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ASICS Noosa FF im Test – Das Erfolgsmodell komplett überarbeitet

ASICS Noosa FF im Test: Das Erfolgsmodell komplett überarbeitet

Ursprünglich für den Triathlon konzipiert, haben sich die ASICS Noosa Modelle, mit ihren ausgefallen, knalligen Designs, in den letzten Jahren zu einer echten Erfolgsstory gemausert. Nun geht es in die nächste Runde! Vollständig überarbeitet sowohl im Design, als auch von der Technologie her, kommt der neue ASICS Noosa FF. Seit dem ich den Schuh schon Mitte letzten Jahres, damals noch als Prototyp, in den Händen hielt war mir klar: Den will ich testen… und nun durfte ich endlich!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Stillstand ist Rückschritt
01. März 2017 Ironman Triathlon

Zahlen und Daten des ASICS Noosa FF:

  • Testmodell: Herren / Schwarz, Neon
  • Schuhgröße: US 10 (EU 44,5)
  • Sprengung: 10mm
  • Pronation: Neutral
  • Gewicht pro Schuh: 260g ( Größe EU 44,5 )
  • Preis: ca. 150 Euro (eventuell auch günstiger auf Amazon)

Zurückhaltung im Design kennt dieser Schuh nicht!

Die Noosa Modelle standen schon immer für ein außergewöhnliches Design und mit dem neuen Noosa FF setzt ASICS da aus meiner Sicht nochmal einen oben drauf. Etwas weniger „quietschig“, dafür mit noch mehr Style durch starke Kontraste. Ich muss sagen:

Optisch ist der Schuh der Oberknaller!

Nanu…. wo sind die ASICS Tigerstripes? Fehlanzeige! Gibt keine… ganz schön mutig aus Markensicht. Für mich zahlt es sich aus. Der Schuh fällt auf. Direkt beim ersten Lauf mit dem Testmodell an der Playitas Promenade wurde ich auf den Schuh angesprochen: „Wow… what shoe is that? Never seen it, looks awesome“. Kann man so stehen lassen denke ich!

Die Außenseite des Schuhs ziert eine Art angedeuteter Stern in Neon Optik. Die Sohle fällt breiter und optisch Keilförmiger aus, so wie man es eher von aktuellen Sneakern kennt. Verziert ist sie mit einem geprägten „Noosa Tri“ Schriftzug. Im Herzen also auch weiterhin ein Triathlonschuh – Und schaut man weiter erkennt man eingearbeitete Symbole für Schwimmen, Radfahren und Laufen.

ASICS Noosa FF ist im Herzen ein Triathlonschuh
Im Herzen ist der Noosa eben doch ein Triathlonschuh

Wie so oft bekommen die Damen eine etwas buntere Variante spendiert. Das finde ich für die Männerwelt oft etwas schade, denn der Damenschuh kann optisch auch richtig was. Aber lassen wir uns mal überraschen… ich bin mir ganz sicher da wird schnell noch das ein oder andere Design nachgelegt werden! Ein paar größeren Onlineanbieter (z.B. hier bei zalando) haben da nämlich schon weitere Designs im Shop. 😉

Das Design ist genau mein Ding: So geil kann ein Laufschuh aussehen!

Passform und Tragekomfort des ASICS Noosa FF: Was kann das neue Mesh-Obermaterial?

Gut dass ich den Schuh als Erstes in der Wärme von Fuerteventura testen konnte: So merkte ich direkt beim ersten Lauf in der prallen Sonne, wie gut die Belüftung durch das Mesh-Obermaterial funktioniert. Das Gefühl einer angenehmen Brise auf an den Zehen…. genial, vor allem wenn man zuvor schon etliche Stunden in den Radschuhen gesteckt hat.

Generell ist das „Innenmaterial“ wohlig angenehm, was natürlich ebenfalls im Triathlon sehr wichtig ist, da einige Athleten durchaus auch barfuß in den Schuhen laufen werden. Die Innensohle ist leicht, recht dünn, schmieg sich bei mir aber gut an den Fuß an, so hab ich eine schöne, sehr direkte Verbindung zur Sohle und zum Laufuntergrund.

