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Best of Bocki #5 – Dezembertage auf Fuerteventura

Meine Vorweihnachtszeit verlief dieses Jahr eher sportlich: Am 11. Dezember verabschiedete ich mich aus dem verschneiten Allgäu und machte mich auf den Weg Richtung Fuerteventura. Mich erwarteten skurrile Weihnachtsstimmung unter Palmen, jede Menge sonnenreiche Trainingskilometer und neue Bekanntschaften. Ein Erlebnisbericht.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten

Turbulent ist das richtige Wort, um den Start in das Trainingslager auf Fuerteventura zu beschreiben. Vollbepackt stolpere ich ins Appartement, das sich meine Freundin und ich in den kommenden Tagen mit Jonathan Zipf und Franz Löschke teilen werden. „In 20 Minuten is’ Abfahrt,“ lacht mir Franz zur Begrüßung entgegen. Dass ich tatsächlich wenig später mit den beiden deutschen Top-Stars auf dem Rad sitze, hätten sich die beiden wahrscheinlich nicht gedacht.

Nach dem Kickstart sollten die nächsten Tage deutlich unspektakulärer werden. Ich schwamm, radelte und lief. Mal mit Begleitung, mal alleine.

Meine Trainingsbilanz in Zahlen findet ihr weiter unten. Es waren solide Trainingseinheiten, die als erste Basis für die kommende Saison dienen sollen.

Meine Divise: Dienst nach Vorschrift. Und so tat ich Tag ein, Tag aus genau das, was Faris von mir verlangte. Ich trieb Sport.

Während in unserer WG täglich ab 7 Uhr irgendjemand anderes den Trainingstag einläutete, schlief ich aus. Es dauerte nicht lang bis ich dafür die ersten Seitenhiebe kassierte und so begann es: Das große Sprücheklopfen. Johnny, Franz und ich schmissen uns die ganz klugen Kommentare um die Ohren, verkündeten eine Weisheit nach der anderen und ließen keine Gelegenheit aus, um uns gegenseitig alt aussehen zu lassen. Wir hätten jedes Phrasenschwein zum platzen gebracht. Meine Freundin schüttelte nur noch den Kopf.

Mein Trainingstag begann also immer, nach einem guten Frühstück, gegen 9 Uhr und sollte oftmals abends bei Stretching und Blackroll im Kraftraum vor dem Abendessen ein Ende finden.

Die Tage sind wirklich unfassbar schnell vorübergegangen und ich vermute es hängt unter anderem mit diesen Punkten zusammen:

  1. Struktur: Meine Tage nahmen meisten den gleichen Verlauf
  2. Hotelessen: Frühstück und Abendessen in Buffetform
  3. Daher kein: einkaufen, aufräumen, spülen
  4. Infrastruktur: Pool, Kraftraum, Trainingsstrecken vor der Hoteltür
  5. Witterung: sommerliche Temperaturen, trocken
  6. Daher nur: Trikot an, Hose an, los trainieren

Eins noch: Das schönste Bild des Trainingslagers hat sich auf den letzten Kilometern meiner Schlussetappe auf dem Rad in mein Gedächtnis geprägt: Um die 140 Kilometer voll zu machen drehte ich noch eine Runde durch den Ort Gran Tarajal, bevor ich zum Las Playitas Hotel abbog. Ich musste lächeln als ich Girlanden und Lichterketten mit den Lettern „Feliz Navidad“ erkenne, die über die Straße gespannt und an Palmen befestigt wurden. Weihnachten, Palmen und Sonne passt dann irgendwie doch nicht so zusammen.

Für die Zahlenfreaks

  • Trainingstage: 8
  • Entlastungstage: 2
  • Reisetage: 2
  • Trainingsstunden: 47,5
  • Trainingsumfänge
  • Schwimmen: 31,1 Kilometer
  • Radfahren: 770 Kilometer
  • Laufen: 56,5 Kilometer

Ich wünsche euch allen eine erholsame Weihnachtszeit. Lasst es euch gut gehen!

Euer Bocki

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