Nach was suchst du?

Triathlon Wechseltraining in der Sonner

Woche 19 – Wenn es dann einfach mal läuft

Eine Bilderbuchwoche ist im Sack! Ich weiß garnicht wann dies das letzte Mal der Fall war – eine Trainingswoche komplett ohne jeden Makel. Sonst ist ja irgendwie immer irgendwas und wenn es noch so eine Kleinigkeit ist, ein bisschen muss ja dennoch „improvisiert“ werden. Nicht so diese Woche… BÄMM!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!

Swim, Bike, Run… gerade fühlt sich alles gut an

Drei mal im Becken gewesen. Dank Gel vorab jedes Mal mit richtig Power. Am Freitag war zwar Hochbetrieb im Becken und man hat mehr Zeit auf der Mittelspur beim Überholen als sonstwo verbracht, aber so war die Intensität zumindest konstant am Anschlag. Das Laufpensum der Woche bestand aus einem lockeren 10k Lauf am Dienstag, einem 25k Longrun am Mittwoch und zwei Koppelläufen. Die 25k gingen richtig gut von der Hand. Lockeres aber sehr konstantes Tempo, ich merke allerdings, dass die Knochen noch weiter an die längeren Laufdistanzen heran geführt werden müssen. Gegen Ende wurde schon die Knien und Schenkel ein wenig steif. 😉

Koppellauf Nummer Eins fand im Rahmen eine Bike-Intervall-Session statt. Insgesamt sollte die Einheit 3,5 Stunden lang werden. Davon 4 mal 15 Minuten im GA2 Bereich auf dem Bike jeweils gekoppelt an 5 Minuten Lauf in einer Pace um die 4:10 min/km. Dafür hab ich mir die Laufschuhe in den Rucksack gepackt und bin damit zum großen Parkplatz des Messegeländes gefahren. Der ist wirklich perfekt für solche Spielchen geeignet, denn wenn gerade keine Messe ist ist das komplett tote Hose und man keine eine perfekte 2km Runde in Dauerschleife beackern. Wenn dann Temperaturen über 20 Grad und Sonnenschein dazu kommen macht es umso mehr Spaß.

Die Intervalle liefen richtig, richtig gut und auch die gekoppelte kurzen Läufe gingen flott. Nach den vier Intervallrunden hab ich meine Schuhe zurück in den Rucksack verfrachtet und noch die 3,5 Stunden ganz entspannt auf dem Rad voll gemacht.

Als Belohnung für die gelungene Einheit gab’s beim Essen den Rest des Tages Narrenfreiheit 😀

Überraschende Gesellschaft aus dem Allgäu

Es näherte sich der Sonntag und damit auch die längste Radeinheit der Woche. 4,5 Stunden Grundlage gefolgt von einem kurzen Koppelläufchen. Besonders schön: Es hatte sich Begleitung angekündigt. Der Bocki (Niclas Bock) war über’s Wochenende auf Heimatbesucht bei den Eltern und was gäbe es natürlich Schöneres, als ne entspannte lange Radtour mit mir? Richtig… NICHTS! 😉

So ging es also Sonntag Morgens um kurz nach 9 von Düsseldorf aus los… über Krefeld, entlang der Ruhr, durch mittlerweile schön grüne Landschaften. Viel Blödsinn gequatscht und uns gegenseitig in quasi allen Themengebieten geupdated.

Der Niclas hat in der näheren Zukunft noch so einiges vor, was genau… das werdet ihr sicher bald von ihm selber erfahren. Nicht weniger hab ich selbst auch vor… das werdet ihr natürlich zu gegebener Zeit hier mitbekommen. 😉 War ne richtig schöne Runde, auch wenn die Sonne immer mal wieder hinter den Wolken verschwand, der Stimmung tat das keinen Abbruch.

Besonders gefreut hab ich mich ja, als Niclas erzählte, dass er sich seit dem Lesen meines letzten Blogbeitrags nun auch immer ein Gel vor dem morgendlichen Schwimmen reinzieht und es ihn ebenso beflügelt wie mich. 🙂

Leider hab ich hier kein Foto für euch… einfach vergessen eins zu machen 🙁

Eeeeendlich ein Wettkampf: Noch 7 Tage

Jawoll ja… endlich ist es so weit. Ich freu mich schon wie ein kleines Kind. Am nächsten Sonntag stehe ich in Hagen beim Triathlon am Start. Mein Heimrennen und gleichzeitig die Stätte meines allerersten Triathlons vor ein paar Jahren.