Der ASICS Noosa FF ohne Tigerstripes
Das bequeme und sehr luftige Obermaterial gefällt mir gut

Die Zehenbox ist recht geräumig ausgelegt, zumindest aus meiner subjektiven Sicht. Ich habe allerdings auch einen eher schmalen Fuß. Dennoch mag ich die Luftigkeit vorne, gerade da man bei sehr langen Läufen oder auch beim Ironman mit einer stärkeren Ausdehnung der Füße über die Zeit hinweg rechnen muss.

Einwandfreier Tragekomfort mit einer sehr guten Belüftung

Dämpfung und Laufgefühl: Macht die Flyte Foam Sohle schneller?

Das „FF“ im Namen steht für Flyte Foam, das von ASICS neu entwickelte Dämpfungsmaterial, welches letztes Jahr erstmal im Meta Run und dann in meinem bisherigen Lieblingsschuh, dem DynaFlyte, eingesetzt wurde. Für den Noosa heißt das, dass er eine komplett neue Sohlentechnologie spendiert bekommen hat.

Der ASICS Noosa FF mit Flyte Foam Sohle
10mm Sprengung und eine optisch sehr hohe Sohle

Die Sohle wirkt von außen etwas dicker und höher, vor allem im Vergleich zum Vorgängermodell. Allerdings vermittelt sie trotz dieser Höhe ein gutes Bodengefühl,  sehr ähnlich dem ASICS DynaFlyte, den ich ja bereits lieben gelernt habe. Gerade als Athlet jenseits der 80 Kilogramm Körpergewicht wird man die Sohle zu schätzen wissen. Sie ist optimal gedämpft für sehr lange Belastungen, ist ausgesprochen leicht mit einem direkt Abdruck und guten Bodengefühl. Ebenso wie beim DynaFlyte muss ich sagen: Für mich die beste ASICS Sohle aller Zeiten. Ich hätte eine etwas geringere Sprengung noch besser gefunden, kommt mit den 10mm aber auch bestens zurecht.

Der Noosa FF kann mit seiner Flyte Foam Sohle definitiv richtig schnell

Fazit: Der ASICS Noosa FF wird mich von nun an häufiger begleiten

der ASICS Noosa FF hat es auf Anhieb auf einen geteilten ersten Platz in meiner Schuh Highscore geschafft. Den Platz teilt er sich jetzt mit dem DynaFlyte. Je nach Wettkampf und Bauchgefühl werd ich nun entweder in den Noosa oder DynaFlyte schlüpfen. Sollte es mal kurz und knackig werden, wie zum Beispiel im Intervalltraining, hab ich noch einen anderen Schuh in petto: Da müssen dann Beide das Feld räumen für den neuen, noch leichteren DS Trainer 22 ebenfalls mit neuer Flyte Foam Sohle (Test wird noch folgen). Aber da ich ja grundsätzlich Langdistanz Triathlet bin hat der Noosa FF für meinen Fall deutlich die Nase vorn! Style und Performance passen hier einfach perfekt zusammen. Optisch rangiert er da bei mir zudem noch deutlich vor dem DynaFlyte. Der Noosa FF ist da einfach unkonventioneller und ein echter Hingucker! I like!

Weiterführende Links:

ASICS Noosa FF im Test – Das Erfolgsmodell komplett überarbeitet
Probiert ihn einfach mal an und dreht eine Runde!

9 Kommentare

  1. Hey, ich hab mir den Schuh heute erst besorgt.
    Darauf gekommen bin ich, weil ich durch Zufall im Studio den NoosaFast 2 benutze und damit besser laufe als mit meinen bisherigen Draußen-Laufschuhen.
    Jetzt bin ich aber doch etwas irritiert, da die Sprengung hier höher ist und die tolle Gripsohle vom NoosaFast2 ja auch nicht da ist usw.
    Mal sehen, wie gut dieser Schuh im Vergleich zu dem alten NoosaFast ist. Hoffentlich war die „totale Überarbeitung“ nicht, wie so oft, eine Verschlimmbesserung.
    wie siehst du das?

