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Woche 38 – Viel Training und noch mehr Meditation

Woche 38 – Ein besserer Mensch & Athlet: 6 Monate Meditation

Crunchtime ist angesagt! Noch drei Wochen bis zum Rennen. Das Trainingspensum ist am oberen Anschlag angekommen. Doch mein Körper steckt das aktuell Alles echt gut weg. Warum ich eine wichtige Basis für das aktuell gute Körpergefühl und die gute Regeneration in meiner nun schon sechsmonatigen Meditationsroutine sehe, erkläre ich euch gerne.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
24. September 2017 AmLimit Ironman Regeneration

Das Video zu Woche 38 auf YouTube

  1. Meine Trainingswoche hatte es in sich
  2. Sechs Monate tägliche Meditation
  3. Regeneration: Viele kleine Maßnahmen = Eine große Wirkung
  4. Der Blick in Richtung Spanien

Meine Trainingswoche hatte es echt in sich

Junge, Junge… die letzten paar Wochen vor dem Rennen sind immer eine echte Kraftprobe, da knarzt und knirscht es gerne auch mal im Getriebe. Fast jeden Tag wurde Morgens und Abends trainiert. Drei mal ging es ins Becken… wobei ich die erste Einheit frühzeitig beendet habe: Überfülltes Schwimmbad und zwar so, dass Training unmöglich war. Nach 2000 Metern hab ich dann ’nen Haken hinter gemacht. Die anderen beiden Einheiten liefen dafür aber wie geschmiert.

Das Laufprogramm hatte es diese Woche besonders in sich. Alle Laufeinheiten waren mit Intervallen gespickt. Koppellauf mit integerierten 6 x 1000 Meter Intervallen am Anschlag, an einem anderen Tag 200 Meter Sprints und zum krönenden Abschluss die 21 x 800/200 Meter Intervalle am Samstag Morgen. Ich wiederhole: Junge, Junge!

Auf dem Bike war eigentlich alles wie gehabt: Viele Race-Pace-Intervalle und auch mal darüber hinaus. Wie immer am Sonntag: Die lange 5 Stunden Tour auf dem Rad, dieses Mal mit 60 Minuten Race-Pace quasi als Endbeschleunigung hinten raus.

Und dann… dann war die Woche auch schon rum. Klingt nach nem Klacks, oder? 😀

Die lange Radtour am Sonntag macht Freude
Auch wenn es kühl ist, die lange Radfahrt am Sonntag macht wieder richtig Freude!

Wow, ich meditiere nun schon sechs Monate

Zur Fastenzeit habe ich in diesem Jahr mein Meditationsexperiment gestartet. WAHNSINN! Würde man mich fragen, was DIE Sache mit dem größten Einfluss auf dein Leben in diesem Jahr war, dann wäre die Antwort: Das Beginnen mit der täglichen Meditation.

Man bewohnt schon ewig den einen, gleichen Raum – man kennt ihn in und auswendig. In diesem Raum ist eine Tür. Man öffnet die Tür nur nie, weil man der festen Überzeugung ist, dass hinter dieser Tür eh nur die dunkle, vollgepackte Abstellkammer liegt. Die lässt man lieber zu, sonst muss man sich noch um das Chaos da drin kümmern. Doch fasst man sich ein Herz und öffnet die Tür und fängt an das „Chaos“ nach und nach zu sortieren… dann stellt man fest, dass sich hinter dem ganzen Chaos in dieser Abstellkammer eine weitere Tür befindet. Diese Tür führt nach draußen in den schönsten Garten aller Zeiten – mit viel Luft zum Atmen und unendlich vielen neuen Dingen die es zu entdecken gibt.

Dieses Bild beschreibt ganz gut, wie sich die Meditation für mich im Rückblick anfühlt. Ja, ich hatte definitiv eine ganze Zeit lang mit vielen deprimierenden Gedanken zu kämpfen und oft herrschte ein totales Gedankenchaos in meinem Kopf. Ich schlief schlecht, ich war mit dem Kopf immer überall, nur nicht im Hier und Jetzt.

