Wahoo Elemnt Bolt GPS Fahrrad Computer im Test gegen Garmin

Wahoo ELEMNT BOLT im Test: Echte Alternative zum Garmin Edge?

Konfiguration per Smartphone-App, kompakte Form, aerodynamisch optimiert, einfache Oberfläche. Kann der Wahoo Elemnt Bolt als aerodynamisch optimierter GPS Radcomputer den Garmin EDGE Geräten echte Konkurrenz machen? Für mich klang das Gesamtpaket interessant genug, um mal einen genauen Blick auf das Gerät zu werfen. Nach zwei Wochen intensivem Testing hat mich der Wahoo Elemnt Bolt in vielen Punkten überzeugt, vor allem im Vergleich zur 500er Reihe von Garmin.

Erschienen am 02. September 2017 Tags: BikeNerd, Equipment, Test

Daten & Fakten

  • Hersteller: Wahoo
  • Gewicht: 62g
  • Preis: ca. 240 Euro
  • Akku-Laufzeit: 15 Stunden (Laden per USB)
  • Display: Monochrome (kein Touchscreen)
  • Schnittstellen: ANT+, Bluetooth

Wahoo Elemnt Bolt in verschiedenen Ansichten

Lieferumfang:

  • Das eigentliche Gerät
  • spezielle Aerohalterung
  • klassische Vorbau-Halterung
  • kleine Betriebsanleitung

Hier im Test behandle ich die für mich wichtigsten Features des Geräts. Dabei fallen vielleicht ein paar Dinge unter den Tisch die zwar nicht mich, aber euch interessieren. Wenn ihr dazu also weitere Fragen habt: Immer gerne her damit.

Die App: Einrichtung und Konfiguration des Wahoo Elemnt Bolt

Hier sammelt Wahoo richtig viele Pluspunkte bei mir. Nicht etwa weil sie die Smartphone-App, mit den krassesten Features ever neu erfunden haben, sondern weil sie einfach eine durchdachte App haben, die auch zuverlässig funktioniert, keine ewigen Ladezeiten hat und überhaupt erstmal auf einem guten Niveau ist. So wie man es erwartet eben… nicht mehr, nicht weniger. Hallo Garmin?! Das was ihr an App da anbietet ist im Vergleich dazu einfach nur ein schlechter Scherz.

Also vorab einfach die App installiert und mit dem Gerät per Bluetooth verbunden. Dazu wurde direkt in der App ein QR-Code vom Display des Geräts gescannt und schon konnte man los legen. Danach wurde gefragt welche weiteren Netzwerke ich ankoppeln will… Logisch: Strava. Der Connect ging problemlos über die Bühne und so wandern nun alle Aktivitäten automatisch auch zu Strava. Generell auch interessant sind die weiteren direkten Anbindungen an Trainingspeaks und RideWithGPS.

Konfiguration des Wahoo Elemnt Bolt per Smartphone App

Eine tolle Sache ist die Konfiguration der verschiedenen Trainingsseiten ebenfalls über die App. Das geht einfach viel schneller als über tiefe Menüs auf dem Gerät, wie es bei Garmin der Fall ist. Auch die Fülle an Metriken die einem zur Verfügung stehen ist ausgesprochen groß.

Powermeter und Pulsgurt per ANT+ oder Bluetooth

Die Kopplung von Zubehör wie Leistungsmessern, Pulsgurten oder Geschwindigkeitssensoren funktioniert ebenfalls, wie hätte man gedacht, über die App. Wie man es aus den Bluetooth Menü seines Smartphones kennt bekommt man alle sichtbaren und kompatiblen Geräte angezeigt und kann sie per Klick koppeln. Das Ganze ging vollkommen ohne Probleme. Ich nutze mit dem Wahoo Elemnt Bolt meinen Garmin Brustgurt und zwei Rotor In2Power Leistungsmesser – einen am Rennrad, den anderen am TT-Bike.

Durchdachtes Design der Nutzeroberfläche des Geräts

Ist man nun auf dem Rad unterwegs spielt die App eigentlich keine Rolle mehr. Dafür rücken andere Dinge in den Vordergrund: Die Lesbarkeit der Daten auf dem Display – Die einfache Handhabung des Geräts beim Wechsel der Datenansichten oder dem Auslösen von neuen Runden.

