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Tagebuch: Best of Bocki #14 – Trainingslager Südtirol, check!

Äußerst erschöpft und äußerst zufrieden melde ich Vollzug nach dem Trainingslager in Südtirol. Die vergangene Woche war hart, anspruchsvoll und hat richtig Laune gemacht. Es war so eine Woche, die einen weiterbringt – sportlich, psychisch aber auch menschlich. Meine Erlebnisse, das Training in Zahlen und ein Fazit gibt es jetzt. Viel Spaß!

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten
25. Mai 2018

Ein illustres Trüppchen hatte sich für die Tage in Südtirol angekündigt und sich letzten Freitag im beschaulichen Lana eingefunden. An gleicher Stelle begann vor einem Jahr meine Zusammenarbeit mit Faris und irgendwie war ich gespannt darauf, herauszufinden was sich in diesem Jahr so verändert hat. Dazu aber später mehr.

Trainingsgruppe Südtirol

Aus dem Al-Sultan-Squad war Patrick Lange mit von der Partie, sowie sein Kollege aus dem Team ERDINGER Alkoholfrei Andi Dreitz. Während Patrick und ich oftmals den gleichen Plan verfolgten, absolvierte Andi seinen eigenen Trainingsplan. Wenn es sich aber ergab drehten wir auch mal eine gemeinsame Runde. Allerdings alles sehr ungezwungen und genau so, wie es für jeden am besten passte und am meisten Sinn machte. Dementsprechend entspannt war auch die Stimmung untereinander. Hat Spaß gemacht!

Nachdem am Anreisetag nur ein lockeres Einrollen und ein kurzes Schwimmen auf meinem Plan stand, war schnell Schluss mit Halbgas. Das Ziel des Trainingslagers lag darin möglichst viel Zeit auf dem Rad zu verbringen. Da das Terrain ziemlich anspruchsvoll ist ging es in der Tat hauptsächlich darum Stunden und Höhenmeter zu schrubben. Mit Ausnahme eines Tages, an dem nur geschwommen wurde, saß ich also jeden Tag auf dem Sattel und erfüllte die Aufgaben, die sich Faris hat einfallen lassen.

Südtirol, Du kannst so hässlich sein

Leider meinte es das Wetter nicht allzu gut mit uns. Immer wieder regnete es, die Temperaturen auf den Pässen lag regelmäßig im einstelligen Bereich und rückblickend kann ich sagen – toi, toi, toi – zum Glück ist niemand krank geworden! Südtirol ist unfassbar schön, vor allem zum Trainieren. Wenn sich das Wetter jedoch von seiner fiesen Seite zeigt, dann kann es dort auch richtig hässlich werden.

Aber wie lautete das Mantra in den letzten Tagen so schön: „Das macht uns alle härter.“ So wahr.

Am vorletzten Tag machten wir uns auf den Weg und wollten das Stilfser Joch erklimmen. Nach etwas mehr als 1.000 von knapp 2.000 zu bewältigenden Höhenmetern war jedoch Schluss. Straße gesperrt, wegen Schneeräumung und Straßenarbeiten. Auf die Tour hatte ich mich im Vorfeld besonders gefreut, weil sie letztes Jahr bereits unvergesslich war und der Blick von der Passhöhe zurück auf die Kehren und hinab ins Tal einfach gigantisch ist. Und es wäre ein schöner Vergleich zur Leistung des Vorjahres gewesen. Aber dazu hatte ich dann heute, also am Abreisetag, noch Gelegenheit.

Natürlich passiert am letzten Tag nicht mehr allzu viel. Immerhin stecken schon jede Menge Trainingsstunden in den Beinen und die Arbeit ist getan. Dennoch schlossen wir das Trainingslager mit der gleichen Aufgabe wie im letzten Jahr: Bergzeitfahren am Mendelpass. Ein 14,8 Kilometer langer Anstieg, moderate Steigung und bestens geeignet um sich so richtig schön in die Fresse zu hauen. Letztes Mal brachte ich die Strecke in knapp 44 Minuten und mit 378 Watt im Schnitt hinter mich. Mein Ziel (und meine Hoffnung) war es natürlich, es dieses Mal besser zu machen. Hat geklappt! Nach 41:33 Minuten und mit 393 Watt im Schnitt kam ich oben an. Sehr nice, nun war ich bereit für die Heimfahrt. Nachdem das Radfahren beendet war ging es noch zu einem kurzen Koppellauf und nun sitze ich schon wieder zuhause im Allgäu!

Mein Fazit

Waren super coole Tage in Südtirol! Das Training hat super geklappt und ich bin happy, wie sich Form und Fitness in allen Disziplinen entwickeln. Nächste Woche werde ich euch mal ein paar Tipps zusammenfassen, wie und wo man in Südtirol trainieren kann oder besser gesagt, welche Erfahrungen ich bisher dort gemacht habe. Vielleicht hat der ein oder die andere ja auch mal Lust dort ein paar gute Trainingseinheiten zu bewältigen. Denn das macht uns alle härter!

Bis in Kürze, euer Bocki

Das Südtirol-Trainingslager in Zahlen

  • Trainingstage: 6
  • Entlastungstage: 1
  • Reisetage: 2
  • Trainingsstunden: 31,5
  • Trainingsumfänge
  • Schwimmen: 10,3 Kilometer
  • Radfahren: 668 Kilometer / ca. 15.000 Höhenmeter
  • Laufen: 54 Kilometer

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