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Tri Battle Royale: Detailverliebtheit für schnelle Zeit über die Triathlon-Langdistanz

14. Juli 2021



Beim Tri Battle Royale geht es im Duell Jan Frodeno gegen Lionel Sanders darum zu ermitteln, wer aktuell der stärkerer ist. Darüber hinaus möchten beide gerne auch eine schnelle Zeit setzen. In einer Saison mit weniger Rennen und drei Monate vor der Weltmeisterschaft auf Hawaii, bietet das Duell im Allgäu eine Möglichkeit zum Fingerzeig an die Konkurrenz.

Es soll bewusst kein Triathlon unter Laborbedingungen werden, sondern ein “normaler” Wettkampf mit schnellen und fairen Strecken. Das heißt es gibt keine Schrittmacherdienste in einer der drei Disziplinen und die Einhaltung des Regelwerks wird von Kampfrichtern kontrolliert. Dennoch hat sich das Veranstalter-Team beim Streckendesign einiges einfallen lassen.

Die 3,8 km Schwimmen werden über vier Runden im Großen Alpsee absolviert. Um das Tempo hochzuhalten, wurden die Ecken mit jeweils mehreren Bojen abgerundet. Die Radstrecke führt auf eine Wendepunkt-Strecke über die autobahnähnliche B 19. Diese ist für Allgäuer Verhältnisse sehr flach und auch im Laufkurs sind nahezu keine Höhenmeter enthalten über die vier Laufrunden zu bewältigen.

Alles andere als normal

Dass dann aber doch nicht alles “normal” ist beim Tri Battle Royale zeigte sich unter der Woche. Da waren beide Athleten zu einem besonderen Termin geladen. Ganz in der Nähe der B 19 sitzt ein Allgäuer Unternehmen, welches sich auf Action-Sport-Bauwerke spezialisiert hat. Auf den fünf Radrunden werden beide Athleten an der nördlichen Wende, dank einer Steilkurve, nun nicht mehr abbremsen müssen.

Das 75 m lange Holz-Bauwerk, welches die Athleten mit 40 – 50 km/h unter die Räder nehmen, wurde extra für den Tri Battle Royale angefertigt und besteht aus 19.000 Schrauben, 10,5 Kubikmetern Holz, 300 Stunden Bauzeit und wird 4,5m hoch sein. Beim gestrigen Testlauf konnte ein ein Prototyp unter die Lupe genommen werden. Frodeno und Sanders zeigten sich beeindruckt. “Sieht so aus, als würden wir überhaupt nirgendwo langsamer werden müssen” – gab der Kanadier nach seinem Test zu Protokoll.

Doch letzte Gewissheit, wie schnell es werden kann, wird nur der Wettkampf bringen. “Der Kurs ist sehr schnell, aber wie schnell er ist, das werden wir erst am Sonntag sehen.”, so Orga-Chef Felix Rüdiger.

 

10 Kommentare

  1. Hallo ihr zwei,

    hat Jan zwei Speedmax Räder dabei? Auf dem Bild in der Steilkurve hat er die Aero Flaschenhalter im Rahmen und es sieht so aus es ist es nur ein „Hörnchen“ für die Hände.

    Im Post von Jan heute Mittag hat er definitiv Runde Flaschen/Flaschenhalter am Rahmen.

    Könnt ihr dazu was sagen?

    Grüße

  2. Das wird daran liegen, dass es der offizielle Pressetext des Veranstalters ist, der an die Medien herausgegeben wurde 🙂 Grüße, Bocki

  3. Die beiden müssten eher die klassische Allgäu Strecke doppelt fahren um zu zeigen wer der absolute König ist Fläche Strecke ist doch langweilig ebenso beim Laufen 2al den kuhsteig rauf

  4. moinsen , so ganz regelkonform ist das ja nicht mit der steilkurve oder ?? die steilkurve wird als zusätzliches hilfsmittel aufgebaut um eine schnelle wende zu ermöglichen , also ist das für mein verständniss nicht den regeln entsprechend. freue mich aber trotzdem das es das rennen gibt , vote frodo !!!!