  2. Hey. Klingt ein bisschen so als wäre für dich eher der GEL-HYPER TRI 3 was. Das ist quasi das Nachfolgemodell vom Noosa Fast. Der Noosa FF ist der Nachfolger vom Noosa Tri und hat daher auch deutlich mehr Dämpfung und Sprengung. Dennoch läuft sich bei mir der FF ausgezeichnet, hängt aber natürlich stark vom eigenen Fuß und Laufstil ab und auch von den Distanzen die man damit bewältigen will.
    LG, Jan

  3. Hey! Erstmal Lob für Deinen tollen Bericht. Habe mir den Schuh als Wettkampfschuh vor Kurzem zugelegt. Meine Frage wäre, ob Du diesen bedenkenlos auch bis zur Marathondistanz empfehlen würdest. Oder ist dieser aus Deiner Sicht doch eher nur für kürzere Distanzen geeignet? Wäre sehr erfreut, hier einen Rat von Dir zu erhalten. Gewichts mäßig liege ich im normalen Bereich, bin also kein leichter Läufer, Geplante Wettkampfzeit 10 km unter 39 min, Marathon 3:10 h. Danke Dir schon mal für Deine Hilfe!

  4. Hi André,
    vielen Dank für die Blumen. 🙂 Also auf welcher Distanz man mit welchem Schuh klarkommt ist natürlich immer ein ganzes Stück weit individuell. Ich selber werden den Schuh auf jeden Fall auch bis zur Marathondistanz tragen, dafür ist er ja auch mit Blick auf den Ironman-Marathon unter anderem konzipiert. Ich denke wer ne 3:10 läuft und Neuralschuhläufer ist sollte prinzipiell keine Schwierigkeiten haben.
    lg Jan

  5. Pingback: ASICS Roadhawk FF im Test: Schnelles Leichtgewicht mit viel Komfort?

  6. Hi Jan,

    ich hab mir den DynaFlyte in Größe 44 geholt. Find den Schuh super, nur etwas „warm“ , weswegen mir der Noosa wegen deines Kommentars zur „Belüftung“ aufgefallen ist.

    Wie ich aus deinen Berichten gesehen habe, läuft du den Noosa in 44,5 und den DynaFlyte in 45.
    Bei Amazon schreiben einige Personen, dass der Noosa kleiner ausfällt, als der DynaFlyte und generell eine Nummer größer bestellt werden sollte
    Kannst du mal deine Einschätzung dazu abgeben? Bei dir verhält es sich ja genau umgekehrt.

  7. Hi Stefan, ja das Modell aus dem Test war eine 44,5. Mittlerweile lauf ich den Noosa aber auch in 45. Bei mir kann ich da jetzt keinen wirklichen Unterschied zum DynaFlyte in der Größe feststellen. Eventuell hat das eher was mit der Breite als der Länge des Schuhs zu tun, so dass er bei einigen „kleiner“ ausfällt… denn ich würde auch sagen, dass er etwas schmaler ist.

  8. Hi,

    Danke für die Antwort.
    Ich war heute im Laufladen.

    Der Noosa FF ist doch ein Stück schmaler und passte mir in 44,5.
    Am Ende ist es aber der Gel DS Trainer 22 geworden.

  9. Hi Jan,
    erst mal danke für Deinen super Bericht!
    Ich überlege zurzeit ob ich mir den Noosa FF als Marathon Schuh zulegen soll.
    Da ich leider einen Knicksenkfuß habe bin ich mir bei der Auswahl noch nicht ganz sicher.
    Ist der Schuh auch für Überpronierer geeignet? Lässt sich die Einlagesohle austauschen?
    lg Nils

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