Nach was suchst du?

Meine Top 5: Was habe ich diese Triathlon Saison gelernt?

Die Saison ist um, zur Zeit wird zwar auch viel gesportelt, aber einfach mal nach Lust und Laune. Dennoch denkt man ja immer mal wieder an die vergangenen Monate zurück und zieht so nach und nach seine Schlüsse und Lehren. Das tolle am Triathlon ist für mich unter anderem, dass der Sport so facettenreich und kleinteilig ist, dass man immer wieder sooooo viele schöne neue Dinge dazu lernt. Sei es über Training, Equipment oder auch einfach die eigenen Vorlieben. Hier fünf Erkenntnisse aus dieser Saison!

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Der Weg zählt!

1. Näää zum Duathlon! Kein Schwimmen, keine Anspannung…

Bevor auf die erste Langdistanz ging stand für mich der Ironman 70.3 Luxembourg auf dem Plan. Dank Hochwasser wurde aus dem Triathlon dann ein Duathlon. Es sollte mein erster Duathlon über werden. Nur mit dem Wegfallen des Schwimmens schwand bei mir auch auf einen Schlag diese gewisse Anspannung, die für mich Triathlon immer wieder so speziell macht. Es hat auch Spaß gemacht… aber ohne Schwimmen fehlt mir einfach dieses Survival-Gefühl.
Daher: Duathlon war nett, aber Triathlon ist mal VIEL geiler!

Unterstütze uns – Unser Shop:

2. Bikefitting ist super, aber die Details muss man selber machen

Anfang der Saison war ich mit meinem neuen Bike wieder bei Komsport in Köln zum Bikefitting. Dort haben mich die Jungs, gerade auf dem neuen Bike, in einer astreine Ausgangsposition gesetzt. So richtig „perfekt“ wurde meine Position auf dem Rad für mich aber erst, indem ich peu a peu über Woche hinweg, immer wieder, in kleinsten Abstufungen, das Finetuning vorgenommen hab. Mal noch etwas den gesamten Oberkörper nach vorne – die Pads noch minimal tiefer – die Extensions leicht nach oben angewinkelt. All diese kleinen Dinge haben am Ende dafür gesorgt, dass ich es liebe mich auf mein Trinity zu setzen und mich richtig, richtig wohl zu fühlen!
Daher: Bikefitting als Basis top! Die Details macht man selber!

3. Die richtige Strecke wählen, du musst!

Es gibt so viele schöne Langdistanzrennen da draußen. Zürich war für mich schon immer eine tolle Stadt mit einem wunderschönen See und idyllischer Natur im Umland. Somit war Zürich meine absolute Wunschlocation für mein zweites Ironman-Rennen. Es war ein tolles Wochenende und eine wunderschöne Strecke. Was ich aber nicht getan hab: Mir vorher Gedanken darüber zu machen, welche Art von Strecke zu mir als überhaupt Athlet passt. Jetzt wird man sagen: Heul nicht, wenn du antrittst musst du abliefern… und damit hat man auch recht. Dennoch war ein Teil meines Fazits zu Zürich, dass ich mir viel zu wenig Gedanken über die Spezifika der der Radstrecke in Zürich gemacht habe und sie wohl innerlich deutlich unterschätzt habe. Das hat mir hinterher auf der Laufstrecke klassisch den Stecker gezogen.
Daher: Das Matching von Athlet zu Strecke muss hinhauen. Heißt aber nicht dass man nur die Strecke anpassen kann. Auch am Athleten muss gearbeitet werden. 

4. Konstanz ist Key! Lerne dich zu zügeln…

Ja… mega abgedroschene Phrase. Dennoch: Auf Langdistanz Nummer Zwei in Köln ging ich auf die Laufstrecke und die Beine konnten und wollten laufen. Verdammt schwer sich in diesem Moment zurück zu halten und nicht einfach laufen zu lassen. Also schön auf die Bremse treten auf der ersten Hälfte des Marathons. Ab da wurde es dann nämlich langsam schwerer und schwerer. Am Ende hat mir die Zurückhaltung am Anfang zu einen super konstanten Marathon verholfen. Ganz ohne Einbruch – ohne Kotzen – ohne Krämpfe. Ein richtig gutes Gefühl, gerade wenn man in den drei vorhergegangenen drei Langdistanzen das alles schon erlebt hat.
Daher: Eine ganz neue Tugend beim Laufen: Die Zurückhaltung! 

5. Mach dein Ding und lass die Anderen labern!

Ja… so ist das manchmal. Man macht Etwas und andere Menschen beurteilen Dies, besonders natürlich wenn man darüber redet und auch schreibt. Uns Triathleten wird ja generell nachgesagt sehr mitteilungsbedürftig zu sein 😉 . Das gehört gerade zum Bloggen einfach dazu und macht auch einen Teil des Reizes aus. Ich kann sagen: Die Unterhaltungen und Diskussionen sind sogar eines der Dinge die mir am meisten Spaß machen an der ganzen Sache, denn so lernt man neue Menschen kennen, setzt sich mit ihnen auseinander und ist am Ende oft selbst klüger geworden.

Dennoch gibt es auch immer wieder spezielle Exemplare, die übers Ziel hinaus schießen, die meinen einen besser beurteilen zu können als man es selbst kann. Dazu reicht ein Blick in die hiesigen Facebook-Gruppen. Wie schnell, langsam, gut oder schlecht man sein müsste, weil…. weil… weil… bla, bla, bla. Es wird oberflächlich geurteilt und im Austeilen von Kritik ist man schnell dabei. Wahrscheinlich aus einer eigenen Unzufriedenheit heraus … ich weiß es nicht. Einfach drüber stehen, ihnen ein Lächeln zurück geben und das eigene Ding durchziehen.

Daher: Verfolgt eure Ziele so wie ihr es mit euch selbst ausgemacht habt. Das rockt und bringt Zufriedenheit!

Unterstütze uns – Unser Shop:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Der Newsletter: "5 Dinge am Dienstag"

So heißt das neue wöchentliche E-Mail-Format für euch. Wir teilen ein Mal die Woche fünf nützliche Tipps und Erfahrungen mit euch. Dazu gibt es auch einen Überblick über alle Artikel der vergangen 7 Tage. Meld dich an und sag uns was du davon hältst:

Unser Newsletter enthält Informationen zu unseren Produkten, Angeboten, Aktionen und unserem Unternehmen. Hinweise zum Datenschutz, Widerruf, Protokollierung sowie der von der Einwilligung umfassten Erfolgsmessung, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Getting Social!

Schau doch auch mal in den Social Networks bei uns vorbei. Wir freuen uns über nerdige Diskussionen und den stetigen Austausch mit euch!