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Hinter den Kulissen: Unser Wings For Life App Run Düsseldorf

Jan bewegt sich stakkatoartig durchs Office, sieht nach Muskelkater und schweren Beinen aus. Und mich begleiten heute Müdigkeit und Trägheit in die neue Woche. Scheint sich also gelohnt zu haben, dass wir gestern den ganzen Tag auf den Beinen waren, um den Wings For Life App Run in Düsseldorf über die Bühne zu bringen. Es hat riesigen Spaß gemacht so viele neue Gesichter zu treffen. Was beim Lauf so ging und wie wir den Tag erlebt haben, erfahrt ihr jetzt.

Niclas Bock Ehrlich währt am längsten

Um kurz nach neun schlendern Jan, Tamara und ich Richtung Theodor-Heuss-Brücke am Rheinufer. Vier Stunden sind es noch bis hier der Wings For Life App Run startet. Ein letzter Blick auf die Anmeldeliste verrät uns, dass wir mit mindestens 70 Leuten rechnen dürfen. Guter Dinge und mit Spraydosen in den Händen machen wir uns auf den Weg, um die 5,5 Kilometer lange Laufrunde zu markieren. Jan überzeugt sofort mit kreativen Einfällen, die er mit der neongelben Markierungsfarbe auf die Straße zaubert. Die anfängliche Euphorie ist riesig, allerdings soll uns diese künstlerische Neigung schon bald zum Verhängnis werden.

Wir haben nicht mal drei Kilometer hinter uns, da machen unsere Spraydosen schlapp. Nix geht mehr und so bleibt uns nur noch der gute alte Fußballertrick: Mit unseren Füßen schrubben wir die wegweisenden Pfeile (dort wo es geht) in den Boden. Aber das soll genügen, schließlich ist es am Ende auch nicht wirklich entscheidend, dass alle Läufer exakt die gleiche Strecke laufen. Hauptsache sie starten am Anfang die App und laufen. Unsere Runde ist sozusagen nur ein Vorschlag. Und wenn die Jungs und Mädels zwischendurch etwas trinken möchten oder Bock auf Weingummi haben, dann müssen sie unseren Start- und Treffpunkt ohnehin wieder passieren…

Willkommen in Düsseldorf: Es füllt sich

Während wir Beachflags zusammenstecken, Tische aufstellen und versuchen an alles zu denken, trudeln die ersten Teilnehmer ein. Wir schütteln Hände, quatschen, schießen Fotos und stellen fest: Die Stimmung ist richtig entspannt! Wir schmeißen die mitgebrachte (und viel zu kleine) Bluetooth-Box an und langsam aber sicher bahnen sich auch die ersten Sonnenstrahlen durch die dichte Wolkendecke. Es kann losgehen!

Kurz vor 13 Uhr. Es wird Zeit für eine kurze Begrüßung und Vorstellung, was hier eigentlich passieren soll. Jan erklärt nochmal die Runde, dass jeder auf jeden achten soll, dass auf den Verkehr und Passanten Rücksicht genommen werden soll und natürlich, dass der Spaß im Vordergrund steht. Aber das ist hier eh klar, die Leute sind gut drauf und pünktlich um 13 Uhr setzt sich der Tross in Bewegung.

Sportlich, sportlich: Was bleibt sind Geschichten

Als ich am Sonntag Nachmittag mit dem Rad nach Hause fahre lasse ich den Tag Revue passieren. Was wird mir wohl in Erinnerung bleiben? Da sind die beiden Jungs aus Australien, die mit T-Shirt, kurzer Jeanshose und Sneakern eine Runde mitgelaufen sind, einfach weil sie die ganze Aktion für den guten Zweck so cool finden. Oder das coole Hulk-Outfit eines Teilnehmers. Oder die vielen anderen kleinen Geschichten von Leuten, die beim Wings For Life App Run in Düsseldorf so weit und lange gelaufen sind, wie noch nie zuvor. Was mir aber vor allem in Erinnerung bleiben wird, ist die gute und entspannte Stimmung. Die wenigsten Leute kannten sich und trotzdem war es echt familiär! Das macht Lust auf mehr…

Und natürlich gibt es auch sportlich etwas zu berichten: Am weitesten haben es mit 32 Kilometer Max und sein Begleiter geschafft, bevor sie vom virtuellen Catcher Car eingeholt worden. Starke Leistung!

2 Kommentare

  1. Danke für die prima Organisation! Ich hab‘ zum ersten Mal an diesem Lauf teilgenommen, und „eigentlich“ sind die 10 Kilometer meine Strecke. Hier habe ich immerhin mal fast 13 km geschafft – so viel am Stück wie noch nie zuvor. 😉 Dass es bei Wings for Life keine feste Ziellinie gibt, ermutigt tatsächlich dazu, einfach mal mehr zu versuchen bzw. zu schaffen. Die Markierungen fand ich auch witzig; bin nachher noch mal extra auf die Brücke, um Fotos zu machen: https://forum.runnersworld.de/forum/threads/123582-Läufer-Bewertung-des-Laufevents-Wings-for-Life-World-Run-München?p=2578227&viewfull=1#post2578227

    Die Laufstrecke ist schön, und die wenigen Straßen, die wir zu queren hatten, waren auch kein Problem. Eine Überlegung am Rande: Vielleicht wäre es besser, wenn der Startpunkt nicht an der Theodor-Heuss-Brücke, sondern z.B. an der Rheinterrasse ist. Klar, jeder kann selbst ein Warmup vor dem Start machen, aber den Lauf mit der Brückenrampe zu beginnen, das war schon hart …

  2. Pingback: Jans Tagebuch – Wenn der Fersensporn mal Pause hat

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