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Challenge Gran Canaria: Der Schauplatz für den Showdown

21. April 2021


Challenge Gran Canaria Triathlon Strecke

Die Challenge Gran Canaria ist nicht neu im Veranstaltungskalender. Dennoch war das Interesse an dem Rennen über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen noch nie so groß wie dieses Mal. Was erwartet die Athleten und worauf dürfen sich die Fans freuen? Willkommen in der Race Week!

Dass die Mitteldistanz auf den Kanaren mal derart in den Fokus der Triathlonszene gerät, hätte wohl kaum jemand erwartet. Wenn am Samstag um 8:00 Uhr der Startschuss am Anfi Beach fällt, blickt die Triathlonwelt auf die Challenge Gran Canaria. Und auch wir sind heiß! Deswegen drehen wir den Gashahn auf, versorgen euch nicht nur mit Vorberichten, Profi-Interviews und der Pushing Limits Show am Donnerstag und Freitag Abend, sondern auch mit einer großen Race Coverage, die schon am Sonntag für euch online gehen soll.

Challenge Gran Canaria: Hartes Pflaster

Was ist das eigentlich für ein Rennen, auf das die Triathlonszene da gerade hin fiebert? Beim Blick auf die Strecken wird schnell klar, dass es alles andere als eintönig werden dürfte. Vor allem das Radfahren ist mit 1.400 Höhenmetern eine Variable, die im Kampf um den Sieg zwischen Frodeno, Lange, Nordèn, Spirig & Co. durchaus eine entscheidende Rolle spielen könnte – zum Favoritencheck kommen wir später in weiteren Beiträgen. Bleiben wir jetzt erstmal beim Rennen an sich.

1.900 Meter Schwimmen im Meer

Das Schwimmen in der Bucht Punta De La Vega dürfte nicht viel mehr als das Warm-Up für einen wirklich anspruchsvollen Tag werden. Denn erst nach den 1,9 Schwimmkilometern, die über zwei Runden absolviert werden,  geht der Spaß so richtig los. Der Weg in die Wechselzone erscheint laut Lageplan kurz, dementsprechend schnell dürften die Athleten nach dem Schwimmen auf ihren Rädern sitzen. Und dann wird’s hässlich.

90 Kilometer Radfahren an der Drückerküste

Es gibt nicht viele Rennen, die eine Radstrecke mit 1.400 Höhenmetern vorweisen können – schon gar nicht, wenn der Kurs nur 90 Kilometer lang ist. Am Samstag geht es vier Mal über die Wendepunktstrecke von Anfi del Mar entlang der Küste nach Taurito und zurück. Für die Athleten bedeutet das – neben dem anspruchsvollen Profil – ständigen Blickkontakt zur Konkurrenz. Wer liegt wo? Wer kommt näher? Wer verliert an Boden? Je nach Konstellation kann das für zusätzliche Motivationsschübe oder ernüchternde Dämpfer sorgen.

Die rund 350 Höhenmeter je Runde fügen sich zu einem unrhythmischen, unangenehmen und schwer einzuschätzenden Kurs zusammen. Gerade weil es so schwer ist, ein klares Bild von der Radstrecke zu bekommen, sind wir extrem gespannt auf den Streckencheck, den wir für Donnerstag geplant haben. Begleitet werden wir dann auch von Profiathletin Caro Lehrieder, die zwar nicht startet, aber zurzeit auf der Insel trainiert und aus Athletensicht unsere Eindrücke ergänzen kann. Den Streckencheck könnt ihr euch dann Donnerstagabend in der Pushing Limits Show auf unserem YouTube-Channel reinziehen.

21,1 Kilometer Laufen als Grande Finale

Der abschließende Halbmarathon verteilt sich ebenfalls über vier Runden und größtenteils entlang der Promenade des Anfi Beachs. Aus der Streckenübersicht des Veranstalters geht noch nicht ganz eindeutig hervor, wie viele 180 Grad-Wendepunkte pro Runde genommen werden müssen – es sind jedoch mindestens drei. In Summe wären das also wenigstens 12 Wenden, die den Laufrhythmus unterbrechen. An jedem Wendepunkt müssen die Athleten das Tempo herunterbremsen und danach wieder antreten, um auf Geschwindigkeit zu kommen. Ein zäher Prozess, der zusätzlich Kraft kosten kann.

Ihr seht: Es lässt sich Vieles von Streckenplänen ablesen. Für die wirklich spannenden und verlässlichen Insights sowie Eindrücke für eine finale Einschätzung, fehlt allerdings ein kleines Quentchen. Dementsprechend genau werden wir die Inspektion der Schwimm-. Rad- und Laufstrecke am Donnerstag nehmen und euch die Kniffe und wichtigen Stellen in der Pushing Limits Show zeigen und erklären!

Pushing Limits Show, Profi-Interviews und große Race Coverage auf YouTube

Wie gesagt, wir nehmen euch mit auf die Insel! Wenn ihr nichts verpassen wollt, dann schaut gerne direkt bei YouTube auf unserem Kanal vorbei. Am Donnerstagabend geht die erste Show aus Gran Canaria online, Freitag folgen tagsüber jede Menge Profi-Interviews bevor abends die zweite Show folgt. Am Samstag fangen wir nach dem Rennen Profi-Stimmen ein, die wir umgehend raushauen. Und am Sonntag – so der Plan – geht die große Race Coverage mit allen Highlights online.

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