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Hoka One One Rocket X im Test

05. Februar 2021


Ein Portrait des Laufschuhs Hoka One One Rocket X getragen von einem Läufer

Beim Hoka One One Rocket X handelt es sich um ein neues Modell der Kategorie Carbon von Hoka One One. Konzipiert ist der Laufschuh für die flotten Läufe und Wettkämpfe. Wie er sich läuft und worin er sich vom Carbon X unterscheidet, das habe ich den letzten Wochen ausführlich getestet.

Über den Hoka One One Rocket X

Hoka lässt in seiner Beschreibung kein Superlativ aus. Er ist aktuell der leichteste Hoka Laufschuh  und hat durch seinen Aufbau den totalen Fokus auf Geschwindigkeit. Im Line-Up ist es nun bereits das dritte Carbon Modell, neben dem Carbon X und Carbon Rocket. Bei der Entwicklung wurde versucht an allen Ecken Gewicht zu sparen, um den optimalen Partner für den Wettkampftag zu kreieren.

Hoka One One Rocket X

Komfort und Passform 

Im Upper verwendet Hoka One One ein äußerst atmungsaktives Mesh, welches sich sehr gut um den Fuß schmiegt. Für den Halt sorgt eine dezente Fersenkappe, die in Verbindung mit der Upper-Konstruktion eine sichere Passform liefert. Dabei bekommt man mehr Freiheiten im Vergleich zum Carbon X, es ist gefühlt überall etwas weniger Material verarbeitet. Dennoch bleibt eine bequeme Passform erhalten, was man nicht über jeden Laufschuh für den Wettkampf sagen kann. Da es sich um ein Unisex-Modell handelt, können Männer bei der Größe gern eine Nummer größer probieren. Im Carbon X habe ich eine US 12,5, im Carbon Rocket X passt mir die US 13 optimal. Allgemein finde ich die Passform einen Ticken schmaler.

Hoka One One Rocket X

Dämpfung und Grip

Bei der Mittelsohlen-Konstruktion bleibt sich Hoka One One treu und setzt wieder auf die Early Meta-Rocker Technologie. Dies sorgt für das bekannte antreibende Laufgefühl. In der Mittelsohle sitzt ein CMEVA-Schaumstoff, welcher in Verbindung mit der Carbonfserplatte für einen flotten Antrieb sorgt. Der Form kommt auch beim Clifton Edge zum Einsatz. Unter dem Aspekt der Gewichtseinsparung hat Hoka auf den Spoiler an der Ferse verzichtet. Die Außensohle besteht aus drei Teilen: eine größeres Element unter dem Vorfuß und zwei kleine Elemente an den Außenseiten unter der Ferse. An trockenen Tagen kommt man damit nicht ins Rutschen, was auch auf nassen Untergründen über den Vor- und Mittelfuß so bleibt. Jedoch bieten die freien Bereiche der Außensohle auf rutschigen Untergründen weniger Stabilität.

Hoka One One Rocket X

Auf der Straße

So wie es Hoka One One vorsieht, ging ich mit dem Rocket X die HIT Einheiten an. Dabei waren kurze und lange Distanzen im hohen Tempo dabei. Schon beim Warm Up spürte ich den Antrieb des Rocket X. Dafür sorgt die gute Mischung des Laufschuhs, alles wirkt sehr harmonisch abgestimmt. Das Laufgefühl ist dabei nicht komplett weich, wie es vergleichbare Modelle auf dem Markt bieten. Somit gibt es einen guten Mix aus Feedback vom Untergrund und Komfort. Gerade wenn ich über den Vorfuß lief, ging der Rocket X richtig ab. Besonders gut gefällt mir die bleibende Bewegungsfreiheit im Vorfuß. Der Untergrund sollte im besten Fall flach und asphaltiert sein, denn genau dann spielt der Schuh seine Stärken aus.

Zahlen und Daten zum Hoka One One Rocket X:

  • Gewicht: ca. 210g (Herrenschuhgröße 42)
  • Sprengung: 5 mm
  • Kategorie: Neutral
  • Preis: 160€
  • Einsatz: HIT, Wettkampf

Hoka One One Rocket X

Fazit

Mit dem Rocket X hat Hoka einen sehr guten Carbon Racer präsentiert. Der Laufschuh macht ab dem ersten Schritt ein äußerst stimmiges Laufgefühl. Alles sitzt an der richtigen Stelle und trotz der Leichtigkeit muss man beim Tragegefühl keine Einbußen in Kauf nehmen. Für mich ist er eine ideale Option für Wettkämpfe bis hin zum Halbmarathon, aber für leichte Läufer mit einer guten Lauftechnik sich auch für die Marathon Distanz. Im Vergleich zum Carbon X geht er noch etwas mehr ab und liefert mehr Freiheiten beim Laufen. Dafür bleibt der Carbon X die stabilere Option unter den Laufschuhen mit Carbon.


Hoka One One hat den Hoka One One Rocket X kostenfrei zur Verfügung gestellt, dies hatte keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.