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Morning Mindfulness als neue Angewohnheit

Woche 9 – Fastenzeit: Neue Angewohnheit statt Verzicht

10 bis 15 Grad kälter, deutlich nasser dafür aber das wohlige Gefühl von „Zuhause“ – ich bin die erste Woche zurück in Deutschland. Die Karnevalstage habe ich ja geschickt durch meine Abwesenheit umgangen. Seit Aschermittwoch heißt es nun für viele Menschen: Fastenzeit… bis Ostern… 40 Tage. Schließe ich mich an?

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!

Fastenzeit find ich gut – Hat aber nix mit Glauben zu tun

Also nicht das ich mit der Kirche und dem christlichen Glauben etwas anfangen könnte aber die Fastenzeit, die mag ich. Der geschichtliche Hintergrund dazu ist mir ziemlich egal. Für mich ist es immer einer schöne Gelegenheit eine Challenge zu starten, welche mich dann hoffnungsweise auch über die 40 Tage der Fastenzeit hinaus positiv beeinflusst.

Ich hab schon alles mögliche gefastet in den letzten Jahren: Zucker, Koffeein, Cola Zero, Nüsse… viel davon ist hängen geblieben oder hat sich auf ein sehr gesundes Maß eingependelt. Dieses Jahr gehe ich es aber etwas anders an.

Statt Verzicht eine neue Angewohnheit etablieren

Ich werde auf nichts verzichten… auf der einen Seite fiel mir da auch nicht so viel Sinnvolles ein und auf der anderen Seite reizte mich einfach etwas anderes viel mehr. Und meine Fastenklassiker hab ich im Moment so schon gut im Griff: Ich verzichte auf Zucker, Kaffee nur in Maßen und als echten Genuss und auch Cola Zero gibt’s sowieso schon nur noch ganz ganz selten.

Jeden Morgen 10 Minuten „Mindfulness“

Was mich in der letzten Zeit viel intensiver beschäftigte war das Thema der „mentalen“ Gesundheit. In vielen Büchern begegnete mir das Thema Meditation oder auch eine etwas andere Form: Mindfulness Sessions. Wortwörtlich übersetzt heißt es „Achtsamkeit“. Ich weiß aber nicht ob das so ganz passend übersetzt ist, denn irgendwie fehlt mir da der „Mind“ im Wort. „Achtsamkeit“ klingt ein bisschen so als würde man hinter jeder Ecke einen „Feind“ wittern, der einen erschießen will… 🙂 So oder so…

Ich werde mir in der Fastenzeit jeden Morgen 10 Minuten Zeit für eine Mindfulness-Session nehmen

Lernen mit seinen Gedanken besser umzugehen, entspannter in den Tag starten, das allgemeine Stresslevel absenken, den Schlaf verbessern, Regeneration fördern… all das liest man in Zusammenhang mit Meditation in Mindfulness. Bis Ostern, vielleicht ja sogar auch noch viel länger, werd ich dem auf die Spur gehen und es testen.

Status Quo nach fünf Tagen: Es fühlt sich gut, ist aber garnicht so einfach

Aber wie geht das denn überhaupt? Wie fängt man an? Ich hätte mich jetzt einfach jeden Morgen 10 Minuten hinsetzen können und tief atmen… wär wahrscheinlich auch schon gut gewesen. Aber um überhaupt irgendwie gut in das Thema einsteigen zu können hab ich mir eine App gesucht, die mich durch das ganze Thema durchführt.

Entschieden hab ich mich für die App Headspace für’s iPhone. Bisher bin ich absolut begeistert, ich befinde mich an Tag 5 des 10 Tage Einführungsprogramms. Kopfhörer rein, App starten, Augen zu… ein bisschen wie in einem guten Yoga Kurs wird man durch die 10 Minuten pro Tag hindurch geführt. Jeden Tag erfährt man etwas mehr über das Wie und Wieso.

