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CBD-Öl für Sportler – Effekte von Cannabidiol auf Regeneration und Leistung

CBD-Öl für Sportler – Effekte von Cannabidiol auf Regeneration und Leistung

Ja, CBD-Öl entstammt der Cannabis-Pflanze. Nein, es macht nicht High und ist nicht verboten. Cannabidiol ist unter Sportlern stark auf dem Vormarsch. Es hat ein Menge positiver Eigenschaften für die Regeneration und die Gesundheit im Gepäck. Es ist heute fester Bestandteil meiner täglichen Routine und vielleicht sowas wie ein Geheimtipp – gerade für uns Ausdauersportler.

Jan Peiniger von Pushing Limits
Jan Peiniger Stillstand ist Rückschritt

CBD / Cannabidiol: Was ist es und was kann es?

Wie du dir vielleicht denken kannst, ist CBD ein Bestandteil von Cannabis, allerdings ohne die berauschende Wirkung, macht also nicht süchtig und ist auch aus medizinischer Sicht absolut sicher.

Der Bestandteil, der für die berauschende Wirkung beim Cannabis-Konsum sorgt nennt sich THC oder auch ausgeschrieben Tetrahydrocannabinol. THC in nennenswertem Ausmaß wird von weiblichen, unbefruchteten Cannabis-Pflanzen produziert. Die männlichen Pflanzen und auch Pflanzen im Mischanbau aus männlichen und weiblichen Pflanzen kommen in der Regel nicht über einen THC-Gehalt von 1 Prozent hinaus. Mit diesem einen Prozent hätte man nur sehr wenig Spaß. 😉

Zurück zum CBD oder ausgeschrieben Cannabidiol

Cannabidiol ist einer von mindestens 85 aktiven Cannabinoiden in der Cannabis-Pflanze. Es nimmt dabei mit circa 40% den größten Anteil des extrahierbaren Cannabinoids ein.

Die einfachste Form CBD in Reinform zu konsumieren ist entweder als CDB-Öl oder als CBD-Pulver in Kapselform

Neben vielen Erzählungen über die positive Wirkung von Cannabis-Konsums in Bezug auf Schmerz- und Entzündungslinderung, gibt es mittlerweile tonnenweise seriöse Studien, die ein Großteil dieser Wirkungen bestätigen und sie auf den Cannabis-Bestandteil CBD zurückführen.

CBD als CBD-Öl und als CBD-Kapseln

Man muss also keinen Joint rauchen, um in den Genuss der positiven Wirkung von Cannabis zu gelangen.

Mit dieser mehr als ordentlichen Studienlange im Rücken nimmt die Nachfrage nach entsprechenden Produkten in den letzten Jahren rapide zu. Schau dir hierzu mal die Google Trends-Analyse zum Suchbegriff „CBD“ in Deutschland über die letzten fünf Jahre an (zur Google Trends Analyse).

CBD-Öl hilft bei der Bekämpfung von Entzündungen

Für mich ist dieser Bereich, vor allem mit dem Blick durch die Sportlerbrille, ein absolut zentraler. Wenn man denkt, eine Entzündung ist erst dann vorhanden, wenn man krank ist oder eine sichtbare Schwellung vorliegt, dann liegt man schlichtweg falsch.

Schon durch normales Training entstehen im Körper an vielen Stellen kleine Entzündungsherde, das ist vollkommen normal und ist mit die Basis für die körperliche Leistungssteigerung. Muskelkater ist zum Beispiel nichts anderes als eine Anhäufung von lokalen kleinen Entzündungen in den Muskelfasern. Aber auch Gelenke, der Verdauungstrakt und viele andere Körperregionen haben regelmäßig mit kleinen Entzündungsprozessen zu kämpfen.

Daher ist alles was dabei hilft Entzündungen schneller in den Griff zu bekommen und somit die Heilung zu beschleunigen – gerade für Sportler – höchst willkommen. Am Ende verkürzt sich so die Regenerationszeit und man kann mehr und intensiver trainieren.

Es ist daher kein Zufall, dass viele Spitzensportler heutzutage Cannabis konsumieren.

Dabei ist vielen vielleicht nicht klar, dass sie den Großteil der antientzündlichen Wirkungen auch ganz ohne das THC und somit das Risiko des Dopings genießen könnten.

Studien über CBD in Bezug auf seine antientzündliche Wirkung:

  1. Cannabidiol as an emergent therapeutic strategy for lessening the impact of inflammation on oxidative stress
  2. The endocannabinoid system: an emerging key player in inflammation
  3. Cannabinoids suppress inflammatory and neuropathic pain by targeting α3 glycine receptors

Die Wirkung von Cannabidiol auf Stress und Anspannung

Studien an Menschen konnten mittlerweile zeigen, dass CBD in der Lage ist zur Reduktion von Anspannung und Stress beizutragen. Ich selber spüre bei einer Dosis von 12mg (2 Kapseln) CBD am Abend einen deutlich stressmindernden und beruhigenden Effekt. Mein Schlaf ist im Anschluss tief und fest und ich fühle am nächsten Morgen deutlich ausgeruhter.