Die Lesbarkeit des Displays ist sehr gut, selbst wenn die Hintergrundbeleuchtung aus ist. Wahoo setzt dabei auf ein monochromes Display und arbeitet mit einer sehr minimalistischen UI, das gefällt mir persönlich gut. Ein nettes Feature ist die invertierte, größere Darstellung eines Hauptwertes, in meinem Fall die Leistung, als oberstes Feld in Weiß auf schwarzem Grund. Diese einfach Maßnahme leitet das Auge ausgezeichnet. Ja… klingt nach einer Kleinigkeit, aber wenn man gerade mit viel Bumms unterwegs ist und das Gerät nur im Augenwinkel im Blick hat hilft es ungemein.

Wahoo Elemnt Bolt GPS Fahrrad Computer im Test

Bedienung mit Knöpfen anstatt eines Touchscreen

Steuern tut man das Gerät über drei große Tasten unterhalb des Displays. Wahoo verzichtet auf einen Touchscreen und bisher habe ich ihn auch in keiner Situation vermisst. Bei meinem Garmin war das Wechseln der Ansichten durch Wischen über das Display sogar eines der nervigsten Features, denn es funktioniert gefühlt nur jedes zweite Mal.

Zum Wechseln der Datenseiten drückt man einfach den rechten Knopf. Der mittige Knopf startet, pausiert oder stoppt die Aktivität, der linke Knopf löst eine neue Runde aus. Befindet man sich auf der Kartenseite ändern sich die Funktionen etwas. Dort kann man mit dem linken Knopf auf die gespeicherten Routen zugreifen.

Zusätzlich verfügt das Gerät noch über zwei Hoch/Runter-Tasten an der rechten Seite. Damit macht Wahoo etwas einfaches, aber sehr cleveres. In der normalen Datenansicht kann ich mir bis zu 9 Datenfelder anzeigen lassen. Mit diesen Hoch/Runter-Tasten kann ich nun auf jeder Seite mehr oder weniger von diesen Daten einblenden. So habe ich bei mir die wichtigsten Daten ganz oben und nach unten hin wird es immer unwichtiger. Drücke ich also drei mal „Oben“ so verschwinden die unwichtigsten drei Daten vom Screen und die restlichen Felder werden Größer dargestellt. So muss man sich nicht vorher für simple oder komplexe Datenseiten entscheiden, sondern ist komplett flexibel. Gerade für Wettkämpfe super cool, wo ich dann zum Beispiel 90% der Zeit nur drei Werte sehen will: Leistung, Trittfrequenz und Zeit. Den Rest kann ich mir dann nach Bedarf immer mal wieder dazu holen.

So einfach kann Routen-Erstellung und -Nutzung sein

Ich bin ein Fan davon mir häufig neue Routen am Computer zu erstellen, um diese dann abzufahren. So lerne ich gerne mal neuen Strecken kennen und erfreue mich an der neuen Umgebung. Da ist es für mich natürlich ein Segen, dass es mit dem Wahoo Elemnt unfassbar einfach ist Routen auf das Gerät zu laden.

Routen Erstellung mit dem Wahoo Elemnt Bolt

Oben hatte ich die direkte Anbindung zu Strava ja schon erwähnt. Das Geniale ist jetzt: Auch Routen die ich mir bei Strava anlege bekomme ich direkt in der Wahoo App angezeigt und kann sie einfach ans Gerät senden. So einfach, so naheliegend, so viel besser als bei Garmin. Ich liebe nämlich den Strava Routenplaner für seine Möglichkeit das weltweite Overlay anzuschalten und genau zu sehen, wo bereits viele Rennradfahrer unterwegs waren. So minimiert sich die Gefahr eine Route über eine Schotterpiste oder irgendeinem Wanderweg zu planen auf nahe Null.

Auf dem Rad wird die Route entsprechend auf der Kartenseite dargestellt. Über die Hoch/Runter-Tasten kann ich in dieser Ansicht rein und raus zoomen. Die Karte ist für die monochrome Darstellung optimiert und sehr präzise, selbst durch die Dörfer Zyperns wurden wir damit gut geleitet. Weiterhin gibt es eine LED-Leiste oberhalb des Displays welche auf Abbiegungen und Abweichungen per Blinken hinweist.

