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So sieht man nach einer harten Einheit aus

Woche 6 – Ich hatte schon fast vergessen wie Laktat schmeckt

Nachdem es in der letzten Zeit viel um Ernährungs- und Kopfthemen ging, dreht sich diese Woche wieder alles ums Training. Die Trägheit des Londonausflugs war verdaut, also konnte es wieder richtig los gehen. Direkt wurde auch das obere Ende meiner Laktatskala einmal neu definiert. 😉

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!
12. Februar 2017 AllesOderNichts Training

Der Kampf mit dem inneren Earlybird

Nach einem recht lockeren Start in die Woche, mit einer morgendlichen Schwimmsession und etwas abendlichem Stabitraining am Montag, sollte es ab Dienstag dann richtig los gehen mit der Trainingswoche. Passenderweise habe ich direkt das geplante Schwimmen am Morgen verschlafen. 🙁 Leider hab ich es auch nicht geschafft die Einheit noch irgendwie später unter zu bringen.

Aber gut, shit happens… ich tu‘ nich im Moment generell etwas schwer damit morgens früh aus dem Bett zu kommen, mein Körper verlangt einfach nach etwas mehr schlaf aktuell. Da zeigt der Schlaftracker teilweise tatsächlich mal bis zu 10 Stunden an. Ich merke allerdings auch wie gut das tut und wie energiegeladen ich nach langem, guten Schlaf bin.

Laktat… du schmeckst so bittersüß

Fit und voller Energie war ich also. Das war auch sehr gut so, denn diese Woche standen aus Laufperspektive die ersten längeren, schnellen Einheiten an. Bisher waren die intensiven Sessions alle noch sehr kurz und eher auf die Verbesserung der Motorik ausgelegt. Von nun an geht’s auch immer mal wieder in die intensiveren Ausdauerbereiche.

Wer ist eigentlich dieser Moneghetti und was ist nur los mit ihm?

Los ging es also: Dienstag Nachmittag – auf dem Plan: Moneghetti Fartlek. Sagte mir vom Namen her mal so garnix, das sollte sich aber ändern, denn die Einheit wird sicher noch länger in meinem Gedächtnis bleiben. 😀 Benannt nach dem ehemaligen Marathonläufer Moneghetti ist die Einheit wie folgt aufgebaut:

  • 20 Minuten locker einlaufen
  • 2 x 90s / 90s ( 5k Pace / locker )
  • 4 x 60s / 60s ( steigern / locker )
  • 4 x 30s / 30s ( steigern / locker )
  • 4 x 15s / 15s ( steigern bis Sprint / locker )
  • Auslaufen

Klang auf den ersten Blick recht kurz, aber puhhhh… die Einheit hat es so richtig in sich. Rein gestartet bin ich mit einer 3:35er Pace für die 90er, hab mich dann auf 3:20, dann auf 3:15 gesteigert um dann bei den ersten beiden 15ern nochmal auf 3:10 zu steigern. Und dann? Dann war die Luft raus… bei den letzten beiden 15ern ging dann nur noch eine 3:25 mit extremem Zähne zusammenbeißen, viel Gestöhne und Lakatgeschmack im Mund. 😀

Das hat richtig Bock gemacht… richtig geiler Scheiß.

Auch lang und locker geht immer besser

Nachdem diese Knallereinheit eingetütet war, stand zwei Tage später mein 1:40 Stunden Grundlagenlauf an. Ich hab ja schon darüber geschrieben, dass ich im hart sehr, sehr intensiv an meinem Fettstoffwechselbereich arbeite, sowohl im Training als auch unterstützend durch die Ernährung. So ging es wieder ohne vorherige Kohlenhydratzufuhr auf die große Runde und es lief wieder wunderbar – meine Pace in diesem doch recht entspannten Intensitätsbereich nimmt Stück für Stück zu.

Die guten alten 800er sind wieder da

Was darf in keinem guten Trainingsplan fehlen? Richtig, 800 Meter Intervalle mit 200 Meter Trabpausen. Und tadaaaa… nachdem ich sie letzte Woche noch ausfallen lassen sollte (Als in London meine HRV im Keller war) gab’s diese Woche kein Zurück mehr. Zur Eingewöhnung erstmal „nur“ 8 Stück in einer angepeilten Pace von 4:00 Minuten pro Kilometer . Mittlerweile war es Samstag und in Düsseldorf hatte es über Nacht richtig geschneit – ein Wunder! Allerdings war es viel zu warm für den Schnee und so gab es für meinen Lauf leider nur tiefen Schneematsch entlang des Rheinufers. Das hat es nicht wirklich leichter gemacht aber die Einheit tat trotzdem richtig gut. Meine Pace auf den 800ern lag dann am Ende bei 3:58… bissken zu schnell… aber psssst. 😀

Quo vadis schöne Radeinheiten?

Was fehlt fragt ihr euch? Richtig, schöne Radeinheiten fehlen… Was ist das aber auch für ein Kackwetter zur Zeit. Dennoch: Ganz untätig war ich diese Woche nicht. Am Mittwoch hab ich mich dick und wasserfest angezogen und hab endlich mal wieder ein paar Kilometer draußen an der frischen Luft gesammelt. Gegen Ende wurde es zwar wieder frisch aber die 3 Stunden hab ich dann pflichtbewusst voll gemacht. 😀

Radfahren im deutschen Matsch
Trostlos und matschig aber trotzdem mag ich es lieber als die Rolle. Wenn es nur nicht so kalt wäre.

Einheit auf der Rolle sind natürlich auch effektiv, aber mir fehlt einfach die frische Luft und die Zeit auf dem Rad an Selbiger.

Hallo Playitas: Ich kann die Wärme schon fast spüren!

Jaaaaaaaaaaaa Leute! Die nächste Woche muss ich mich auf dem Rad noch mit dem deutschen Wetter arrangieren… aber dann… dann geht’s für 7 Tage nach Fuerteventura ins Playitas. Es wird mein erster Besuch auf den Kanaren und ich freue mich schon unbändig darauf beim Radeln und Laufen die Wärme auf der nackten Haut zu spüren. Mit dabei ist ASICS Frontrunner Kumpel Sebastian und auch Max wird sich blicken lassen… an ihn noch ein dickes DANKE, denn ohne ihn wären wir garnicht mehr so spontan im Playitas unter gekommen. Er drückt sich aber jetzt schon vor dem Radfahren. 😉

Mit dieser Aussicht werde ich, auch in der nächsten Woche, alles geben im Training und versuchen die beiden geplanten Radfahrten auf jeden Fall an der frischen Luft zu absolvieren. Dann sind die Beine auch gut auf eine intensive Woche auf Fuerte vorbereitet!

Den Sonntag gemeinsam ausklingen lassen

Zum Abschluss der Woche darf es auch mal etwas Zweisamkeit im Training sein. Mit meiner Liebsten ging es eine gemütliche Runde laufend durch den Rheinpark. Außerdem haben wir am Wochenende einen kleinen Teaser für ihre demnächst fertige Webseite gebastelt. Kein Sport, dafür aber schöne Kunst. 🙂 Hier geht’s lang: www.bella-schick.de

So… that’s it! Keep pushing!

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