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Mein erster Triathlon: Planung – Die Auswahl des ersten Triathlon Rennens

Der grundlegende Entschluss einen Triathlon in Angriff nehmen zu wollen liegt zeitlich wohl zu meist relativ nah mit der Entscheidung für das konkrete Premieren-Rennen zusammen. So war es zumindest bei mir und daher will ich euch hier an meinen Gedanken aus dieser Zeit teilhaben lassen und erklären, warum ich ein Fan von kleineren, familiären Triathlon-Veranstaltungen für den ersten Triathlon bin.

Grundlegende Gedanken vor der Renn-Auswahl

Ich denke es schadet nicht, sich vor der finalen Wahl des ersten Triathlon-Events ein paar Gedanken zu machen. Zu allererst wird man sich wundern, dass es eine wirklich große Auswahl an Triathlon-Wettkämpfen in Deutschland gibt. Man kann und sollte aus meiner Sicht die Wahl von mehr als nur der örtlichen Nähe abhängig machen.

Zu der Zeit zu der ich mich auf meinen ersten Triathlon vorbereitet habe, habe ich noch nicht in Düsseldorf gewohnt, sondern im nicht ganz so weit entfernten Ennepetal. Dennoch fiel meine Wahl relativ schnell auf den T3 Triathlon in Düsseldorf. Spoiler: Der Düsseldorf Triathlon sollte dennoch nicht mein erster Triathlon werden.

Die Wahl der Distanz: Fang‘ einfach mal locker an

Das grundlegendste Kriterium für die Rennauswahl war bei mit die Distanz. Für mich in Frage kam entweder die Sprint oder die Olympische Distanz. Die Distanzen können bei beiden Formaten leicht variieren, aber nicht wirklich wild. Ich tendierte relativ schnell zur Olympischen Distanz, schlich und ergreifend, da ich mir die Einzeldistanzen in allen drei Disziplinen gut zutraute und sie mich nicht grundsätzlich schaudern ließen. Hier muss aber am Ende jeder die Distanz wählen, mit der er oder sie sich wohl fühlt. Übertriebener Ehrgeiz ist hier fehl am Platz. Geh‘ es locker an!

Die beiden Distanzen die für mich in Frage kamen:

  • Sprint-Distanz: 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen
  • Olympische-Distanz: 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen

Aus meiner Sicht braucht man sich für den ersten Triathlon noch nicht mit den längeren Formaten, wie der Mitteldistanz oder gar der Langdistanz zu beschäftigen. Schritt für Schritt!

Kriterium Schwimmen: Im Becken oder im Freiwasser?

Für mich spielt das Schwimmen eine besondere Rolle im Hinblick auf die Wahl des ersten Triathlons. Denn hier unterscheidet man noch zwischen dem Schwimmen im offenen Gewässer oder eben im aus dem Training bekannten Schwimmbecken. Beim Triathlon in Düsseldorf sollte im Hafenbecken geschwommen werden, und zwar aller Voraussicht nach im Neoprenanzug.

Es war mir schon bevor ich mit dem Training begann klar, dass das Schwimmen für mich die größte Herausforderung werden würde. Ich konnte ganz gut Laufen und auf dem Rad, wenn auch nur auf dem Mountainbike, hatte ich auch schon ab und zu gesessen. Aber Schwimmsport hatte ich noch nie sportlich betrieben. Ich konnte höchsten sowas wie „Vorwärts-Plantschen“.

Das Freiwasserschwimmen, noch dazu im Neoprenanzug, stellte für mich mental somit eine deutlich größere Hürde dar, als die restlichen Disziplinen.

Dennoch hatte es mir der Triathlon Düsseldorf angetan. Er versprach ein gewisses Spektakel. Für mich ein Event mit einer gewissen Strahlkraft, welches mich definitiv zu motivieren wusste. Es löste einen Druck in mir aus, allerdings einen Positiven. Dennoch blieb eine Unsicherheit in mir: Vor allem in Bezug auf das Schwimmen.

Die Generalprobe für den Ernstfall

In solchen Fällen tendiere ich dazu, mir Gelegenheiten raus zu picken, die es mir vorab erlauben, die jeweilige Herausforderung in „abgeschwächter“ Form zu Proben. Es gilt einen Teil des Drucks wegzunehmen, um sich quasi in Schritten dem großen Ziel anzunähern.

Aus dieser Generalprobe entstand dann der Gedanke: Mensch, vielleicht muss es doch nicht Düsseldorf sein für den ersten Triathlon. Und so fiel mein Blick auf den Triathlon in Hagen. Hier wollten mein Bruder Fred und Kumpel Michi ihren ersten Triathlon in Angriff nehmen. In Hagen sollte außerdem nicht im Freiwasser, sondern im Freibad geschwommen werden. Das Ganze außerdem eine Spur kleiner, familiärer und somit irgendwie entspannter. Ich kannte sogar die Rad- und Laufstrecke, denn Hagen ist ein direkter Nachbarort meiner damaligen Heimatstadt Ennepetal.

Die Distanzen variierten leicht. Es galt 1.000 Meter im Becken zu Schwimmen, 42 Kilometer Rad zu fahren und 10 Kilometer zu laufen. Recht nah an der Olympischen Distanz und für mich somit perfekt.

Mein Tipp: Wenig Druck und familiäres Flair für den ersten Triathlon

Die Entscheidung für Hagen als ersten Triathlon werde ich nie bereuen. Es war und ist ein tolles Event. Viel Herzlichkeit vor Ort, ein kleines Starterfeld und die teils gewohnte Umgebung waren genau richtig für mein erstes Rennen. Seit dem bin ich jedes Jahr beim Triathlon Hagen gestartet und er verliert nicht an Charme. Nein, es wird sogar schöner und schöner, denn mit der Zeit entstehen sowas wie bekannte Gesichter und man hat mehr und mehr eigene Geschichten aus den letzten Jahr im Hinterkopf. Es macht einfach immer noch Spaß!

Man darf es sich im Ziel dann auch schmecken lassen
Im Ziel darf man es sich dann verdientermaßen auch ordentlich schmecken lassen!

Macht euch also selber nicht zu viel Druck, es gibt beim ersten Triathlon schon genug Dinge zu beachten. Von der grundlegenden Bewältigung der Disziplinen bis zum Ablauf der Wechsel zwischen den Disziplinen. Auf all das werde ich in den nächsten Artikeln der Serie noch eingehen.

Bis dahin wählt einfach schon mal ein schönes Rennen bei dem ihr ein gutes Gefühl habt und übertreibt es nicht mit den Distanzen.

Den Triathlon in Düsseldorf habe ich zwei Monate später natürlich trotzdem noch wie geplant in Angriff genommen. Wie ich dann mein erstes Freiwasserschwimmen dort erlebt hab, das gibt es am Ende der Serie in einem anderen Artikel zu lesen.

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