Kartenansicht des Wahoo Elemnt Bolt Radcomputers

Update August 2017: Der Wahoo Elemnt führt durch geplante Trainingseinheiten

Ein Feature, welches den Wahoo Elemnt Geräten bisher fehlte war die Möglichkeit den Nutzer während der Fahrt durch vorab definierte Trainingseinheiten zu leiten. Das ist nun Geschichte. Wahoo hat die erste Version dieser Funktion per Firmwareupdate nachgerüstet und sie kann spielend leicht per Smartphone-App aufgespielt werden.

Standardmäßig sind bereits ein paar wenige Einheiten, wie der klassische 20-Minuten-Leistungstest auf dem Gerät hinterlegt. Ein kleines Manko gibt es allerdings: Da Wahoo noch keine eigene App hat, um Trainingseinheiten bauen zu können, ist man zur Zeit auf TrainingsPeaks als einziges, bisher unterstütztes Tool angewiesen. Immerhin ist es auch mit der kostenlosen Version von TrainingsPeaks möglich die Einheiten zu bauen und zu übertragen.

Bei mir gab es einen kurzen Schluckauf bei der ersten Synchronisierung. Da ich TrainingsPeaks bereits vorher mit dem Elemnt verbunden hatte, musste ich die Verbindung erst einmal aufheben und neu durchführen, um in den Genuss der geplanten Workouts zu kommen. Von da an lief alles einwandfrei.

Seit dem leitet mich mein Wahoo Elemnt Bolt absolut zuverlässig durch meine Einheiten. Jeder Intensitätsblock, egal ob Warmup, Intervalle, Cooldown oder sonstige Spielereien, wir mit seiner jeweiligen geplanten Intensität angezeigt. Ein Countdown leitet dabei von Block zu Block und es werden  Zielwert und aktueller Live-Wert schön übersichtlich direkt nebeneinander angezeigt.

Geplante Trainingseinheiten mit dem Wahoo Elemnt
Foto: Wahoo Fitness

Fazit zur Trainingsfunktion: Sie macht einen gut durchdachten Eindruck ist absolut Praxistauglich. Die Synchronisation funktioniert einwandfrei und es werden automatisch alle geplanten Einheiten der zwei vergangen und der fünf zukünftigen Tage aus dem Trainingskalender übertragen. Startet man den Elemnt an einem Tag mit einer geplanten Einheit wird dieser direkt entsprechend auf dem Display vorgeschlagen und kann sofort gestartet werden. Also: Eine runde Sache! Wenn jetzt noch eine eigene Wahoo App für den Bau der Einheiten kommt, dann gibt es Nichts mehr zu meckern. Für mich ist auch so schon die Welt in Ordnung, da ich TrainingsPeaks sowieso benutzte.

Aerodynamik als Keyfeature? Kann man machen, muss man aber nicht…

Nicht ganz so erst nehmen konnte ich bei den ersten Werbevideos zum Wahoo Elemnt Bolt die Betonung der optimierten Aerodynamik. Ich denke aber es hat gereicht, um damit den ein oder anderen zusätzlich neugierig auf das Gerät zu machen. Ja, es wird eine aerodynamisch optimierte Halterung fürs Rennrad mitgeliefert. Ob man damit jetzt überhaupt irgendeinen messbaren Unterschied hervorruft wage ich zu bezweifeln. Aber gut… schaden tut es sich auch nicht. Ich hake es aber dennoch einfach mal als Marketing-Gag ab.

Aerodynamisch optimierter Wahoo Elemnt Bolt

Ein bisschen geärgert hat mich in dem Zusammenhang dann aber: Aero wird von Wahoo im Marketing so stark in den Vordergrund gerückt aber eine optimierte Halterung für Zeitfahrräder gibt es nicht. Das finde ich komisch und inkosequent. Für mich würde daher auch eine Halterung zur Montage zwischen den Aerobars dazu gehören… eben in aerodynamisch auf den Bolt optimiert. Denn wenn irgendwo Aero eine Rolle spielt, dann ja wohl auf dem TT-Bike. Liebes Wahoo Team: Das finde ich etwas schwach. Wenn man schon mit „aero“ auf die Kacke haut, dann doch auch bitte glaubwürdig.

Fazit: Bye, bye Garmin Edge, hallo Wahoo Elemnt Bolt

Dennoch… der Wahoo Elemnt Bolt hat für mich erstmal meinen Garmin Edge abgelöst. Er hat für mich den perfekten Formfaktor und kann die Dinge auf die ich Wert lege optimal erledigen. Die perfekt integrierte Routenfunktion, die gute Benutzeroberfläche in Kombination mit Kleinigkeiten wie der invertierten Darstellung des wichtigsten Wertes und den Hoch/Runter-Tasten für die Vereinfachung der Darstellung. Für mich entsteht so ein Gesamtpaket was einfach perfekt zu mir passt.

