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Voll verausgabt beim FTP Test auf dem Rad

Woche 17 – Die Energie ist wieder da! Offiziell bestätigt…

Um die selbe Zeit am letzten Wochenende hing ich wie ein Schluck Wasser in der Kurve – war komplett geplättet, hatte Kopfschmerzen und musste das Training am Sonntag sogar komplett sausen lassen. Heute sieht das ganz anders aus! Die Fehler der letzten Woche konnte ich abstellen… zumindest die, die mit dem Energieloch zu tun hatten. 😉

Jan Peiniger
Stillstand ist Rückschritt

01. Mai 2017 AmLimit Ernährung Regeneration

Raus aus dem Loch: Her mit der Leistung

Nachdem es mir letzten Sonntag echt beschissen ging, galt es erstmal raus zu kommen aus diesem Loch. Also lag der Fokus am Sonntag und Montag auf Erholung und Energiezuführung. Heißt hauptsächlich: Gut und gescheit essen – lieber etwas zu viel als zu wenig. Außerdem: Beine hochlegen… den Sonntag über hab ich mich vielleicht zwei Mal aus dem Bett bewegt. Am Montag ging es mir direkt viiiiiiiel besser und der Körper fühlte sich wieder so an wie ich es kenne.

Am wichtigsten war mir aber, die richtigen Rückschlüsse aus dieser Erfahrung zu ziehen. Daher Erstens: Trainiert man lange, hart und auch noch bei kalten Temperaturen kostet es den Körper nochmals deutlich mehr Energie als sowieso schon. Fazit: Einen sehr genaueren Blick auf die Energieversorgung haben. Das geht sonst höchstens wenige Tage gut, aber nach einer ganzen Woche summiert sich der Energieverlust auf und es endet dann wie bei mir am letzten Samstag.

Zweitens: Als Folge dessen wird zusätzlich das Immunsystem geschwächt und macht mich dann auch noch anfällig für Erkältungszimperlein. Das geht natürlich Hand in Hand mit dem ersten Punkt. Auch hier: Kälte, harter Trainingsreiz und nicht ausreichende Energieversorgung… bei mir kam letzte Woche alles zusammen.

Rückblickend kann ich da nur selber mit dem Kopf schütteln…. „Du Depp“. Alles total logisch, alles Anfängerfehler… trotzdem hab ich sie gemacht. Wird mir nicht noch mal passieren. 😉 Spätestens am Dienstag war ich aber auch wieder voll am Start und das war auch gut so… denn es sollte „abgeliefert“ werden.

FTP Test: 20 Minuten leiden für den Formcheck

Am Mittwoch war FTP-Test auf der Rolle angesagt. FTP steht für Functional Threshold Power und beschreib die maximale Leistung, die man in der Lage ist konstant über eine Dauer von einer Stunde, zu treten. Er gibt somit sehr gut Auskunft über die aktuelle Form und erlaubt auch die Trainingszonen zu bestimmen. Um diesen Wert zu ermitteln, macht man dann eben einen sogenannten FTP-Test.

Nein, man muss dafür nicht eine ganze Stunde lang an der Kotzgrenze fahren… nur 20 Minuten! 😀 Das Schöne ist: Dafür muss ich nicht zu einer Leistungsdiagnostik, sondern wenn ich in besitzt eines Leistungsmessers am Rad bin kann ich das einfach zuhause auf der Rolle machen.

Zurück zum eigentlichen Test: Mittwoch Abend war es so weit. Vorher ordentlich gegessen und getrunken – dann ging’s los. 20 Minuten klingt zwar nicht lang… aber meine Güte… dieser Test ist jedes mal wieder richtig ätzend und tut riiiiiichtig weh. Egal… man weiß ja wofür man es macht. 🙂 Nachher erstmal den Schweiß vom Boden gewischt und dann die Ergebnisse an den Coach geschickt.

FTP Test auf der Rolle im Trockenen
Eine Trainingsrolle und einen Leistungsmesser am Rad, mehr braucht man nicht für den FTP-Test zuhause

Das Ergebnis hat mich glatt etwas überrascht. Im Vergleich zum Test zur selben Zeit im letzten Jahr konnte ich mich sehr deutlich steigern. Gut, ich bin auch minimal schwerer, aber das steht in keinem Verhältnis zum verbesserten Ergebnis. Also bin ich jetzt einfach mal super happy. Außerdem war das für mich auch die offizielle Bestätigung, dass ich mich vom Loch des letzten Wochenendes wieder richtig gut erholt hab!

Training wirkt… wer hätte es gedacht! 😀

Mit Vollgas ins nächste lange Wochenende

Das lange Wochenende kam näher. Im Moment hagelt es davon ja irgendwie eins nach dem anderen. Bevor es so weit war ging es aber noch pflichtbewusst und fleißig drei mal ins Becken. Beim Schwimmen hab ich in letzter Zeit definitiv etwas geschwächelt, daher bin ich sehr froh, dass ich hier so langsam meinen Flow wieder finde und der Speed auch wieder kommt. Natürlich gab es auch unter der Woche auch wieder die 15x 800/200 Meter Laufintervalle, sowie den ein oder andere lockeren Lauf.

Zeit für die Revanche

Am Wochenende gab’s die Wiederholung des Programm von letzter Woche. Der Plan: Dieses Mal einfach nicht abkacken. 😉 Am Samstag wieder 1:30 Stunden auf dem Rad, gefolgt von einem 1:40 Stunden Koppellauf in lockerem Tempo. Dieses Mal bin ich nicht danach komplett körperlich eingebrochen, sondern es ging einfach „ganz normal“. Sehr… sehr gut fand ich das.

Am Sonntag schien dann tatsächlich eeeeeeeendlich mal die Sonne und es standen 4 Stunden auf dem TT-Bike mit 4 x 12 Minuten in Race-Pace auf dem Plan.

Irgendwer hatte anscheinend in der Nacht von Samstag auf Sonntag den großen Ventilator eingeschaltet… meine Fresse war das windig!

Ich hatte den Wind überhaupt nicht auf dem Schirm und bin so mit den Aerolaufrädern losgedüst. Ein Fehler…

Radfahren in der Sonne mit miesem Gegenwind
Endlich Sonne… ein echter Hochgenuss! Der Wind eher weniger. 😀

Der Wind war so krass, dass es teilweise nah an der Unfahrbarkeit war. So war nicht viel mit Aeroposition fahren, die meiste Zeit verbrachte ich dann im Oberlenker. Dennoch: Einheit durchgezogen und für gut befunden! Die Belohnung: Ein ganzer Pott Cashewbutter. 😀

Der letzte Tag des langen Wochenendes

Montag Morgen: Nu‘ sitze ich hier am Laptop, schreibe und schaue aus dem Fenster in den Regen. Später warten noch 2 Stunden auf dem Rad mit einigen Intervallen am absoluten Anschlag. Darauf folgt noch ein Mini-Koppellauf über 20 Minuten. Ich hoffe einfach mal der Regen verzieht sich gleich irgendwann. Fakt ist: Ausfallen wird diese Einheit nicht… und wenn ich sie auf der Rolle fahre!

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