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Super Sport-Sonntag: Das Briefing für Triathlon- & Ausdauersport-Fans

19. April 2021


Triathlon Briefing

Wo fängt man bei einem Wochenende an, das bis obenhin mit interessanten Ereignissen im Triathlon, Marathon, Radsport und Schwimmen gespickt war? Wir bringen Ordnung ins Chaos und werfen den Blick auf die wichtigsten Fakten. Hier kommt das Montags Briefing.

Ironman 70.3 Florida: Dreitz wird Dritter

Lange sah es sogar nach einem Sieg für Andi Dreitz aus. Nur eine Woche nach seinem 5. Platz beim Ironman 70.3 in Texas, schafft er beim Ironman 70.3 Florida den Sprung aufs Podium und wird hinter Bart Aernouts (BEL) und Matt Hanson (USA) Dritter. Wie spannend es zuging, zeigt der Blick auf den Rennverlauf.

Schon früh übernahm Andi beim Radfahren die Führung und konnte sich gemeinsam mit dem Dänen Magnus Ditlev vom Rest des Feldes absetzen. Auf der Laufstrecke legte Andi dann Sekunde um Sekunde zwischen sich und seinen Wegbegleiter. Erst nach etwas mehr als 17 Kilometern folgte die Wachablösung durch Bart Aernouts. Noch später, erst bei Kilometer 20, schob sich auch noch Matt Hanson vorbei und verwies Andi auf den 3. Platz.

Top 3, Männer | Ironman 70.3 Florida

  1. Bart Aernouts (BEL) – 3:47:42 Stunden
  2. Matt Hanson (USA) – 3:48:20 Stunden
  3. Andi Dreitz (GER) – 3:49:04 Stunden

> Hier geht es zu den kompletten Ergebnissen des Männerrennens

Im Rennen der Frauen war keine deutsche Athletin am Start. Es gewann Emma Pallant aus Großbritannien vor Lesley Smith und Heather Jackson (beide USA).

Top 3, Frauen | Ironman 70.3 Florida

  1. Emma Pallant (GBR) – 4:18:48 Stunden
  2. Lesley Smith (USA) – 4:23:05 Stunden
  3. Heather Jackson (USA) – 4:27:42 Stunden

> Hier geht es zu den kompletten Ergebnissen des Frauenrennens

Elite-Marathon Enschede: Deutsche Frauen stehlen Kipchoge die Show

NN Marathon Enschede Katharina Steinbruck
Die stolze Siegerin Katharina Steinruck vor (Mitte) feiert vor Sara Mareira (POR) und Rabea Schöneborn (rechts). Foto: Veranstalter

Mit einem ebenso spannenden wie hochklassigen Kampf um die Olympiaplätze haben die deutschen Frauen beim NN Mission Marathon in Enschede aufhorchen lassen. In einer neuer Bestzeit von 2:25:59 Stunden entschied Katharina Steinruck das Frauenrennen für sich und darf nun als Zweite der deutschen Rangliste mit Olympia planen.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte hingegen Rabea Schöneborn: Aus der zweiten Gruppe immer weiter nach vorne kämpfend, überquerte Schöneborn den Zielstrich am Ende in neuer persönlicher Bestzeit von 2:27:03 Stunden auf dem dritten Gesamtrang – verpasst mit dieser Zeit allerdings den dritten und entscheidenden Platz im deutschen Olympia-Ranking um denkbar knappe 7 Sekunden. Das Top-Ergebnis für Deutschland rundete Laura Hottenrot ab, die mit vollem Risiko lange in der Spitzengruppe mitlief und trotz des hohen Anfangstempos ebenfalls in neuer persönlicher Bestzeit von 2:28:02  Stunden die Olympianorm unterbot.

Während Eliud Kipchoge, ohne namhafte Konkurrenz, das Männerrennen in 2:04:30 Stunden für sich entschied, lief auch der einzige deutsche Starter, Tom Gröschel, in 2:12:45 Stunden persönliche Bestzeit. Trotz der Steigerung blieb er damit 1:15 Minuten über der geforderten Olympianorm von 2:11:30 Stunden.

