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Improvisiertes Training auf Reisen in Tirol

Woche 31 – Zahnschmerzen und improvisiertes Training auf Reisen

Der Zahn machte noch einige Tage Terz und das Training pausierte dementsprechend. Improvisation war gefragt, vor allem auch weil es Ende der Woche mit der Familie in die Alpen zum traditionellen, halbjährlichen Strategieworkshop der Unternehmensgruppe ging.

Jan Peiniger
Stillstand ist Rückschritt

06. August 2017 AmLimit Training Ziele

Der Zahn, der Zahn, der doofe Zahn!

Die wirklich miesen Zahnschmerzen am letzten Wochenende waren ja nur der Anfang der Geschichte. Ich war zwar versorgt mit Antibiotika und harten Schmerzmitteln, aber einen Plan was jetzt genau zu tun ist gab es noch nicht. Zum Glück schlugen die Antibiotika gut an und die Schwellung im Kiefer ging nach und nach zurück. Dennoch hatte ich bis Mitte der Woche noch mit Schmerzen zu kämpfen. Seit Freitag bin ich nun mit dem Antibiotikum durch und die Schwellung ist quasi nicht mehr existent. Seit Donnerstag komme ich dann sogar ganz ohne Schmerzmittel aus. YEAH!

Dennoch: Anfang der Woche war ich nochmal bei meinem „richtigen“ Zahnarzt, der ebenfalls eine Zahnwurzelentzündung diagnostizierte, mir dann allerdings die Entfernung des Zahns empfahl. Der besagte Zahn hat nämlich schon eine gewisse Geschichte. Eigentlich hab ich nieeeeeee Terz mit den Zähnen, aber wenn… dann ist es genau dieser eine verflixte Zahn. Vor gut acht Jahren hatte ich dort ein Wurzelentzündung, die wurde behandelt und dann war lange gut. Vor gut dreieinhalb Jahren meldete sich der Zahn dann aber zurück: Die Wurzel hatte sich nochmals entzündet. So wurden in Folge die Wurzelspitzen beim Kieferchirurgen entfernt.

Und nun… ja und nun hat sich in dem Raum in dem einmal die Wurzelspitzen waren wieder eine Entzündung gebildet. Was sagt also mein Arzt? Raus damit! Also ab zum Chirurgen, damit auch der noch mal einen Blick drauf werfen kann. Anderer Arzt, selbe Meinung. Allerdings soll erst die Schwellung komplett raus und so hab ich jetzt noch 1,5 Wochen Schonfrist. Am 17.8. ist er dann reif und der Zahn kommt raus. Joaaa… so siehts aus.

Das wird mich dann wahrscheinlich nochmal den ein oder anderen Trainingstag kosten. Aber wie sagt man: Da machste nix!

Reduziertes Training dank der Zahnschmerzen

Wie ihr euch denken könnt litt mein Training am Anfang der Woche entsprechend unter den Zahnschmerzen. Das einzige was ich geschafft habe ist ein lockerer Lauf und eine Radrunde am Mittwoch, als es mir schon deutlich besser ging. Das ärgert natürlich aber am Ende des Tages ist diese kleine Pause sicher kein Drama.

Man neigt im Fall von akutem Trainingsentzug ja gerne zu Verfolgungswahn und Weltuntergangsphantasien… zumindest geht mir das so. Aber hey… Chill‘ mal! 😀 Sollte ich mir selbst öfter mal zurufen.

Ab in die Alpen zum Strategiewochenende

Am Donnerstag ging es los in den Süden: Viertägiges Strategiewochenende mit unserer verrückten Unternehmerfamilie. Zwei mal im Jahr treffen wir uns bewusst außerhalb des Tagesgeschäfts, um über die strategische Weiterentwicklung aller Familienunternehmen zu besprechen. 7 Personen, 3 bis 4 Unternehmen und oder Geschäftsideen.

Ich genieße diese Tage immer sehr, denn sie sind unendlich motivierend und inspirierend. Am Ende geht es immer mit spannenden Plänen zurück in den „Alltag“. So war es auch dieses Mal und ich kann euch sagen: Ich freu mich richtig auf das was wir auf den Weg gebracht haben!

Und Training? Ja… das ist an so einem Wochenende immer ein bisschen schwer. Immerhin war ich aber ein mal im 25m Sportbecken des Hotels und auch zwei Mal in den Laufschuhen unterwegs. Mein Plan mir eventuell ein Rad zu leihen und zumindest einen der umliegenden Berge mit dem Rad zu erklimmen ist leider nicht aufgegangen. Dafür gab’s im Hotel einen ausgezeichneten Gym-Bereich der mir einen echt üblen Muskelkater beschert hat. 😀

Schwimmen beim Strategiewochenende im Hotel Hohe Salve
So lässt sich das Schwimmtraining natürlich aushalten
Gym im Hotel Hohe Salve in Tirol
Auch das Gym im Hotel kann sich mehr sehen lassen. Und das hier ist nur die Hälfte.

Meine Tage bei einem Strategiewochenende sehen grob so aus:

7 Uhr: Aufstehen: Eine Stunde Zeit für die morgendliche Routine: Hygiene, HRV Messung, Meditation, ein paar Übungen. im Moment fehlt mir leider irgendwie die Frische um noch vor dem Frühstück eine richtige Trainingseinheit durchzuziehen. Gegen 8 Uhr dann ein viel zu großes Hotelfrühstück mit ersten angeregten Diskussionen. So ab 9 Uhr sind wir im  Besprechungsraum und gehen ran ans Eingemachte. Die Zeit bis Mittags vergeht so wie im Flug. Fürs Mittagessen geht es gerne mal raus und wenn möglich machen wir eine Miniwanderung durch die Berge. Am Nachmittag sind wir zurück im Konfi und es geht weiter mit angeregten und teilweise emotionalen Diskussionen. Das geht so bis zum Abendessen. Dort wird dann – ihr könnt es euch denken – weiter diskutiert. 😀

Klingt jetzt vielleicht irgendwie nach Qual… ist es aber absolut nicht. Wir diskutieren gerne und es geht so gut wie immer konstruktiv zu. Ideen werden geboren, verworfen und wieder geboren. Ein toller Prozess!

Mittagswanderung in den Alpen

Am Ende bleibt ein absolut geniales Wochenende hängen und jedes Mal die Gewissheit: Mit dieser Familie im Rücken kannst du ALLES erreichen!

Wen es interessiert: Wir waren im Sportresort Hohe Salve im Brixental in Tirol. Kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Nächste Woche wird alles besser? Naja… vielleicht

Ich würde ja gerne behaupten, dass ich in der nächsten Woche schon wieder voll durchziehen kann, allerdings wartet da ein weiteres langes Wochenende auf mich. Es geht wie jedes Jahr mit unserer coolen, kleinen Festivaltruppe zum SonneMondSterne Festival. Aber danach dann… dann geht’s wirklich wieder richtig rund im Training.

Ich werde natürlich Anfang der Woche maximal fleißig im Training sein, um mir das Festival auch zu verdienen.

Die Laufschuhe werden natürlich ebenfalls eingepackt. Die doofen Blicke von den anderen Festivalteilnehmern kenne ich ja schon aus den letzten Jahren. 😉

 

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