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Challenge Riccione: (K)ein Rennen wie jedes andere für Kienle & Co.?

05. Mai 2021


Challenge Riccione Triathlon

Es geht Schlag auf Schlag weiter mit Triathlon! Nachdem bei der Challenge Gran Canaria vor zwei Wochen bereits der erste große Machtkampf auf europäischen Boden seit langer Zeit ausgetragen wurde und beim Ironman 70.3 St. George die internationale Elite nachgelegt hat, kündigt sich bei der Challenge Riccione bereits das nächste Highlight für kommenden Sonntag an. Was erwartet uns dort?

Spoileralarm: Wir fahren hin! Wenn am Sonntag bei der Challenge Riccione Sebastian Kienle und Co. ins Rennen ziehen, dann werden wir wieder für euch vor Ort sein. Mit Kamera, Mikros und jeder Menge Bock auf Triathlon Action. Aktuelles Programm fürs Wochenende auf dem Pushing Limits YouTube-Channel: Samstagabend kommen die Pre Race-Interviews mit den deutschen Top-Athleten, Sonntag gibt es die Interviews von der Finishline und am Montag geht das nächste Race Coverage Video für euch online. Verdammt nochmal, sind wir heiß drauf!

Also bevor wir morgen den Vorbericht zur Challenge Riccione veröffentlichen, schauen wir erstmal wieder auf die Location. Was erwartet die Athleten? Wie sind die Strecken und was die Tücken der 1.900 Meter Schwimmen, 92 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen?

Alle Infos zur Challenge Riccione auf einen Blick

  • Datum: Sonntag, 9. Mai 2021
  • Startzeit: 9:30 Uhr
  • Distanzen: 1.900 Meter Schwimmen / 92 Kilometer Radfahren / 21,1 Kilometer Laufen
  • Top-Athleten: Sebastian Kienle, Andi Böcherer, Frederic Funk, Pieter Heemeryck (BEL), Pablo Dapena (ESP),  Ruedi Wild (SUI), Thomas Davis (GBR), Giulio Molinari (ITA), Sarissa De Vries (NED), Carolin Lehrieder, Laura Zimmermann, Lena Berlinger, Alexandra Tondeur (BEL), Marta Bernardi (ITA) und viele mehr

Challenge Riccione: Typisch italienisch

Nach den beiden Austragungen 2018 und 2019 findet die Challenge Riccione dieses Jahr zum dritten Mal statt. Beim Vorläufer – der Challenge Rimini – hatten sich zuvor bereits Athleten wie Chris McCormack in die Siegerliste eingetragen. Bei den Männern werden die beiden Riccione-Sieger Giulio Molinari und Mattia Ceccarelli ebenso am Start stehen, wie der zweimalige Zweite Thomas Steger aus Österreich und der zweimalige Dritte Frederic Funk. Bei den Frauen wird es keine Wiederholungstäter geben, die bereits auf dem Podium der Challenge Riccione standen. Aber zu den Favoriten dann morgen mehr!

1.900 Meter Schwimmen in der Adria

Zwar werden für Sonntag Sonne und 20 Grad erwartete, beste Bedingungen also, beim Schwimmen dürfte es jedoch noch kalt werden. Aktuell beträgt die Wassertemperatur der Adria rund 15 Grad – eine kritische Grenze, die unter Umständen zu Anpassungen der Schwimmdistanz führen könnte. Lassen wir uns überraschen. Sollte alles nach Plan ablaufen, dann werden 1.900 Meter auf einer L-förmigen Strecke geschwommen: 200 Meter gerade hinaus aufs offene Meer, 90 Grad links um eine Boje, 600 Meter geradeaus, 90 Grad rechts um die nächste Boje, ein weiterer 90 Grad Rechtsturn erfolgt 100 Meter später, bevor es auf die mit 700 Meter längste Gerade geht, an der finalen Boje müssen die Athleten wieder rechts und von dort 300 Meter zurück an Land schwimmen. Klingt etwas wirr, ist aber total simpel.

92 Kilometer Radfahren auf den Spuren des Giro d’Italia

Die Straßen der Emilia-Romagna haben ihre Tücken, die Beschaffenheit ist nicht einfach und trotz augenscheinlich wenig anspruchsvollem Profil, rollt es auf dem Asphalt des italienischen Hinterlands nie so richtig. Die Strecke der Challenge Riccione ist also wie gemacht für starke Radfahrer und umso schwieriger, wenn der nötige Druck auf dem Pedal fehlt.

Schauen wir uns die Streckenführung etwas genauer an: Die ersten Kilometer verlaufen flach entlang der Küste Richtung Rimini, bevor sich die Athleten vom Meer verabschieden müssen und sich auf den Weg ins Landesinnere machen. Der erste Teil der Radstrecke führt als 10 Kilometer langer Zubringer auf eine zwei Mal zu absolvierende 36 Kilometer Runde. Radsportfans dürften Teile dieser Runde kennen: Hier wurde das Zeitfahren des Giro d’Italia 2019 von Riccione nach San Marino ausgetragen. Die Runde ist gespickt mit einem lang gezogenen, moderaten Anstieg sowie zwei kurzen, aber heftigen Rampen mit bis zu 13 Prozent Steigung. Nach der zweiten Runde geht es die gleichen 10 Kilometer zurück nach Rimini, die am Anfang als Zubringer gedient hatten.

21,1 Kilometer High-Speed Laufstrecke

So abwechslungsreich das Radfahren, so eintönig das Laufen. Von der Wechselzone sind es rund 1,8 Kilometer bis die Athleten auf der vier Mal zu laufenden, komplett flachen Laufrunde angekommen sind. An der Promenade von Riccione geht es hin und her, inklusive eines kleinen Abstechers zu einem weiteren Wendepunkt. Stichwort Wendepunkte: Pro Runde gilt es insgesamt drei mal 180 Grad zu wenden, macht in Summe 12 Wendepunkte auf dem gesamten Halbmarathon.

Wir erwarten ein spannendes Race!

Die Strecken versprechen Abwechslung und in Kombination mit dem bärenstarken Starterfeld freuen wir uns auf die nächste Triathlon Action. Morgen geht es hier mit dem Blick auf die Favoriten und unserer Einschätzung weiter. Ansonsten freuen wir uns natürlich, wenn ihr auch schonmal bei Instagram und YouTube vorbeischaut und euch dort auf dem Laufenden haltet, um am Samstag, Sonntag und Montag nichts zu verpassen!

 

4 Kommentare

  1. Hoffe Außenreporter Funk darf auch nochmal ein Interview führen. Freue ich sehr auf die ganzen Inhalte!
    Bin mir sicher ihr macht wieder so geile Arbeit wie auf Gran Canaria.

  2. Super!
    Euer Content aus Gran Canaria war klasse. Auf jeden Fall ein Zugewinn für die Szene. Ich oute mich als Fangirl. Das wird wieder ein Fest! Danke das ihr euch so rein hängt!

  3. Viel Spaß, gute Arbeit und viel Erfolg bei eurer Mission in RIccione. Ein wunderbares Stück Italien, ideal zum Radfahren und Genießen. Kann ich jedem nur empfehlen. Das wird sicher ein super spannendes Rennen. Sebi ist natürlich mein großer Favorit. Großes Kompliment auch für eure Übertragung, Berichte und EIndrücke aus Gran Canaria. Wie ihr das macht, gefällt mir sehr gut. Würde sagen einfach Spitze!.

  4. ..einziger Sonnentag hier in NRW also heute selber aufs Rad und später Kaffee Kuchen und tolle Interviews und Videos von euch verfolgen – großartig 🙂