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Mein Giant Trinity und das Rad Equipment sind bereit

Woche 14 – Trainingseinblicke: Gib mir meinen Alltag zurück

Nach zwei Wochen Abstinenz hat mich mein Zuhause wieder. So toll es auch ist, in der Ferne bei schönem Wetter unterwegs zu sein – so toll ist es eben auch wieder nach Hause zu kommen. Dort warteten schließlich die eigenen vier Wände und mein Lieblingsmensch auf mich. Zuhause eben… Mittlerweile hab ich das Schlafdefizit auch wieder ausgeglichen und freue mich tatsächlich wieder auf etwas mehr „Alltag“.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
09. April 2017 NoShortcuts Training Ziele

Die eigenen vier Wände – Die eigene Trainingsroutine

Nein – Alltag bedeutet nicht zwangsläufig eintönige Langeweile. Alltag schafft bei mir nämlich durch Routine oft mehr Zeit für verschiedenste coole Sachen. Man muss sich nicht um so viele Dinge einen Kopf machen, Automatismen greifen und man kann sich mehr um die „Magic“ kümmern und muss sich weniger mit den Grundlegenden beschäftigen.

Weniger Basics, mehr Magic! Das geht mit Routine ziemlich gut.

Beim Training bedeutet das: Zurück zum groben Routineablauf für die Zeitplanung. Montag Ruhe und Athletik/Stabi – Dienstag Schwimmen und Laufen – Mittwoch Laufen und Mobility – Donnerstag Schwimmen und Athletik/Stabi – Freitag Laufen und Mobility – Samstag Bike – Sonntag Bike. Bumm! Den Rhythmus kann ich so schon im Schlaf runter beten. Das macht über die Zeit vieles einfacher. Zwar variieren die Einheiten inhaltlich von Woche zu Woche aber der groben zeitliche Rahmenplan bleibt eigentlich identisch. Das hilft mir enorm und gerade als Hobbysportler mit Beruf und anderen Verpflichtungen ist so ein recht fester zeitlicher Rahmenplan unverzichtbar.

Ohne Improvisation geht trotz Alltag nichts

Was wäre aber natürlich der schönste Alltag, ohne die ein oder andere kleine Eskapade. So hatte ich am Montag noch Schonfrist was die Ausdauereinheiten anging. Am Abend hab ich mich im Studio beim Rückenkurs blicken lassen und hab danach noch eine Kraftsession durchgezogen. Alles noch wie immer…

Einen kurzen Alltagsaussetzer gab es allerdings direkt am Dienstag. Es ging ab nach Berlin. Facebook Ads Workshop mit Anne, Julia und Kai aus dem Agenturteam. Halb so wild… standardmäßig werden die Laufsachen mittlerweile auch zu jedem Kurztripp eingepackt. So wurde die Laufeinheit des Tages eben am Abend im Berliner Tiergarten abgehalten. Gibt sicher deutlich schlechtere Laufstrecken. Kurz hatte ich ja gehofft, dass Kai mich begleiten würde… aber der hatte komischerweise seine Laufsachen nicht mit nach Berlin genommen. 😉 Frech…

Ohne Intervalle ist es keine richtige Trainingswoche

Aber dann… ja dann war wirklich wieder Alltag angesagt. So gab es natürlich noch meine liebsten 12 x 800/200m Intervalle und auch viiiiele 100 Meter Sets im Schwimmbecken. Die Laufintervalle ging richtig gut von der Hand… und hey… man kann ja nun auch wieder Abends im Hellen laufen. Gefällt mir deutlich besser als in der totalen Dunkelheit. Gut das sich das Jahr nun laaaaaangsam dem Sommer nähert. 🙂

Lauf in den wunderschönen Sonnenuntergang in Düsseldorf
So schön kann es sein. Da musste ich beim Laufen sogar ein mieses Handyfoto machen.