Ob die Garmin Modelle der 1000 Reihe vielleicht nicht doch noch etwas mehr Funktionen haben? Vielleicht… aber die sind für mich persönlich generell nichts. Zum Einen auf Grund der enormen Größe und zum Anderen, weil ich auf diese zusätzlichen Features gar keinen Wert lege. Eine bessere Smartphone-App haben die großen Garmin Modelle ja auch nicht und dieser Faktor spielt für mich eine zu große Rolle.

Generell finde ich es sehr begrüßenswert, dass Garmin in dem Bereich nun mal echte „Konkurrenz“ bekommt. Am Ende führt das für den Verbraucher in der Regel zu insgesamt besseren Produkten. Also Garmin: Bekomm den Arsch hoch und entwickle endlich mal eine gescheite Smartphone-App wie es sich für das Jahr 2017 gehört. Dann können wir wieder reden. 😉

Weiterführende Links:

19 Kommentare

  1. Jo Jan,
    wie immer super interessanter Bericht.

    Bin auch schon seid einiger Zeit am überlegen ob ich mir den Wahoo oder doch lieber den Edge holen soll…

    Frage 😉…
    Ich habe die Fenix 3 HR, kann ich mir den da am Handgelenk gemessenen Puls auch auf dem Wahoo anzeigen lassen?
    Und wie ist das im Wettkampf, syncen sich der Wahoo und die Garmin Uhr (du hast ja auch eine) miteinander? Habe ich also zB meine Wattwerte gleichzeitig auf der Uhr und auf dem Wahoo??
    Und noch ne Kleinigkeit zum GPS…hatte gelesen, dass die GPS Empfangsqualität vom Wahoo jetzt nicht so gut sei.

  2. Hey Christoph…

    also beim GPS Empfang hab ich bisher keine Probleme gehabt. Die Powermeter-Daten kann ich sowohl am Radcomputer als auch an meiner Forerunner 920XT gleichzeitig sehen im Wettkampf. Eigentlich müsstest du den HR-Sensor der Fenix auch mit einem externen Gerät wie dem Bolt oder EDGE koppeln können. Die Geräte an sich syncen sich aber nicht untereinander, du musst einfach an beiden Geräten die selben Sensoren koppeln.

    Schau mal, das hab ich bei Garmin gefunden: https://www8.garmin.com/manuals/webhelp/fenix3/EN-US/GUID-D8D363C2-0690-48D4-95E2-A3557E7D53C2.html

    Hab selber leider keine Uhr mit integrierter HR-Messung um das zu testen. Kommt vielleicht nocht. 😉

  3. hi,
    leider wird aus der hardware beim den gps computern ein geheimnis gemacht z.B. gps chip,prozessor,etc
    d.h. man kann nicht sagen wie die empfangsqualität des gps chip ist z.B. im vergleich mit den handy weil die erzeuger aus welchen gründen auch immer die daten nicht rausrücken,was ich im übrigen als etwas merkwürdig empfinde.
    vielleicht weiss hier jemand mehr?
    lg

  4. Hab mir dem Elemnt Bolt auch geholt. Wirklich ein tolles Gerät. Trotzdem hätte ich da noch den einen oder anderen Wunsch.

    1. Anzeige sämtlicher iPhone-Benachrichtigungen. Leider werden im Moment z.B. noch keine Whatsapp- oder Telegram-Push-Nachrichten angezeigt.

    2. Möglichkeit zum Ändern der LED-Farbe. Das Türkis für die Richtungsänderungs-Anweisungen während der Navigation ist in der Sonne kaum bis gar nicht zu erkennen.

    3. Für die Zukunft fände ich eine Version mit integriertem LED-Scheinwerfer nicht schlecht, der geschwindigkeitsabhängig seine Intensität ändern kann. Zudem sollte ein Rücklicht angeboten werden, dass per BT mit dem Elemnt gekoppelt werden kann.

    4. Outdoor-Modus ohne GPS. Auf diese Weise kann man bei Verwendung eines Speed-Sensors und ggf. weiterer externer BT- und/oder ANT+-Sensoren sehr viel Energie sparen und den Element Bolt deutlich länger nutzen. Auch das WLAN sollte sich separat ein- und ausschalten lassen.

