Nach was suchst du?

Woche 3 – Frühzeitig die richtigen Weichen stellen

Woche 3 – Frühzeitig die richtigen Weichen stellen

Das Jahr ist noch ganz frisch – genau die richtige Zeit nach und nach die Weichen für eine Saison voller Freude und Erfolgserlebnisse zu stellen. Bedeutet für mich im Moment: Viel lernen, viel hinterfragen und Änderungen Schritt für Schritt umsetzen. Im Moment beschäftige ich mich daher sehr intensiv mit dem Thema Energiegewinnung im menschlichen Körper und der Optimierung der Nährstoffaufnahme. Außerdem gab’s spannende neue Einblicke ins Thema Biomechanik beim Bikefitting mit 3D Motion Tracking Analyse.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!

Bei Schwimmen am Ball bleiben

Ich bin ein bisschen überrascht über mich selbst. Ich hatte immer noch keinen Motivationseinbruch beim Schwimmtraining. 😀 Auch wenn ich, was das Tempo angeht, gerade gefühlt keine großen Fortschritte mache und die Arme manchmal schwer sind. Ich genieße es immer mehr ins Becken zu gehen. Was diese Woche etwas anders war, war die Zeiteinteilung, mein Körper verlangte einfach nach mehr Schlaf, daher hab ich dann die ein oder andere Schwimmeinheit von 6 Uhr Morgens auf die Mittagsstunden verschoben.

Fazit: Die Motivation beim Schwimmen weiter hoch halten und am Ende wird sich das am Raceday auszahlen!

Die Basis für jeden Langdistanzler: Der Fettstoffwechsel

Wer möglichst lange eine möglichst große Leistung erbringen will der braucht große Energiereserven. Je nach Tempo, Temperatur, Körpergewicht und tausenden weiteren Faktoren wird eine Menge Energie benötigt um die Fortbewegung mit dem gewünschten Tempo aufrecht zu erhalten.

Will ich das Maximum aus mir rausholen, muss ich es also schaffen den größten Energiespeichers des Körpers, die Fette, möglichst effektiv anzuzapfen. Umso mehr ich auf meinen Fettstoffwechsel setzen kann, umso weniger Energie muss der Körper aus den deutlich limitierteren Kohlenhydraten holen.

Die Fehler der Vergangenheit abstellen

Früher – unbedarft wiw ich war – passierte es mir oft, dass ich Trainingseinheiten, die eigentlich im Grundlagenbereich geplant waren, einen Tick zu intensiv absolviert habe. Klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber absolut kontraproduktiv. So verlagert sich die Energiegewinnung in diesem Fall immer weiter in Richtung Glycogen (Kohlenhydraten) und weg von den Triglyceriden (Fetten). Das hat zur Folge, dass sich die gewünschte „Grundlage“ so überhaupt nicht richtig aufbauen kann.

Oft spricht man in diesem Fall dann auch von „Blackhole“ Training. Quasi Training für den Tonne, gerne hört man da auch das Wort „Junkmiles“. Ein sehr tückischer Trainingsbereich, denn er fühlt sich gut an, weil man danach erschöpft ist und meint richtig was getan zu haben aber eigentlich war die Einheit dann zu intensiv um den Fettstoffwechsel zu trainieren und gleichzeitig zu lasch um wirkliche muskuläre Anpassungen zu erzielen.

It’s simple. If you want to be your best, go hard and go easy and don’t go in the middle.

Mittlerweile achte ich sehr genau auf die Trainingsbereiche die mir Coach Mario vorgibt und siehe an, es trägt sofort deutlich schneller Früchte. Außerdem versuche ich den Prozess durch eine entsprechend angepasste Ernährung zu unterstützen – das funktioniert im Moment sehr gut aber zu dem Thema folgt in den nächsten Tagen noch ein spezieller Beitrag. 🙂

Die ersten längeren Läufe

Diese Wochen standen die ersten „längeren“ Läufe über 1,5 Stunden im Grundlagentempo mit ein paar Steigerungsläufen auf dem Plan – Sie haben sich sehr gut angefühlt. Mein Körper hat sich schnell erholt und ist nicht, wie ich es sonst oft kannte, in ein „Energieloch“ gefallen, welches sich in Form von eklatantem Heißhunger äußerte. Für mich ein klares Zeichen, dass die Anpassung und Verbesserung des Fettstoffwechseln, sicher auch mit Hilfe der angepassten Ernährung erste Früchte trägt.

