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Jan trainiert im Sauwetter im Winter in Deutschland

Woche 45 – Der erste Schritt zum Ironman Frankfurt 2018 ist getan

Ich habe ein breites Grinsen im Gesicht und das ist da so leicht auch nicht wieder weg zu bekommen! Ich bin wieder fit, mit dem Körper im Einklang und die erste Woche mit echter sportlicher Aktivität – man könnte fast sagen Training – liegt hinter mir. Die Lust ist wieder da und die Pläne in Richtung Frankfurt werden konkreter.

Jan Peiniger
Stillstand ist Rückschritt

12. November 2017 Gesundheit Ironman Saisonplanung

Woche 45 als Video auf YouTube

Die Trainingswoche: Spaß trotz Schweißwetter

Drei mal war ich laufen, zwei mal schwimmen und ein mal auf dem Rad! Klingt schon was wieder wie das Training eines Triathleten. Zusätzlich wurde sogar noch die Kettlebell geschwungen und was für den Rest des Körpers getan.

Der Ruhepuls ist wieder auf einem normalen Niveau
Auf der Ruhepulskurve des letzten Monats kann man wunderschön die deutlich erhöhten Werte während der Gastritis sehen. Jetzt ist er wieder runter auf ein für mich normalen Niveau irgend im Bereich zwischen 40 und 48.

Ja, gerade die ersten Meter im Schwimmbecken war natürlich ganz schön zäh. So fühlt es sich eben an in den ersten Trainingswochen, da gilt es die Erwartungen selber einfach nicht zu hoch zu schrauben und es einfach mal zu genießen wieder alle Gliedmaßen zu bewegen. Das habe ich getan und hab’s echt genossen.

Beim Laufen war es ähnlich, der erste Lauf war eher mäßig und tat trotzdem unendlich gut. Vor allem die Seele hat sich gefreut. Die kalte klare Luft wurde genossen und der Blick konnte in die Ferne schweifen.

Fazit zur ersten Trainingswoche: Pace ausbaufähig, Laune auf Toplevel!

Die gefühlt nasseste Einheit, trotz zweier Schwimmeinheiten im Hallenbad, gab es am Samstag auf dem Rad. Wäre ich nicht mit Niclas, der übers Wochenende in Ratingen zu Gast war, verabredet gewesen wäre ich wohl nach 30 Minuten wieder umgedreht. Iiiiiiigit war das nass uns kalt. 2,5 Stunden später ist man dann ja aber doch ein bisschen stolz drauf trotzdem draußen unterwegs gewesen zu sein.

Freie Gedanken mit Blick auf den Ironman Frankfurt

Mit dieser quasi ersten Trainingswoche im Gepäck schweifen die Gedanken dann auch ab und zu mal in Richtung Ironman Frankfurt. Am 8 Juli 2018 ist es so weit, dann stehe ich zum zweiten mal am Langener Waldsee an der Startlinie und genieße den Zieleinlauf am Römer.

Die Strecke ist mir von meiner ersten Teilnahme dort gut in Erinnerung geblieben und ich denke, dass ich dort meine Stärken gut ausspielen kann und das ich für dieses Rennen perfekt gewappnet sein werde. Es ist für mich logistisch relativ einfach zu bewerkstelligen, denn mit nur 250 Kilometern Entfernung ist Frankfurt quasi nur einen Katzensprung entfernt.

Und mal ehrlich: Ich freue mich jetzt schon auf den Marathon durch die Menschenmengen direkt am Main!

Was sind meine Ambitionen für den Ironman Frankfurt?

Um diese Frage genau zu beantworten ist es einfach noch viel zu früh. In den nächsten Tagen werde ich erstmal noch mit meinem Coach Mario quatschen, um überhaupt mal den groben Fahrplan festzuhalten.

Aber klar ist: Ich will mich in allen drei Disziplinen weiter verbessern. Sehr sehr gerne würde ich mich nach dem Rennen zu den Unter-Eine-Stunde-Schwimmern zählen. Dafür werde ich hart arbeiten im Schwimmtraining.

Genauso aber will ich mich natürlich auf dem Rad verbessern. Die 4:47 Stunden aus Spanien haben mich nochmals zusätzlich motiviert. Ich hätte mir im Vorfeld so eine Zeit selber überhaupt nicht zugetraut, aber nun weiß ich dass da noch ein bisschen was in mir schlummert.

Kleiner Wermutstropfen: Bisher hab ich das Laufen immer so ein bisschen als meine Paradedisziplin betrachtet, wenn man von sowas bei mir überhaupt sprechen kann. Nach den Radleistungen aus dem diesen Jahr muss ich aber feststellen, dass sich meine Laufleistung nicht proportional gleich stark verbessert hat.

Der Lauf ist eine Baustelle, die ich auf jeden Fall angreifen werden. Make Running great again!

Weiter denke ich gerade noch nicht. Der ein oder andere hat mich gefragt ob Kona nicht ein Thema für mich wäre. Ich sage: Keine Ahnung… vielleicht… vielleicht nicht. Die Leistung um gezielt auf eine Kona-Quali hin zu arbeiten ist einfach noch ein Stück weit außer Reichweite für mich. Glaube ich zumindest. Von daher will ich mir mit solchen Gedankenspielchen mal nicht die Psyche verderben und ich bleibe lieber erstmal dabei einfach Schritt für Schritt an mir selbst zu arbeiten. Was dann dabei rauskommt? Wir sehen es in circa 30 Wochen…

Ein paar Kilos weniger schaden nicht

Willkommen auf meine Lieblingsbaustelle. Das Wettkampfgewicht ist auf jeden Fall ein auch ein Faktor mit viel Potential in Bezug auf die Laufleistung im Ironman. In dieser Saison hab ich dort marginale Fortschritte gemacht und so stand ich in Spanien schon mit etwas weniger Gewicht an der Startlinie. Hier will ich nochmal zurück ans Zeichenbrett und werde mir hier auch fachliche und mentalen Support holen. 🙂

Was soll man auch machen, wenn einen das Ben & Jerry’s aus dem Kühlregal heraus angreift und mitgenommen werden will!

Also ihr seht, mir wird sicher nicht langweilig und das Potential ist noch lange nicht ausgeschöpft. Wichtig ist mir dabei, dass die körperliche und mentale Gesundheit die unabdingbare Basis für die gesamte Leistungsentwicklung darstellen. Ich werde diese nicht für den sportlichen Erfolg opfern oder riskieren durch übermotiviertes oder übertriebenes und kopfloses Training.

Ich bin aber auch fest davon überzeugt, dass Gesundheit und Leistungssport absolut perfekt miteinander kombiniert werden können.

Das war’s von mir für heute. Auf in eine gute nächste Woche!

Euer, Jan

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