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Speed, Dynamik und Komfort: Die Laufschuhe von 361° im Test

Bereits seit einigen Monaten laufe ich die Schuhe der – im deutschsprachigen Raum – noch nicht so bekannten Marke 361°. Als ich das erste Mal von „Three Sixty One“ hörte, musste ich mich auch erstmal schlau machen. Was ich herausgefunden habe, welche Schuhe mich mittlerweile im Training begleiten und wie ich die unterschiedlichen Modelle verwende, erfahrt ihr jetzt im Blog.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten
13. August 2018

Ich war erstaunt, was sich hinter diesen drei Zahlen verbirgt: 361° ist eines der größten Sportunternehmen Chinas, das unter anderem offizieller Ausrüster der olympischen und paralympischen Sommerspiele 2016 in Rio gewesen ist. Stimmt! Daher kam mir das Logo auch so bekannt vor.

Dennoch: Die Laufschuhe und Sportbekleidung von 361° waren gänzlich neu für mich. Als sich mein Kontakt und Austausch mit den Verantwortlichen für den deutschsprachigen Markt – der über Nis zustande kam – intensivierte, wollte ich mir zu allererst ein Bild über Qualität und Funktionalität der Produkte machen.

Einblick in meinen Laufschuh-Schrank

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Foto: Dominik Berchthold / www.dberchtold.com

Zwischen diesem ersten Eindruck und heute liegen gut 1.000 Lauf-Kilometer, die ich mit den Schuhen von 361° absolviert habe. Auf der Straße. Auf der Bahn. Über Stock und Stein. Die angebotene Produktpalette ist ziemlich breit gefächert, ich persönlich war vor allen mit diesen neutralen Laufschuh-Modellen unterwegs:

  • SPIRE 3
  • MERAKI
  • STRATOMIC
  • KGM2 2
  • CHASER 2
  • FEISU (noch ganz frisch, aber schon ordentlich auf der Bahn in die Mangel genommen)

Die unterschiedlichen Modelle haben natürlich auch unterschiedliche Zwecke erfüllt. Bei langen, ruhigen Läufen nutze ich gerne Schuhe mit hohem Komfort und einer guten Dämpfung. Bei Koppeltraining oder Trainingseinheiten, bei denen ich auch mal in Wettkampf-Tempo unterwegs bin, trage ich meistens etwas leichtere Schuhe, die mir aber immer noch eine gewisse Stabilität bieten. Bei „richtigen“ Tempoläufen oder Bahntraining kommen Schuhe zum Einsatz, die besonders leicht sind und eine flache Sohle besitzen, um einen möglichst direkten Bodenkontakt zu haben. Und natürlich darf der gute alte Wettkampf-Schuh auch nicht fehlen.

Der Wohlfühl-Schuh: SPIRE 3

Ihr kennt diese Läufe: gemütliches Tempo, etwas längere Strecke, einfach laufen. Für diesen Zweck ist der SPIRE 3 optimal – zumindest für mich. Ich trage ihn gerne bei „normalen“ Trainingsläufen im Grundlagenbereich. Vor allem morgens, wenn ich nach dem Aufstehen noch nicht so ganz frische Füße und Beine habe, oder abends nach einem langen Tag gefällt mir der maximale Komfort und die ordentliche Dämpfung besonders gut.

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Foto: Dominik Berchthold / www.dberchtold.com

Mit 295 Gramm gehört er zwar in die obere Gewichtsklasse von Laufschuhen, aber es steckt halt auch jede Menge drin. Preislich liegt der SPIRE 3 mit 159,99 Euro am unteren Ende des oberen Preissegments.

Der Meter-Macher: MERAKI

Eine hervorragende Alternative zum SPIRE 3 ist der MERAKI. Die Eigenschaften ähneln sich sehr und somit habe ich ihn auch entsprechend eingesetzt. Der MERAKI wiegt 289 Gramm, ist also ebenfalls ein Schuh, der entsprechend komfortabel gebaut ist. Preislich liegt der Schuh mit 134,99 Euro jedoch deutlich im Mittelfeld, schaut man auf die Preise am Laufschuh-Markt.

Der Kilometerfresser: STRATOMIC

Meine richtig langen Läufe, also 90 Minuten oder länger, absolviere ich im STRATOMIC. In meinen Augen ein richtig guter, klassischer Laufschuh ohne viel Schnick-Schnack – kein Mode-Laufschuh, sondern ein Trainingsgerät. Und das gefällt mir! Für meine Verhältnisse bietet er einen guten Mix aus Stabilität, Komfort und Dynamik. Exakt die Eigenschaften, die ich von einem Laufschuh erwarte, der mich im Training 18, 20 oder noch mehr Kilometer tragen soll. Mit einem Preis von 149,99 Euro ordnet sich der STRATOMIC im – mittlerweile gängigen – Preisgefüge für Laufschuhe aus der Kategorie „Trainingsschuh“ ein.

Die Allzweckwaffe: KGM2 2

Mein Lieblingsschuh von 361°! Am liebsten würde ich jeden Lauf im KGM2 2 absolvieren, allerdings bewahre ich ihn mir für „besondere“ Momente. Flotte Koppelläufe, Tempowechselläufe auf der Straße, beim Challenge Roth war er mein Wettkampf-Schuh für den Marathon. Für 119,99 Euro bekommt man einen 232 Gramm leichten Laufschuh, den ich für absolut empfehlenswert halte. Für schwerere Athleten finde ich ihn sogar optimal für den Wettkampf-Einsatz auf kürzeren Distanzen, da die Sohle immer noch ein gewisses Maß an Stabilität und Dämpfung bietet.

Der Halbmarathoni: CHASER 2

Ein super komfortabler Laufschuh, der sich ein bisschen so anfühlt wie eine zweite Socke: Der CHASER 2. Grund für die „Gemütlichkeit“ ist das nahtlose Obermaterial, das sich tatsächlich sehr angenehm an den Fuß anschmiegt. Sicherlich ein flotter Schuh für den Wettkampf, der auch problemlos barfuß getragen werden kann (natürlich individuell unterschiedlich, aber ich hatte bisher keine Probleme!).

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Foto: Dominik Berchthold / www.dberchtold.com

Ich hatte ihn mittlerweile auf der Sprint-, Kurz und Mittel-Distanz an den Füßen, trage ihn aber auch bei schnellen Trainingseinheiten auf der Bahn und bin mega happy! Den Preis von 109,99 Euro finde ich absolut fair und mit Blick auf Qualität und Verarbeitung des Schuhs fast etwas überraschend niedrig.

Die Rennschlappen: 361-FEISU

Wenn der Schuh an den Füßen sitzt steht eins fest: Jetzt wird’s schnell! Das offizielle Gewicht liegt bei 201 Gramm. Ich habe meinen 361-FEISU aber etwas getunt und die Schnürsenkel abgeschnitten – jetzt wiegt er unter 200 Gramm … ein bisschen Spaß muss sein und mir macht das Rennen mit so einem Leichtgewicht einfach mega viel Laune!

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Der 361-FEISU ist noch relativ neu im Programm und konnte ich ihn bisher nur bei einigen Testläufen im Training tragen. Er wird aber definitiv mein neuer Begleiter für alle Triathlon-Rennen bis zur Mittel-Distanz. Die Schlappen kosten 109,99 Euro und sind meiner Meinung nach jeden Euro wert. Ein echter Spaß-und-Baller-Schuh!

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