Richtig auf dem Rad sitzen: Bikefitting bei iQ Athletik

Die nächste wichtige Weiche ist für mich eine optimale Sitzposition auf dem Rad. Daher war ich am Mittwoch in Frankfurt bei iQ Athletik zum Bikefitting. Sowohl mein Trainingsrad als auch mein Triathlonrad wurden nochmal besser auf mich eingestellt. Einen ausführlichen Beitrag zum Bikefitting bei iQ Athletik findet ihr hier. Kurz zusammengefasst: Nach einem exzellenten Kaffee konnten wir mich auf meinem Giant TCR Trainingsrad einen tick „bequemer“ unterbringen, so dass ich nun unendlich viele Grundlagenkilometer damit sammeln kann. Danach wurde ich auf meinem Giant Trinity noch besser aerodynamisch positioniert. Dabei konnte trotzdem der aggressiveren Position der Komfort in den Schultern weiter erhöht werden. Einfach top!

Bikefitting als Basis für eine gute Saison
Bei iQ Athletik wurde ich samt Bike akkurat vermessen

Ich halte ein Bikefitting relativ zu Beginn der Saison für sehr wichtig, damit sich nicht eventuelle Fehlstellungen über hunderte Radkilometer hinweg zu echten Problemen im Bewegungsapparat entwickeln. Das kann ich jedem nur ans Herz legen.

Genusseinheiten zum Abschluss der Woche

Zum Ende der Woche gab es auch noch ein paar echte Genusseinheiten. Erst ging es für 15 x 200 Meter Intervalle in die Leichtathletikhalle. Ich liebe diesen Ort, die Energie die dort herrscht ist einfach schwer zu beschreiben aber auf jeden Fall großartig.

15x200 Meter in der Leichtathletikhalle Düsseldorf
Nach erledigter Arbeit noch ein paar Minuten die Füße hochlegen

Schockgefroren in der Sonne

Wenn man nicht aufs Thermometer geschaut hätte, hätte man von traumhaften Bedingungen fürs Radfahren sprechen können. Sonne pur, keine Spur von Nässe… aber halt 3 Grad unter Null beim Start auf die 3 Stunden Radtour.

Nach den ersten 10 Metern war klar: Ja, das wird heute richtig frisch. Von da an direkt schon mal das Tuch vor dem Mund gezogen. Aus den geplanten drei Stunden wurden dann nur 2,5, denn es war sooooo übel kalt, dass ich mich ab dem Zeitpunkt ab dem ich meine Zehen überhaupt nicht mehr gespürt habe, entschieden hab etwas abzukürzen.

Dennoch konnte ich praktischerweise direkt meine neue Sitzposition perfekt testen. Auch meine Beine haben sich richtig gut angefühlt, zumindest was die Belastung anging, frostig waren sie trotzdem. Umso mehr hab ich mich gefreut meine Füße zuhause direkt unter einem Heizkissen zu begraben. War aber trotzdem eine schöne Runde.

Das Training in Woche 3:

  • 2x Athletik / Beweglichkeit
  • 3x Swim ( alles Kurzbahn )
  • 2x Bike ( 1x Rolle / 1x Outdoor )
  • 3x Run ( 1x Leichtathletikhalle )

Weiterführende Links:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Der Newsletter: "5 Dinge am Dienstag"

So heißt das neue wöchentliche E-Mail-Format für euch. Wir teilen ein Mal die Woche fünf nützliche Tipps und Erfahrungen mit euch. Dazu gibt es auch einen Überblick über alle Artikel der vergangen 7 Tage. Meld dich an und sag uns was du davon hältst:

Unser Newsletter enthält Informationen zu unseren Produkten, Angeboten, Aktionen und unserem Unternehmen. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf, Protokollierung sowie der von der Einwilligung umfassten Erfolgsmessung, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Getting Social!

Schau doch auch mal in den Social Networks bei uns vorbei. Wir freuen uns über nerdige Diskussionen und den stetigen Austausch mit euch!