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Triathlon Training im Winter

Woche 48 – Grüße von der Kältememme! Was kann man da tun?

Winter is coming! Und ich HASSE es. Es gibt wenige Dinge die ich ähnlich ätzend finde. Frostige Hände und vor allem Füße braucht doch wirklich niemand. Ja, ich bin wohl eine Kältememme. Aktuelle also harte Zeiten für Memmen wie mich, bei diesem sehr bescheiden, nassen und eiskalten Wetter. Da sehnt man sich doch das ein oder andere Mal in wärmere Gefilde.

Jan Peiniger
Stillstand ist Rückschritt

04. Dezember 2017 AmLimit Equipment Training

Heute geht es daher mal nicht direkt ums Training, sondern um die Kälte, beziehungsweise darum, wie ich mit ihr umgehe und wie ich meine Füße und den Rest meiner Körpers warm halte.

Woche 48 als Video auf YouTube

Warum sind kalte Hände und Füße so ätzend?

Wird es draußen kalt und die Körpertemperatur beginnt zu sinken, reagiert der Körper in dem er die Durchblutung nach und nach zentralisiert, um so die Temperatur in den für ihn kritischen Regionen hoch zu halten. Die ersten leidtragenden Körperteile sind in diesem Fall nunmal die am weitesten außen liegenden Gliedmaßen mit den Namen Hände und Füße. Gerade beim Radfahren bei Temperaturen um die 0 Grad geht das bei mir besonders schnell. Der Fahrtwind sorgt trotz Windbreaker-Jacke, sowie -Hose und winddichten Überschuhen für ein beschleunigtes Auskühlen.

Wo ist die Klimaerwärmung, wenn man sie mal braucht? Ich will nicht mehr frieren!

Spaß beiseite, natürlich ist die Klimaerwärmung ziemliche Scheiße, frieren will ich aber trotzdem nicht. Was kann man als Triathlet und Kältememme tun, um trotzdem draußen trainieren zu können? Ich lasse mich da gerne von den Wintersportlern inspirieren, die sollten schließlich wissen wie das geht mit der Kälte.  Es folgen ein paar meiner Kältevermeidungsstrategien für die Füße.

Merino Socken in verschiedenen Ausführungen

Als Kältemuffel ist Leben ohne sie undenkbar. Ich besitze diverse Paare an unterschiedlich dicken Merinosocken, um für jeden Anlass gewappnet zu sein.

Fürs Training: Die etwas leichtere Variante

Ein bisschen doof ist, dass wirklich warme Socken auch relativ viel Platz im Schuh brauchen. Egal ob Radschuh oder Laufschuh. Mit meinen wärmsten Socken passe ich einfach nicht in meine Sportschuhe. Daher hab ich für diesen Zweck etwas dünnere Merinosocken, mit denen ich so gerade in meinen Sportschuhe rein komme.

Für den Weihnachtsmarkt und Zuhause: Die dickste Polar-Variante

Mein Lieblingskleidungsstück im Winter: Die Merinosocken der krassesten Stufe. Wahrscheinlich hergestellt um damit den Mount Everest zu besteigen. Für mich sind es die perfekten Socken für das heimischen Abhängen oder auch den Weihnachtsmarktbesuch. Leider hab ich damit keine Chance in meine Sportschuhe zu kommen. 😀

Wenns mal länger dauert müssen die Füße beheizt werden

Nun kann es trotz der Merinosocken noch zu kalt sein und es ist Zeit für das nächste Level. Manchmal führt kein Weg daran vorbei die Füße noch aktiv wieder aufzuwärmen. Ich nutze dafür wärmende Sohlen in zwei verschiedenen „Ausführungen“. Beide Optionen setze ich beim Radfahren in der Kälte regelmäßig ein. Fürs Laufen sind sie bei mir keine Option aber dort hab ich auch nicht so schnell mit zu kalten Füßen zu kämpfen.

Wärmepflaster Einwegsohlen

Level Eins der aktiven Erwärmung sind Einweg-Wärmekissen. Diese gibt es in zwei Ausführungen: Die Version die lediglich auf die Schuhsohle unter den Fußballen geklebt wird und die Variante die über die komplette Sohlenlänge geht und so noch etwas mehr Wärme abgibt.

Beide Versionen halten bei mir beim Radfahren für gut zwei Stunden und helfen dabei die Füße vor dem Einfrieren zu bewahren.

Elektrisch beheizte Einlegesohlen

Wenn ich auf die verrückte Idee komme im Winter mal deutlich länger auf dem Rad sitzen zu wollen muss ein anderes Kaliber her. Wenn es darum geht die Festive 500 auf Strava zu meistern, dann sollte man in der Lage sein auch zwischen den Feiertagen mal 5 Stunden im Sattel zu sitzen.

Hier helfen bei mir nur aktiv elektrisch beheizte Sohlen. Ich habe ein paar vom Hersteller 30Seven. Dabei handelt es sich um Socken mit eingebauten Heizelementen und einem dazugehörigen Litium-Ionen-Akku, der die Socken für gut 5 Stunden warm hält. Die Socken haben ihren Preis, aber halten dafür auch was sie versprechen. Bei mir hängen sie jetzt vorsichtshalber immer am Ladegerät.

Für die Vollständigkeit: Die Standards

Das ist aber natürlich nicht alles an Kälteschutz in meinem Reportoire. Der Vollständigkeit halber daher hier noch eine Liste mit ein paar weiteren meiner Ausrüstungsgegenstände für den Winter.

  1. Halstuch von PAC
  2. Thermo-Radhandschuhe von Gore
  3. Thermo-Winterradschuhe von Northwave
  4. Winter-Radhose von Castelli
  5. Winter-Radjacke von Castelli
  6. ASICS Winterset aus Mütze und Handschuhen

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