Ich freu mich auf Hagen. Alles kann, nichts muss. 😀

Es wird nicht nur mein erster Triathlon in dieser Saison, sondern überhaupt mein erster Wettkampf. Dieses Jahr gilt der volle Fokus dem Triathlon. Keine kurzen Laufwettkämpfe, kein Halbmarathon… als Formtest musste der FTP-Test auf dem Bike herhalten und der war sehr vielversprechend. Ansonsten voller Fokus aufs Training und die beiden Trainingslager. Ich bin was die Power angeht voll im Saft… wie immer wohl noch etwas zu schwer aber der Dampf ist da!

Das hab ich die Woche besonders auf der Intervalleinheit gemerkt. In Hagen werde ich dann mal einen ersten wagen Blick auf meine Wettkampftauglichkeit werfen können. Auch sich das noch etwas zu hohe Gewicht sicher nicht perfekt mit der sehr, sehr hügeligen Radstrecke in Hagen ergänzt wird das für mich keine Ausrede werden.

Zweites Testrennen auf dem Weg nach Klagenfurt

Mit einer Mitteldistanz als Generelprobe für den nahenden Ironman in Klagenfurt hat es einfach terminlich nicht hingehauen. Ich will aber auch nicht in Klagenfurt an den Start gehen ohne vorher einen Wettkampf mit Freiwasserschwimmen eingetütet zu haben – einfach um das richtige Race-Feeling zu bekommen. In Hagen nächste Woche geht’s ja „nur“ im 50 Meter Becken zur Sache. Kurzgesagt: Ich werde daher im Juni noch in Voerde auf der Sprintdistanz starten. Warum Voerde? Weil es quasi ein Heimspiel ist. 45 Minuten Fahrt nur. Kein großen Brimborium, kein Trainingsausfall an den Tagen drum herum durch rumgereise. Einfach hin… einen raushauen… wieder nach Hause fahren.

Verrückt auch: Meine letzte Sprintdistanz liegt drei Jahre zurück. Eigentlich ja auch viel zu kurz, als dass es sich lohnen würde überhaupt nen Neo anzuziehen und den ganzen Aufwand zu betreiben, mal so durch die Langdistanz-Brille formuliert. 😉 Dennoch… ich freu mich richtig drauf – alle drei Disziplinen einfach am Anschlag wegballern, ich bin äußerst freudig gespannt.

Tapering? Geh‘ mir wech damit!

Erstmal steht am Ende der nächsten Woche aber nun die verkappte Olympische Distanz (1 – 42 – 10) in Hagen auf dem Programm. ‚Ne Taperingphase ist aber nicht geplant. Da müssen sich die beiden folgenden Rennen einfach dem Ironman in Klagenfurt unterordnen. Anstatt von Entlastung wartet eine sehr intensive Trainingswoche. Bissken Namedropping: 15x800m Intervalle, 3×15 Minuten Race Pace Intervalle auf dem Bike – 25k Longrun – 3 Swimsessions – plus X. Das macht knapp 16 Trainingsstunden und dann kommt das Rennen in Hagen zum Abschluss noch oben drauf. Klingt irgendwie ein bisschen geil. 😀 Eine Sache ist auf jeden Fall jetzt schon mehr als bereit, mein Bike!

Giant Trinity Triathlon Rad ist bereit für den Wettkampf
Das Bike Design steht! Die neuen custom Labels für meine Swissside Ultimate 800+ komplettieren jetzt das schwarz-blaue Design

Die nächsten Tage werden ein hartes Brett – Aber mit der makellosen Woche im Rücken ist die Motivation für die kommende Woche nochmal größer! Als Belohnung dann noch das Rennen am Sonntag (Inkl. Kuchenbuffet). Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen zu sehen wo ich mit meiner Form im Wettkampf gerade so stehe.

Kuchen Buffet beim Triathlon Hagen
Kleiner Throwback ins letzte Jahr. Mein absolutes Lieblingsfoto. Freu mich jetzt schon wieder auf den Kuchen in Hagen. Foto: Christian Siedler

 

2 Kommentare

  1. Moin,… was mich interessiert.

    Versteckst du dein bike bei der Einheit auf dem Messeparkplatz im Gebüsch, wird es irgendwie abgeschlossen oder hast Du es beim Lauf immer im Blick?

  2. Pingback: Lieblingsblogs Folge 68 - Coffee & Chainrings

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Der Newsletter: "5 Dinge am Dienstag"

So heißt das neue wöchentliche E-Mail-Format für euch. Wir teilen ein Mal die Woche fünf nützliche Tipps und Erfahrungen mit euch. Dazu gibt es auch einen Überblick über alle Artikel der vergangen 7 Tage. Meld dich an und sag uns was du davon hältst:

Unser Newsletter enthält Informationen zu unseren Produkten, Angeboten, Aktionen und unserem Unternehmen. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf, Protokollierung sowie der von der Einwilligung umfassten Erfolgsmessung, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Getting Social!

Schau doch auch mal in den Social Networks bei uns vorbei. Wir freuen uns über nerdige Diskussionen und den stetigen Austausch mit euch!