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Backoffice #5 – Basisarbeit

05. Oktober 2020


Backpoffice-Basisarbeit

Die Dynamik der letzten Monate wird gerade spürbar dezenter. War schon ein wilder Ritt, den wir bisher durch das Jahr genommen haben. Jede Aktion hat immer mehr Energie gegeben, als Kraft gekostet. Trotzdem widmen wir uns gerade ein paar Dingen, die durchaus wichtig sind, damit es auch in Zukunft so turbulent weitergehen kann.

Montagmorgen, kurz nach 6:30 Uhr. Im Morgengrauen schieße ich schnurstracks an Nickyboy, der mal wieder vor der Türe auf mich wartet, vorbei. Ein sinnbildliches Manöver, das unsere derzeitige Gemütslage wohl ziemlich passend veranschaulicht. An exakt dieser Stelle habe ich Nick schon hundertfach eingesammelt. Trotzdem lasse ich ihn dieses Mal gedankenverloren stehen. Einmal um den Block, kurz parken, ab zum Bäcker, rein in die Karre und los geht der nächste Trip. Wir sind wieder on the road!

Dieser Wochenstart ist exakt sieben Tage her. Wir hatten uns auf den Weg nach München gemacht. Es lagen viele Stunden auf der Autobahn und jede Menge Meetings im Süden des Landes vor uns. „Hast Du Sportsachen dabei?“, frage ich Nick. „Yes“, grinst er stolz. „Ich habe Laufsachen dabei, richtig Bock auf morning run!“ Es dauert keine zehn Sekunden bis er ernüchtert feststellt: „Fuck, habe die Laufschuhe vergessen.“ Klassiker.

Was erwartet uns in München? Es liegen insgesamt sechs Termine in drei Tagen vor uns. Und hoffentlich zwei Abende in irgendeinem Brauhaus mit zünftigem Essen. Es wird um die Zukunft gehen. Was haben wir mit Pushing Limits und der Triathlon Crew geplant? Welche Aktionen werden wir im nächsten Jahr starten? Wichtige Tage und noch wichtigere Gespräche für uns. Schließlich geht nichts ohne unsere Partner, die uns den Rücken freihalten und es ermöglichen die Plattformen und Channels in diesem Ausmaß zu betreiben und dass wir uns im Triathlonsport austoben können.

Phasenweise Stillstand

Diese Phase gibt es Jahr für Jahr, immer ungefähr zur gleichen Zeit. Zum einen geht es darum, alle zurückliegenden Aktivitäten Revue passieren zu lassen. Was war gut? Was kann weiterentwickelt werden? Gab es Inhalte oder Aktionen, die eher als Rohrkrepierer verbucht werden können? Durch unseren Zusammenschluss haben sich viele neue Stärken – und damit verbunden Chancen und Möglichkeiten – ergeben. Wie wollen wir diese in Zukunft sinnvoll nutzen? Immer mit dem Hintergedanken im Kopf, dass der Tag nur 24 Stunden hat.

Eigentlich sind diese Wochen doppelt wichtig. Denn neben dem angesprochenen Resümee und dem kritischen Umgang mit der eigenen Arbeit und den eigenen Ansprüchen, kommen wir gezwungenermaßen ein bisschen zur Ruhe. Anders geht es eben nicht, schließlich brauchen wir auch den Transfer unserer Learnings, wenn wir einen groben Fahrplan für die Zukunft zimmern.

Dazu gehört unter anderem, dass wir schon im November auf eine neue sportliche Reise aufbrechen und euch mitnehmen, die uns dann Monat für Monat vor neue Challenges stellen wird. Oder dass wir an einer Weiterentwicklung des Pushing Limits Races arbeiten, das nächstes Jahr kommen wird. Gleiches gilt für die Kino-Tour, die wir zwar am liebsten schon diesen November wieder gestartet hätten, nun aber um 12 Monate verschieben müssen. Parallel dazu gehen gerade schon die Drehs für neue Videos von Dr. Zeller für die Triathlon Crew los, Jana und Pia arbeiten mit Hochdruck an der Winter Edition des WTF Kochbuchs, im November befüllen wir den Shop mit neuen Sachen und zusätzlich spinnen wir weiterhin Ideen, was nun in Sachen Printformat passieren soll.

Es bleibt lebendig. Wir haben richtig Bock auf sportliche Abenteuer und endlich wieder das Training zu starten!

Wir hoffen, dass ihr weiterhin jeden Spaß mitmacht und jede noch so ungewöhnliche Aktion verfolgt. Es macht einfach unglaublich viel Laune, wenn wir unsere Ideen und Pläne umsetzen können. Wenn das alles am Ende bei dem ein oder anderen für zusätzliche Motivation sorgt, für Identifikation mit dem Sport und dem entsprechenden Lifestyle hilfreich ist, oder nur damit sich irgendwer mal wieder über irgendwas aufregen kann, dann sind wir auf einem Weg, mit dem wir uns verdammt wohl fühlen.