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Zeit zu Zweit nach dem Ironman

Woche 42 – Das Loch nach dem Ironman Rennen?

Das Rennen ist vorbei, der Körper geschunden und dem Kopf wird gerne eine gewisse Leere nach einem Ironman-Rennen nachgesagt. Doch wieso eigentlich? Neben der Zufriedenheit über das Erreichte ist nun auch eine gewisse Last von meinen Schultern gewichen. Nun ist Zeit für andere Dinge – schöne Dinge – vielleicht sogar wichtigere Dinge!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!

Woche 42 als Videotagebuch:

Die Müdigkeit setzt erst zeitlich versetzt ein

Als ich Sonntag Abend aus dem Flieger stieg, strahle mir mein Lieblingslächeln entgegen. Mein Schatz Aylin war gekommen, um mich vom Flughafen abzuholen. Sofort war die leichte Verspätung des Fliegers wieder vergessen.

Strukturiertes Training steht jetzt eine Weile nicht mehr auf dem Programm. Dennoch: Anstatt erstmal zu Faulenzen hieß es für uns zwei am nächsten Morgen früh aufzustehen, denn es wartete eine Bahnfahrt nach Berlin auf uns. Drei Tage Hauptstadt zu zweit. Für den Dienstag war ich eingeladen, um auf einer Konferenz über das Bloggen und etwas über Marketing in dem Zusammenhang zu erzählen.

Eine schöne Gelegenheit, um den Lieblingsmenschen einzupacken und drei schöne Tage daraus zu machen. Wir hatten wunderschönes Wetter und eine tolle Zeit. Die Müdigkeit wollte bei mir noch gar nicht so richtig einsetzen. Klar, die Beine waren etwas schwer und ungelenk, allerdings bereiteten mir lange Spaziergänge überhaupt keine Schwierigkeiten und generell fühlte ich mich recht fit. Beim Essen hab ich ordentlich gesündigt und mir unendliche viele Leckereien gegönnt. Es waren eine paar super schöne zweisame Tage!

Eine schöne Zeit in Berlin

Es fühlt sich nicht so an, aber der Körper ist angeschlagen

Rein nach Gefühl hätte ich also gesagt, ich hab das Rennen locker weggesteckt. Doch das kann man so natürlich nicht stehen lassen. So ein Rennen über die Ironman-Distanz geht natürlich nicht spurlos am Körper vorbei.

Wozu mutmaßen, wenn man auch nachmessen kann?

Die moderne Technik sei gelobt: Meine Gadgets offenbarten mir ein genaueres Bild: Die 24/7-Pulsmessung meiner Fitbit attestierte mir einen Ruhepuls der um 10 Schläge höher liegt, als in den Wochen vor dem Rennen. Ebenso haut mir mein Körper den HRV-Wert um die Ohren. Bei meiner morgendlichen Messung liegen ich satte 10 Punkte niedriger als zu besten Zeiten – 75 anstatt 85. Auch wenn es sich also zu diesem Zeitpunkt noch nicht so angefühlt hat, der Körper hat ne ziemliche Breitseite bekommen und arbeitet gerade hart an der Regeneration.

Hast du jetzt nicht zu viel Zeit? Oh nein!

Man könnte denken, dass jetzt Langeweile aufkommt… aber nein, ganz sicher nicht. Für Langeweile bin ich gar nicht der Typ. Nun ist die Zeit mal deutlich mehr zurück zu geben. Mein Lieblingsmensch – a.k.a Aylin – a.k.a Bella Schick – ist eine tolle Künstlerin und hat vor kurzem den mutigen Schritt getan hat, sich mit noch mehr Zeit und Power ihrer Kunst zu widmen.

Ich finde es bewundernswert mit wie viel Hingabe, Disziplin und auch Durchhaltevermögen sie ihren Traum verfolgt.

Man meint vielleicht manchmal, als Ironman-Finisher, hätte man einen vorderen Platz in der Disziplin-Wertung im Dauerabo, aber bei Aylin könnte ich mir ruhig öfter mal eine Scheibe abschneiden.

Bella Schick Künstlerin

Daher hab‘ ich im Moment viel Spaß daran, mich um ihre Webseite, Facebook-Seite und mögliche digitale Distributionskanäle zu kümmern. Bei der Kunst kann ich ihr leider nicht helfen – da ist auch keine Hilfe nötig – aber beim digitalen Kram kann ich mich durchaus einklinken. Checkt gerne mal ihre Arbeit aus. 😉

Die verzögerte Müdigkeit schlägt voll zu

Und… was ist jetzt mit der Müdigkeit? Ja… die kam noch. Ziemlich genau eine Woche später, nachdem ich schon dachte „ach, das ist ja easy dieses Mal“ schlägt sie voll zu. Nun ist es da, das Tief nach dem Ironman. Aber hey, so schnell lass ich mich nicht unterkriegen. Ich achte verstärkt auf die Ernährung, eine gute Mikronährstoffzufuhr und guten Schlaf. Der Rest kommt dann irgendwann von alleine zurück.

Wer ein bisschen tiefer ins Thema Mikronährstoffe eintauchen will, der kann gerne einfach mein Experiment zu diesem Thema verfolgen. Dazu hab ich letzte Woche den ersten von mehreren Artikeln veröffentlicht. Weiterhin gibt es in den nächsten Tagen noch ein Video und Podcast über meine detaillierten Regenerationsroutinen, die mir vor allem während der hochintensiven Trainingsphase vor dem Rennen extrem geholfen haben meine Ziele zu erreichen.

Damit will ich es für diese Woche gut sein lassen. Ich genieße die Zeit ohne Trainingsplan gerade sehr und tanke so viel Kraft wie möglich.

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