Nun kann man darüber natürlich denken: Was für ein „esoterischer“ Scheiß. Verstehe ich… so bin ich ja auch grundsätzlich gestrickt. Ich brauche Fakten, messbare Fakten! Wenn man sich vor diesem Hintergrund mit dem Thema Mediation beschäftigt, stellt man fest, dass es eine ganze Menge Studien gibt, die die positive Wirkung von Meditation auf messbare Gesundheitsparameter im Körper belegen.

So betrachte ich, gerade als Athlet, die Meditation als einen der wichtigen Eckpfeiler für meine möglichst optimale körperliche Regeneration und natürlich auch der grundlegenden Gesundheit.

Regeneration: Viele kleine Maßnahmen ergeben eine große Wirkung

Über eine Sache bin ich im Moment besonders positiv verwundert: Und zwar wie mein Körper aktuell die sehr, sehr intensive Trainingsbelastung wegsteckt. Vor allem, wenn ich daran zurück denke, wie es mir in den letzten Wochen vor dem Ironman Klagenfurt ging. Da war ich schon ziemlich angeschossen und gefühlt an der Grenze zum Übertraining… aber noch so gerade im grünen Bereich. Hat ja hinterher auch alles hingehauen!

Stand Heute geht es meinem Körper viel, viel besser. Ich stecke die Belastung richtig gut weg und bin zuversichtlich, dass ich in den nächsten beiden Wochen sogar nochmal einen drauf setzen kann.

Einen gewissen Anteil daran hat eventuell auch der geringere Stresshormonpegel als Folge der Meditation. Außerdem habe ich vor ein paar Wochen nochmals eine Blutanalyse anfertigen lassen, bei der aufgefallen ist, dass bei mir Zink, Kupfer, Co-Enzym Q10 und Natrium defizitär sind. Daher supplementiere ich aktuell diese Mikronährstoffe in erhöhter Dosis. Auch das mach also vielleicht einen Teil der gefühlt besseren Regeneration aus. Dazu kommt außerdem meine noch recht neue Mobility-Routine in Form von Deep-Squats, Klimmzügen und Liegestützen an JEDEM Morgen.

Ich denke, dass einfach die Summe der Dinge hier den insgesamt großen positiven Effekt ausmacht. Aktuell nehme ich das einfach mal gerne so hin, dennoch bin ich aber bestrebt weiter herauszufinden, welchen Maßnahmen genau zu welchen Wirkung führen. Ich halte auch auf dem Laufenden. 🙂

Der Blick ist auf das Rennen in Spanien gerichtet

In genau drei Wochen werde ich meinen zweiten Langdistanz-Triathlon für dieses Jahr schon hinter mir haben. Aber ich bleibe lieber im Hier und Jetzt: Mein Fokus liegt auf den letzten beiden langen Trainingswochen… dem Körper nochmal den letzten Kick geben und noch viel wichtiger: Gesund bleiben. Das steht über allem anderen.

Denn mach ich mir doch nichts vor. In den letzten zwei Wochen kann ich sowieso keine Wunder mehr nach „oben“ bewirken – sehr wohl kann ich mir aber viel kaputt machen, wenn ich nicht gut auf meinen Körper höre und ihn gesund halt.

Priorität 1 = Gesund bleiben
Priorität 2 = Gut trainieren

In dem Sinne… habt einen schönen Abend und gebt Gas!

1 Kommentare

  1. Hi,

    gefällt mir ganz gut.
    Wollte eigentlich schon letzte Woche meinen Senf dazugetan haben… bissl vertrödelt.
    Die Sache mit den Videos hat ein bisschen mehr Persönlichkeit. „Was für krumme Finger ich habe“, sorgt halt für ein kleines Schmunzeln und macht manch ein „trockenes“ Thema etwas leichter.

    Nevertheless… beruhigt mich, dass ich doch nicht die einzige Person bin, die mal eine Schwimmeinheit abbricht, weil es zu voll ist 😉

    Vielen Dank
    Sarah

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