    Gruß,

    Thorsten

  5. Hallo,
    funktioniert der Element Bolt, wenn man ihn eingestellt hat auch ohne smartphone ? so dass ich mein smartphone zuhause lassen kann und trotzdem trittfrequenz, Geschwindigkeit und kraft nutzen kann ?

    lg
    jonas

  6. Hey Jonas,
    ja… fahren kannst du problemlos komplett ohne Smartphone auch mit allen gekoppelten Sensoren. Das Smartphone brauchst du nur für die einmalige Einrichtung und ggfs. für die Synchronisation der Einheiten.
    lg Jan

  7. Hallo,

    könnt ihr mir die frage beantworten ob der Element Bolt am Rennrad sowie am MTB genutzt werden kann?

    Grüße
    Philipp

  8. Hi Philipp, wüsste jetzt nicht was dagegen sprechen sollte? Hast du da irgendwelche konkreten Bedenken? Ich nutze den Bolt zumindest an zwei Bikes. Allerdings kein MTB dabei, aber das sollte ja eigentlich keinen Unterschied machen, oder?
    LG Jan

  9. Hallo Jan,

    danke für die schnelle Nachricht. Konkrete Bedenken habe ich nicht, das ganze wäre auch irgendwie unlogisch.
    Danke und beste Grüße
    Philipp

  10. Hallo Jan (sorry, war so durcheinander^^),
    passt der Bolt auch an eine Garmin-Halterung? Und lassen sich die Aufzeichnungen auch in Polar Flow importieren? Konnte bisher im Netz dazu nichts finden und freue mich über sachdienliche Hinweise!
    Vielen Dank und beste Grüße
    Marc

  11. Hey 😉
    die Wahoo-Halterung ist im Vergleich zur Garmin-Halterung um 90 Grad gedreht. Wenn ich die Baseplate als auch drehe hat es bei mir gepasst. Der „Lock“, also das Einrasten am Ende, ist aber nicht ganz so knackig wie man es vielleicht kennt. Zum Import in Polar Flow kann ich dir nichts sagen, da ich kein Polar Gerät besitzte. Ich nutze aber zum Beispiel nurnoch Strava und Trainingspeaks als zentralen Speicher für meine Aktivitäten, so bin ich komplett unabhängig von den Herstellern.
    LG, Jan

  12. Danke für die schnelle Antwort. Dann schaue ich mir das mit der Halterung mal genauer an, ob ich die irgendwie gedreht bekomme.

  13. Hallo Jan

    kann ich mit dem Bolt auch ohne externe Sensoren fahren und habe dann trotzdem Geschwindigkeitsanzeige +Enfernung über GPS

    Danke und beste Grüße

  14. Hallo Hans,
    na klar kannst auch ganz ohne fahren. Ist ja ein GPS-Gerät – Also Speed, Distanz, etc… ist natürlich immer da.
    LG, Jan

  15. Hallo Jan,
    wie reagiert der Wahoo auf das Verlassen der eingestellen Route/Strecke?
    Navigiert er mich wieder auf die Route oder muss ich das selbst hinbekommen?
    Mit dem MTB fahre ich gerne ‚drauf los‘ und würde doch gerne das gesteckte Ziel der Route erreichen.
    Geht das beim Wahoo? Mein Garmin 520 sagt immer „Wegabweichung“ und navigiert nicht neu…
    Viele Grüße Marc

  16. Hallo Marc,
    der Wahoo macht keine eigene Routenberechnung und somit leider auch kein Rerouting beim Verlassen der Route. Da die Karte auch nicht verschiebbar ist, musst Du das wohl selbst hinbekommen. Allerdings kannst Du jederzeit mit Hilfe des Smartphones über Komoot, Wahoo, rwGPS etc. eine neue Route planen und direkt aufspielen. Desweiteren sind auf der Karte die Wege sehr gut erkennbar, so daß man viel ,frei Schnauze‘ fahren kann und ab irgendeinem Punkt erstellt man sich dann eine Route zum Ziel.
    Die Ablesbarkeit des Displays finde ich absolut genial. Auch die Darstellung der Route kann besser nicht sein.

  17. Hallo Jan ist das Wahoo Element Bolt mit einem HTC Mini Handy kompatibel . Grüße Wilhelm

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