich aus dieser Woche mit? Ja… Training macht Spaß… vor allem in einer tollen Umgebung… aber nichts macht wirklich glücklicher als ein tolle Familie um sich zu haben und somit die Menschen die man liebt und die immer für einen da sind… vollkommen bedingungslos.

Ich bin sehr dankbar für diese, meine Familie, die sich gut versteht, sich immer unterstützt und gemeinsam an einem Strang zieht oder wenn es mal sein muss, einen auch anschiebt. Ich kann euch sagen: Ich war ein anstrengendes Kind, vor allem in der Pubertät. 😀 Aber anstatt vorab skeptisch zu sein oder zu bremsen haben mich meine Eltern immer ermutigt und unterstützt, auch bei meinen beklopptesten Ideen.

Sei es während der Ausbildung, diverser Freizeitaktivitäten, dem Sport … egal was. Habe ich irgendwo in der Welt einen Wettkampf und es geht nicht gerade woanders die Welt unter oder es gibt was tolles bei einem meiner Geschwister mitzuerleben (Was ja auch vorkommen soll – Die Welt dreht sich schließlich nicht um mich) … meine Eltern sind da.

Das Alles irgendwie, irgendwann einmal „zurückzuzahlen“ werde ich wohl nie schaffen. Aber wie mein Papa es in einem Video, welches er extra für seinen Geburtstag aufgenommen hat, meinte: Das macht nichts, das ist ein Invest der Elterngeneration in die Jugend. Bebt es einfach von euch weiter an die nächste Generation und ermutigt und unterstützt wo es euch möglich ist.

Danke Mama und Papa und nochmal alles alles Gute nachträglich zum 60. Geburtstag Papa!

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