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Best of Bocki #29 – Das war Fuerteventura: Driving home for Christmas

Halleluja, geschafft! Heute geht es in den Flieger zurück ins (gar nicht mal so) kalte Deutschland. Hinter mir liegen ein paar schöne Trainingstage, vor mir das Weihnachtsfest im Kreise von Familie und Freunden. Bevor das große Fressen beginnt möchte ich euch natürlich noch von den vergangenen, sonnigen und trainingsreichen Tagen berichten. Der Ausflug auf die Kanareninsel hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten
22. Dezember 2018 Blog Triathlontraining

Kann man beim zweiten Mal schon von Tradition sprechen? Falls nicht, dann möchte ich auf jeden Fall eine daraus machen: Vor Weihnachten ein paar Tage auf Fuerteventura trainieren. 2017 war ich zur gleichen Zeit auf der Insel und dieses Jahr saß ich am 10. Dezember erneut im Flieger gen Sonne. Es sollte sich mal wieder als richtige Entscheidung herausstellen.

Zugegeben, der Trainingsstart nach der langen Off-Season und dem Umzug nach Nürnberg verlief zäh. Zwischen viel Arbeit,einem neuem Umfeld und der neuen Trainingsplanung von den ProAthletes habe ich mich erstmal selbst verloren. Diese Wochen waren spannend und aufregend, es ist definitiv viel Gutes passiert, aber eine Sache hat am Ende doch gelitten: Mein Training. Die Balance, allen Anforderungen zu 100 Prozent gerecht zu werden, ist mir in dieser Zeit nicht gelungen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die Flüge nach Fuerteventura gebucht waren und das Trainingslager näher rückte.

Endlich wieder trainieren ohne nachzudenken oder 100 andere Dinge erledigen zu müssen.

Das ist das Schönste an so einem Trainingslager: Kurze Wege zu den Trainingsstätten, prallgefüllte Buffets zum Frühstück und Abendessen, keine Ablenkung neben dem Training und natürlich das oftmals stabile Wetter mit ganz viel Sonnenschein. Einige von euch kennen diese Vorzüge aus eigener Erfahrung. Aber ich kann euch sagen: Im Dezember ist die Wirkung (sowohl auf die Form, als auch auf die Stimmung) nochmal krasser, als im Frühjahr. Wahrscheinlich liegt es auch am Kontrast zur aktuellen Lage in der Heimat, wo der Winter an die Türe klopft und der Duft von Glühwein durch die Gassen zieht. Aber genug der Philosophie, was habe ich hier getrieben?

Mein Training: Grundsolide

Verglichen zum letzten Jahr bin ich zurzeit deutlich weniger fit und noch lange nicht so in Form, wie damals. Dennoch würde ich sagen, dass ich mich etwas besser fühle. Vor einem Jahr konnte ich aufgrund einer Wadenverletzung im November und Dezember einige Wochen nicht vernünftig laufen. Das ist dieses Jahr anders und ich kann sehr ausgeglichen in allen drei Disziplinen an einer guten Grundlage für die nächste Saison arbeiten. Ich spüre auch einen deutlichen Unterschied zwischen dem Training, das ich bei Faris absolviert habe und dem, was ich nun trainiere. Was es genau ist, das sich da anders anfühlt, kann ich noch nicht sagen. Ich versuche es aber gerade herauszufinden und es an irgendeinem Gradmesser festzumachen. Sobald ich diesen Unterschied konkretisieren kann, werde ich das natürlich machen und euch davon wissen lassen.

Vor Weihnachten nochmal ein bisschen Sonne (und Farbe) getankt …

Insgesamt lief das Training durchaus ruhig und locker ab. Im Schwimmen denke ich besonders gerne an die 5×1000 Meter Einheit zurück, in der Mittagssonne und alleine auf der Bahn. Herrlich. Beim Radfahren gab es oftmals die Ansage, dass ich in den ersten 90 Minuten nur Wasser zu mir nehmen sollte und erst dann mit der Aufnahme von Kohlenhydraten beginnen sollte. Bei den ersten Ausfahrten war das noch eine kleine Herausforderung, aber schon am Ende der ersten Wochen überhaupt kein Problem mehr. Auch die Kraftausdauer-Intervalle, die ich in der ersten und dann nochmal in der zweiten Woche absolvierte, flutschten beim zweiten Mal schon deutlich besser aus den Beinen.

Ich liebe das Gefühl, wenn ich das Training langsam aber sicher wieder spielerischer absolvieren kann.

Ich blicke auch auf einige gute Laufkilometer zurück, die sich so richtig nach „Grundlage schaffen“ angefühlt haben. Für die haargenaue Auswertung ist natürlich der Coach zuständig, aber ich bin auf jeden Fall happy mit dem Trainingslager. Von mir aus kann es jetzt genauso weitergehen. Wann es für mich zum nächsten Mal in die Sonne geht, steht noch nicht ganz genau fest, aber ich halte euch auf dem Laufenden.

Weihnachtsstimmung auf Fuerteventura … schön war’s!

Nun wünsche ich euch allen erstmal schöne Weihnachten. Nutzt die Zeit und lasst Triathlon mal Triathlon sein, genießt ein bisschen Ruhe und tankt Kraft. Das neue Jahr steht in den Startlöchern und wird bestimmt anstrengend genug. Ich freue mich jedenfalls auf ein paar Tage mit meiner Familie und Freunden!

Bis in Kürze, euer Bocki

P.S.: Hier findet ihr noch die grobe Auswertung meines Trainingslagers in Zahlen. Viel Spaß beim auswerten 😉

Für die Zahlenfreaks

  • Trainingstage: 8
  • Entlastungstage: 3
  • Reisetage: 2
  • Trainingsstunden: 50,5
  • Trainingsumfänge
  • Schwimmen:  26,2 Kilometer
  • Radfahren:  707 Kilometer
  • Laufen: 99 Kilometer

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