Kilometer sammeln auf der FIBO…

Am Freitag war für mich nicht der Schreibtisch, sondern das Kölner Messegelände der Arbeitsplatz. Im Gepäck: Sportklamotten, die Kamera und einen ansonsten leeren Rucksack, um reichlich Essen mit zurück nach Hause zu bringen. 😉 Meine Mission: Material zum Thema „FIBO für Ausdauersportler“. Die Messe ist ja eher bekannt für seine „Pumperthemen“ und der Großteil des Publikums präsentierte sich entsprechend – selbst am Fachbesuchertag. 😉 Dabei verkennt man schnell, dass auch für Ausdauersportler einige Schmankerl dabei sind. Was genau diese Schmankerl aus meiner Sicht waren erfahrt ihr in den nächsten Tagen in einem extra Artikel. 🙂

Hier gibt’s als Vorgeschmack nur ein Bild von einem meiner Essenskäufe. Ich sag euch: Crunchy Cashew Butter… im Kiloeimer… so stelle ich mir den Himmel vor. 😀

Crunchy Cashew Butter auf der FIBO 2017
Die Cashew Butter hier nur in der „smooth“ Variante. Alle „crunchy“ waren schon in meinem Rucksack. 😉

Meine fitbit jubelte schon über Schrittezahlen weit jenseits des Tagesziels. Wieder zuhause angekommen musste ich auch erstmal die qualmenden Füße hochlegen. Mein Bauch rappelvoll mit Proteinriegel-Probierhäppchen – Da gab’s einfach so viel gratis Essen, dass irgendwann tatsächlich nix mehr rein passt.

Macht ja nichts: Denn zuhause wartete noch ein 1:40 Stunden GA1-Verdauungs-Lauf auf mich. Also wurden Abends noch die Laufschuhe geschnürt. Meine Füße waren sich beim Loslaufen noch nicht so sicher wie lange sie heute laufen wollten… also lies ich es mal offen. Bewusst mal komplett den Fuß vom Gas genommen und einfach so dahin „gejoggt“… so lief es dann so gut, dass ich die 1:40 irgendwie doch noch voll gemacht habe. Ich hätte es nicht gedacht: Aber der Lauf nach dem langen Messetag tat richtig gut.

Frische Luft, Tageslicht, Kreislaufboost… es kann so einfach sein.

Es wurde Zeit mein geliebtes Trinity auf die Straße zu lassen

Am Wochenende gab es eine Premiere. Es war so weit: Runter vom Rennrad, rauf auf die Zeitfahrmaschine. Zeit den Körper und vor allem den Rücken wieder an die Wettkampfposition zu gewöhnen. Gut, ich hab ein bisschen gemogelt, denn alle Rolleneinheiten im Winter bin ich auch schon auf dem TT-Bike gefahren.

Wie auch immer… es schnurrt – es bollert – es läuft einfach! Hach, was hab ich dieses Gefühl vermisst. Dazu Traumwetter am heutigen Sonntag, also raus in kurz/kurz und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Die erste Stunde fühlte sich noch ungewohnt an, doch danach waren wir wieder Eins… ich und mein Giant Trinity.

Giant Trinity mit Swissside Hadron Ultimate wieder im Einsatz
What a wonderful day… so muss das sein… herrlich

Vier Stunden standen auf dem Plan, davon 3 x 8 Minuten in Race Pace. Quasi einfach erst mal wieder miteinander vertraut werden… nicht mehr, nicht weniger. Knapp über 120 Kilometer wurden es am Ende. Der Coach hat immer ein Händchen dafür, die Race Pace Intervalle nach und nach auszudehnen. Letztes Jahr gingen sie teilweise hoch bis auf jeweils eine Stunde. 😀 Da freu ich mich jetzt schon wieder drauf.

Fazit: Dank Alltag 100% des Trainingsplans umgesetzt

Besser als mit dem heutigen Traumwetter kann man eine Trainingswoche nicht abschließen. Ohne großartige Ausreden in Form von außergewöhnlichen Terminen oder Verpflichtungen wurde eine 100% Trainingswoche abgeliefert… Strike! Darüber freue ich mich gerade sehr… Jetzt wartet die Osterwoche mit einem langen Wochenende und ich erblicke im Trainingsplan auch ein paar ganz neue, mir bisher unbekannte Einheiten. Da freu ich mich ja immer besonders…

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