Kein Olympia für Lucy Charles-Barclay

Von Vielen wurde Lucy Charles-Barclay’s Start bei den British Swimming Trials als Marketing Gag verschrien, bevor sie überhaupt die Chance hatte, Leistung zu zeigen. Bei der Olympia-Abtestung des britischen Schwimmverbands trat Charles-Barclay über 1.500 Meter Freistil an. Zwar verfehlte sie mit ihrer Zeit von 16:46,26 Minuten deutlich die Normzeit von 16:04,14 Minuten, wurde aber nur wenige Sekunden hinter der Siegerin Leah Crisp Zweite. Ein Marketing Gag sieht anders aus. Hut ab!

Schwimmen British Trails 1500 Lucy Charles-Barclay

Martin Schulz gewinnt Para-Triathlon bei den Arena Games

Die Arena Games der Super League Triathlon wurden gestern auch im Para-Triathlon ausgetragen. Aus deutscher Sicht gab es Grund zum Jubeln: Martin Schulz, Sieger der Paralympischen Spiele von Rio 2016, setzte sich gegen Jairo Ruiz Lopez (ESP) und Antoine Besse (FRA) durch. Tom Meixelsberger wurde Vierter. Übrigens: Sollte es bei der Saisonplanung bleiben, dann sehen wir Martin spätestens bei den Spielen von Tokyo wieder. Den Race Report zum Profi-Rennen findet ihr hier.

Amstel Gold Race entscheidet sich im spannenden Foto-Finish

Nicht nur Radsportliebhaber dürften bei dieser Zielankunft ein paar Freudentränen verdrückt haben: Nur ein Hauch lag am Ende des legendären Amstel Gold Race in der Nähe von Maastricht zwischen dem Sieger Wout Van Aert vom Team Jumbo-Visma und Thomas Pidcock von den Ineos Grenadiers – das Zielfoto musste entscheiden. Auch Maximilian Schachmann (Team Bora-Hansgrohe) war beim Zielsprint dabei, konnte allerdings kein Wörtchen bei der Vergabe um den Sieg mitreden.

Aufgrund von Corona musste das Rennen auf einer 17 Kilometer langen Runde ausgetragen werden. Insgesamt standen 12 Runden und eine finale Schleife auf dem Programm, sodass am Ende 218 Kilometer zusammen kamen.

Wenn ihr die letzten 2:30 Minuten des Rennens nochmal sehen wollt, gibt es hier den Eurosport-Clip (ihr müsst nur am Anfang die 30 Sekunden Werbung überstehen):

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Top-Ergebnisse im Leistungstest über 800 Meter Schwimmen & 5 Kilometer Laufen

Einen Instagram-Fund gab es am Samstag: Der bayerische Triathlonverband organisierte in Nürnberg einen Leistungstest für seine Kaderathleten. Es mussten zuerst 800 Meter geschwommen werden, bevor nach einer Pause 5.000 Meter auf der Bahn gelaufen werden musste. Offensichtlich eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag, denn die Athleten und Athletinnen ließen es krachen!

Beeindruckend vor allem die Leistung von Max Sperl: Nach 8:58 Minuten hatte er das Schwimmen hinter sich. Die 5.000 Meter lief er in sagenhaften 14:28 Minuten. Sein Trainingsbuddy Simon Henseleit benötigte 9:08 Minuten im Wasser und 14:39 Minuten beim Laufen. Anabell Knoll war mit 9:55 Minuten und 16:28 Minuten in der weiblichen Konkurrenz die Tagesschnellste. In der Wertung Jugend A/Junioren waren Valentin Krems (9:21 Minuten / 15:41 Minuten) und Franca Henseleit (9:52 Minuten / 17:52 Minuten) nicht zu schlagen.

3 Kommentare

  1. Moin, es gab noch die Olympischen Trials im Schwimmen in Berlin, wo auf 1500m eine Weltjahresbestleistung mit 14:36,45 von Florian Wellbrock geschwommen wurde. Ist glaube ich auch erwähnenswert. Grüße Thomas

  2. Danke für die gute Zusammenfassung. Da war doch noch das ein oder andere dabei, was ich nicht mitbekommen hatte 😉