Der Ausblick vom Gipfel auf den Alpsee im Allgäu

Woche 28 – Der Körper regeneriert und der Geist wandert

Woche zwei nach dem Ironman – so langsam sortiert sich Alles wieder. Wir genießen gerade unseren Urlaub und mein Körper und auch mein Kopf kommen so langsam wieder in Fahrt. Die letzte Woche haben wir im Allgäu verbracht. In der Idylle rund um den großen Alpsee konnte die Seele mal richtig zur Ruhe kommen.

Erschienen am 16. Juli 2017 Tags: Genuss, Regeneration, Urlaub

Keine Gedanken an „höher“, „schneller“ und „weiter“

Das sind Dinge die ich in der letzten Woche einfach mal komplett ausgeblendet habe. Mit meinem Schatz war ich eine Woche lang im wunderschönen Allgäu. Auf Empfehlung vom Bocki haben wir eine wunderschöne Pension in Immenstadt am großen Alpsee gefunden und es uns dort gut gehen lassen. Nur weil aber die Gedanken rund um Wettkämpfe tabu waren, heißt das natürlich nicht, dass sich nicht bewegt wurde. Wir waren sehr fleißig zu Fuß und haben diverse der umliegenden Gipfel erklommen – da wurde schon auch ordentlich geschwitzt und geackert. Belohnt wurde man nach etlichen Stunden des Kraxelns dafür dann mit sagenhaften Ausblicken.

Auf dem Gipfel des Immenhorns im Allgäu
Auf jedem Gipfel wartete ein Gipfelbuch auf uns. Natürlich haben wir uns immer artig drin verewigt. Wer also mal auf dem Immenhorn vorbei kommt kann unseren Eintrag suchen.

Die Woche tat richtig, richtig gut. Der Kopf ist wieder frei und auch in den Körper zieht die alte Stärke so langsam wieder ein. So wurden neben den Wanderungen sogar das ein oder andere Mal die Laufschuhe geschnürt. Noch ganz entspannt und gemütlich… aber immerhin.

Was in so einer Woche aber natürlich auch nicht fehlen darf, ist exorbitant leckeres Essen! Auch in der Hinsicht haben wir die Woche vollends genossen. Von den Mengen her ich wohl definitiv noch etwas mehr als meine Liebste. Aber wer viel wandert, der muss auch viel essen… oder so. 😀

Die Brotzeit für Zwei auf der Alpe, die ich hauptsächlich alleine gefuttert hab, wird mir noch länger als Highlight in Erinnerung bleiben… mhmmmmmmm!

So eine Wanderung kann anstrengend sein
Der Weg auf den Gipfel kann ganz schön schweißtreibend sein. Hach… wie philosophisch 😀

Zurück in die Trainingsroutine – aber mit welchem Ziel?

Gestern Abend sind wir wieder zuhause eingetrudelt und am heutigen Sonntag juckte es dann einfach so sehr in den Beinen, dass ich mir mein Rennrad geschnappt und eine lockere 2,5 Stunden Runde gedreht hab. Ab Morgen geht so oder so offiziell das strukturierte Training wieder los… der Plan vom Coach ist bereits gut gefüllt.

Doch wofür trainiere ich nun eigentlich? Das ist eine gute Frage! Fakt ist… ein Bisschen was hab ich noch vor und es tummeln sich so einige Gedanken rund um die weitere Saisonplanung in meinem Kopf. Diese Gedanken gilt es in den nächsten Wochen zu sortieren – dann die Optionen auszuloten – Diese gemeinsam mit meiner Liebsten zu sichten und dann festzulegen. So eine Ironmansaison ist ganz schön zeitaufwendig und fordert viel Geduld und Verständnis von den Liebsten. Die Planung ist daher nicht immer einfach und ich möchte hier in Zukunft weniger egoistisch sein und meine liebsten Menschen stärker in diese Entscheidungsprozesse mit einbeziehen.

Fakt ist: Das war’s noch nicht. Da geht noch was!

Irgendwas wird dieses Jahr noch kommen, was und wo auch immer das sein wird. Denn ich weiß ich habe bisher noch nicht Alles zeigen können.

Da schlummert noch etwas in mir… das war’s noch nicht!

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