Für mich funktioniert CBD in diesem Fall ausgezeichnet. Ob das auch bei dir der Fall ist, wirst du nur heraus finden, wenn du selber einmal testest und dich an eine für dich optimale Dosierung heranarbeitest. Wie bei den meisten Wirkstoffen ist die Aufnahmefähigkeit von Mensch zu Mensch und auch von Präparat zu Präparat unterschiedlich.

Ich komme mit 12mg sehr gut klar, andere vielleicht schon mit 5mg und wieder andere mit 30mg. Ausprobieren ist angesagt.

Studien über CBD in Bezug auf Anspannung und Stress:

  1. Endogenous cannabinoid signaling is essential for stress adaptation
  2. Endocannabinoids and stress
  3. Cannabidiol, a Cannabis sativa constituent, as an anxiolytic drug

Der positive Einfluss von CBD-Öl auf Die Schlafqualität

Die Qualität des eigenen Schlafs und der Level an Anspannung und Stress sind sicherlich in vielen Bereichen eng miteinander verknüpft. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Cannabidiol einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität haben kann. Dabei sorgt CBD allerdings nicht für Müdigkeit an sich, sondern schafft durch seine beruhigende und entspannende Wirkung die Basis die es braucht, um einen guten und tiefen Schlaf genießen zu können. Hat man Schwierigkeiten mit dem Einschlafen, kann man CBD beispielsweise in Kombination mit einem Melatoninpräparat verwenden.

Achtung bei der Qualität von CDB-Supplements

Wenn man dem Ganzen jetzt mal eine Chance geben will um einfach mal zu sehen, wie sich eine CBD-Supplementierung auf den eigenen Körper auswirkt, steht man vor dem Problem das richtige Präparat zu finden. Die Qualität der CBD-Supplement unterscheidet sich stark und wie bei allen anderen Nahrungsergänzungsmitteln auch, spielt diese natürlich eine große Rolle.

Einen besonderen Blick sollte man auf eventuelle Zusatz- oder Füllstoffe werfen und diese soweit möglich vermeiden. Auch die Konzentration spielt eine Rolle. Bei Ölen sind 5% oder 10% CBD-Konzentration sehr gut. Bei Pulvern sollte man einen Blick auf die Milligramm-Menge pro Kapsel werfen. Alles über 5mg ist definitiv zu gebrauchen. Weiterhin schadet es nicht, auch den Ursprung und die Art des Anbaus der Pflanze im Blick zu haben.

Umso höher die Qualität des Anbaus, umso höher ist sicherlich auch die Qualität des resultierenden Produktes. Hier gelten die selben Regeln wie beim Lebensmittelanbau.

Bezugsquellen für CBD-Öl und Kapseln

Hinzu kommt, dass CBD-Öle und Kapseln in Deutschland noch nicht sonderlich stark verbreitet sind und es der Preis noch ordentlich in sich hat. Ich hoffe, dass sich der Preis mit einem steigenden Angebot an Produkten bei gleichbleibenden Qualität noch ein ganzes Stück nach unten bewegen wird. Ich selber nutze aktuell unterschiedliche Präparate.

Die neueste Ergänzung in meinem CBD-Öl-Lineup ist das 10%-Produkt von VITAFAIR. Optisch ist das Vitafair Öl ein ganzes Stück heller als die noch folgende CBD-Vital-Variante, funktioniert bei mir aber optimal und die Qualität ist ebenfalls sehr hoch.

Darüber hinaus nutze ich zum Einen die Hanfpulver Kapseln von O’Clair – die bekommt man leider nur im Reformhaus und der Preis ist nicht ohne. Zum Anderen nutze ich 5%- und 10%-CBD-Öl von CBD-Vital, welche man auch online bekommt.

Die richtige Qualität ist bei CBD-Öl wichtig

Fazit: CBD gehört für mich zur täglichen Routine

Die Wirkung von Cannabidiol auf meinen Körper ist so gut und eindeutig, dass ich nicht mehr darauf verzichten möchte. Das erfrischte und ausgeruhte Gefühl am Morgen, die Entspannung die es am Abend bietet und die verkürzten Regenerationszeiten sind nur ein kleiner Ausschnitt der Wirkungsfelder von CBD. Ein Nachteil ist allerdings ganz klar, dass der Preis aktuell noch relativ hoch ist. Ich hoffe, dass sich hier in den nächsten Monaten etwas tut.

Weitere interessante Links:

3 Kommentare

  1. Hi, kannst Du noch mal kurz sagen, welches ÖL Du verwendest? Es gibt ja einige zur Auswahl. Bzw Dein Link sagt es nicht eindeutig.

    LG
    Dirk

  2. Pingback: Reboots im Test: Bessere Regeneration mittels dynamischer Kompression?

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