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Tamara bloggt: Die Sache mit dem eigenen Körpergewicht

Da bin ich wieder! Die letzten Wochen war ich in meine Bücher vertieft und hatte weder den Kopf für einen neuen Blog, noch für Sport. Zähe Erkältungen haben außerdem immer wieder dafür gesorgt, dass ich sportlich noch nicht so richtig in Fahrt gekommen bin. In Kombination hat all das dazu geführt, dass die Waage im Moment leider mehr anzeigt als mir lieb wäre. Und um dieses Thema soll es in diesem Blog auch gehen…

Tamara Hitz Leben bedeutet Lachen
11. März 2019 Blog Triathlontraining

Als der Lern- und Klausurstress weniger wurde und ich wieder locker ins Training einsteigen wollte, hat mir mein Körper erstmal mit einer Erkältung eine Quittung verpasst. Gut, dann eben wieder kein Sport. Im Dezember hatte ich schon den ersten Versuch gestartet, um ins Training einzusteigen und die Grundlage für die kommende Saison zu legen. Ende des Monats wurde ich jedoch für drei Wochen krank.

Neustart also im Januar. Nach zwei Wochen mit regelmäßigem Training hat sich alles schon wieder einigermaßen nach Sport angefühlt und ich war froh, dass ich mich gefangen hatte und wieder richtig loslegen konnte – aber zu früh gefreut. Wieder kam eine Erkältung dazwischen. Also wieder Pause, wieder Beine stillhalten. Meine Bewegung beschränkte sich also in all den Wochen höchstens mal auf einen Spaziergang, um vom Schreibtisch wegzukommen.

Und nun sind wir beim Thema: Je weniger Sport ich mache, desto mehr Hunger und Lust bekomme ich auf schlechtes bzw. ungesundes Essen.

Ihr könnt euch ja vielleicht schon vorstellen wo das hinführt. Auf Hawaii war ich in der Form meines Lebens. Nicht nur sportlich, sondern auch körperlich und „figurtechnisch“. Das ist ein tolles Gefühl, wenn man auf einmal wieder in Hosen passt, bei denen man lange den Knopf nicht mehr zubekommen hat. Motiviert, aber wohlwissend, dass dies nicht lang anhält, flogen wir nach Hause und ich wollte so lang wie möglich versuchen mit gesundem Essen die Figur einigermaßen zu halten.

Nunja. Bereits nach ein paar Tagen ohne Sport, und im herbstlichen Wetter zuhause, verflog die Motivation und der gute Vorsatz war dahin. Langsam aber stetig, mit jedem Kecks, mit jedem Gummibärchen, mit jeder Balla-Balla-Schlange, näherte ich mich meinem Winterschrank.

Also das ist der Kleiderschrank, der die Klamotten für den Winter bereithielt: Alle Hosen, Pullis und BH’s sind dort mindestens eine Nummer größer als im Sommerschrank.

Im ersten Moment stört es mich. Wenn ich dann aber weiterdenke, dann weiß ich auch, dass ich durch die mehr Substanz durchaus auch Vorteile habe. Zum Beispiel bin ich im Winter weniger anfällig für Krankheiten oder Verletzungen. Ich sehe sogar fürs Training den Vorteil, dass ich vor allem beim Laufen das zusätzliche Gewicht mit mir herumtrage – so etwas wie natürliches Kraftausdauertraining.

Ich weiß nämlich auch, dass ich durch regelmäßiges Training und mit regelmäßigen Intervalleinheiten wieder etwas Gewicht verlieren werde. Auch ganz natürlich. Dafür muss ich mir nicht mordsmäßig einen Kopf machen oder eine Diät starten. Außerdem fühlt es sich für mich so an, dass mit der Bewegung auch mein Körper mehr gesunde Speisen verlangt. Natürlich bekommt er auch immer wieder Kuchen, Schokolade oder Gummibärchen. Aber ich habe nicht mehr so viel Heißhunger und bin nach ein bis zwei kleinen Süßigkeiten einfach zufrieden. Das Einzige, das ich mir am Anfang etwas angewöhnen muss, ist nach dem Abendessen den Nachtisch wegzulassen.

Generell esse ich alles. Also Kohlenhydrate, Gemüse und Fleisch. Im Winter gönne ich mir auch gern einen Nachtisch. Wenn ich diesen weglasse, merke ich ziemlich schnell eine Veränderung in meinem Körper. Was ich tagsüber esse ist eigentlich mehr oder weniger egal. Schon seit mehreren Jahren achte ich darauf – mal mehr, mal weniger – dass ich zwischen den drei Hauptmahlzeiten etwa vier bis sechs Stunden Pause habe. In dieser Zeit esse ich wirklich nichts, GAR NICHTS. Ich trinke dann auch nur Wasser oder schwarzen Kaffee. Mein Fettstoffwechsel wird dadurch nochmal etwas angekurbelt und das hilft, um die überflüssigen Pfunde loszuwerden.

Ich kann natürlich nicht für alle sprechen und sage auch nicht, dass das was ich mache das Beste ist. Aber es funktioniert für mich am besten.

Und so befinde ich mich nun wieder an dem Punkt, so kurz vor dem anstehenden Frühling, an dem ich gerne langsam aber sicher meine „Sommerfigur“ wiederbekommen würde. Damit es etwas einfacher wird bin ich dem Frühling entgegengeflogen – nach Mallorca. Hier soll mein dritter Versuch, um in die Saisonvorbereitung zu starten, beginnen und nun auch durchgezogen werden. Ohne weitere Pausen oder Rückschläge bis die ersten Wettkämpfe im Mai starten.

Die ersten zwei Tage mit schönem einrollen und dem ersten Läufchen sind geschafft. Ja ich habe vielleicht noch nicht meine Wunschfigur. Allerdings freue ich mich einfach wieder darüber, mich bewegen zu können, in der Sonne Sport machen zu dürfen und auch am Buffet den Nachtisch noch nicht auszulassen. Nach dem Trainingslager, wenn ich wieder zuhause bin, habe ich das besser in der Hand und möchte mir im Urlaub selber auch nichts verbieten – dafür ist das Leben viel zu kurz und das Essen viel zu gut.

Was ich euch mit diesem Blog sagen möchte ist, dass ihr mit euch im Reinen sein sollt. Mit euch, mit eurem Körper, mit eurem Umfeld, mit eurer Gesamtsituation. Egal ob mit ein paar Kilo mehr auf den Rippen oder nicht – es geht um das eigene Gefühl und nicht darum, wie euch andere gerne hätten. Falls ihr nach dem Winter auch eure kleinen persönlichen Problemchen mit eurem Körper habt, möchte ich euch noch ein paar Tipps mitgeben, was sich in den letzten Jahren bei mir bewährt hat.

Meine Tipps für ein besseres Essverhalten:

  1. Zähneputzen – Direkt nach dem Essen, hilft mir auf jeden Fall, um die Lust auf Süßes auszubremsen
  2. Apfel mit Zimt – Falls es nicht ohne Nachtisch geht, schneide ich mir gerne mal einen halben Apfel auf und bestreue ihn mit Zimt. Schmeckt gut und ist hilfreich gegen Appetit auf Schoki & Co
  3. Kaugummi – Etwas zum Kauen zu haben mindert bei mir auch das Verlangen nach (meistens unnötigen) Zwischenmahlzeiten

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