Headspace Mindfulness App auf dem iPhone
Gut und übersichtlich aufgebaut mit sehr angenehmer Stimme des Sprechers (Englisch)

Ich bin sehr sehr gespannt wie es weiter geht. Bisher bin ich von diesen morgendlichen 10 Minuten der Ruhe und der vollkommenen geistigen Entspannung begeistert. Mein erstes Mini-Zwischenfazit:

Mindfulness ist eine absolute Bereicherung meines Alltags.

Und was macht der Sport so?

So… das soll erstmal reichen an Infos zu meinem Ausflug in die „Psycho-Welt“ für heute. 😀 Natürlich wurde die Woche auch trainiert. Mein Körper hat den Reiz aus dem Trainingslager super aufgenommen. Am Dienstag ging es aber trotzdem erstmal nur recht locker ins Becken und zu einem kurzen Grundlagenlauf. Praktischerweise hatte ich auch direkt einen Termin in Hannover an dem Tag, so dass ich quasi direkt nach der Fuerte-Rückreise direkt noch mal knapp 6 Stunden im Zug verbringen durfte. 🙂 Der Termin war mega cool… die Reise trotzdem anstrengend. So richtig abschalten konnte ich dann also erst am Dienstag Abend als ich zuhause auf der Couch saß.

Etwas doof: Am nächsten Tag kratzte der Hals. Toll, dachte ich mir… wirste krank? War der Körper doch noch angeschlagen vom Trainingslager? Aber Glück gehabt… mein Immunsystem hat zugeschlagen und am nächsten Tag war vom Kratzen im Hals nix mehr zu spüren. Im Moment ist man aber gefühlt auch nonstop von Bazillenschleudern umgeben… über wird gehustet und gekeucht was das Zeug hält.

Nicht mit mir meine Freunde! Bleibt schön weg mit euren Krankheiten 🙂

Fitbit sagt der Ruhepuls ist wieder normal
Der Ruhepuls sagt, das der Körper im Trainingslager ganz schön ackern musste. Jetzt ist er zurück auf normal.

So konnte ich die Woche dann doch meine 12×800/200 und auch den 100 Minuten Grundlagenlauf ohne Probleme durchziehen. Das tolle: Gerade die Daten der Grundlagenläufe stimmen mich glücklich: Der Puls sinkt von Woche zu Woche weiter ab und das Tempo steigert sich. Schön dass Strava ganz automatisch alle Einheiten, die auf der selben Route stattfinden über die Zeit miteinander vergleicht.

Ich finde es gibt Wenig was besser motivieren kann, als die wahrnehmbaren Erfolge des bisherigen Trainings. Vor allem bei solch langen Vorbereitungszeiträumen wie beim Ironman-Training. Da freue ich mich jedes Mal wieder über die Entscheidung den richtigen Trainer zu haben. Aus meiner Sicht einfach die beste Investition die jeder Triathlet tätigen kann. Bring mehr als jeder Laufradsatz! Danke Coach!

Endlich darf ich hier in Deutschland auch die Sonne sehen

Bis zum Wochenende hat’s gedauert bis sich die Sonne hier in Düsseldorf raus getraut hat. Das wurde direkt genutzt und am Samstag Morgen um Punkt 9 ging es mit Kumpel Lars auf schöne Runde mit dem Rad. Es soll wohl auch etwas windig gewesen sein… keine Ahnung, ich glaub mein Windempfinden ist auf Fuerteventura komplett kaputt gegangen. 😀 Eins weiß ich: Es war schön.

Heute – am Sonntag – ging es morgens auf eine ganz gemütliche Laufrund im Wohlfühltempo den Rhein entlang. Ebenfalls beflügelt von den Sonnenstrahlen genoss ich die 10 Minuten Lauf-ABC im Rheinpark richtig! Den Abschluss der Trainingswoche gibt’s für mich später noch auf der Rolle, da warten noch Kraftausdauerintervalle auf mich. Die hätte ich natürlich auch lieber draußen gefahren… aber das Wetter für den späten Nachmittag wird als eher bescheiden vorhergesagt und so verbringe ich die Zeit dann viel lieber mit der besseren Hälfte. 🙂

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